Die jüngsten Maßnahmen der Trump-Regierung haben eine bereits von den USA verursachte humanitäre Krise weiter verschärft. Durch die Verhängung zusätzlicher Zölle und Sanktionen gegen Unternehmen und Regierungen, die Öl nach Kuba liefern, wurde Kubas Zugang zu Treibstoff stark eingeschränkt. Berichten zufolge verfügt Kuba nur noch über Ölreserven für zwei Wochen, was Krankenhäuser, Schulen, öffentliche Dienste und Haushalte ernsthaft gefährdet. Diese Maßnahmen verschärfen bewusst das Leid und bringen Menschenleben in Gefahr.
Die Blockade verursacht jedes Jahr vermeidbare Not, Krankheit und Tod unter der kubanischen Bevölkerung. Ihre Verschärfung folgt auf monatelange Sanktionen, Beschlagnahmungen und Einmischungen, die auf venezolanische Öllieferungen abzielen und Kuba weiter von lebenswichtigen Energievorräten abschneiden. Sanktionen und die Politik zur Herbeiführung eines Regimewechsels sind Krieg mit anderen Mitteln. Sie sind unvereinbar mit Frieden, dem Menschenrecht auf Würde und dem Prinzip der nationalen Souveränität.
PSI Inter-America schließt sich daher der Forderung der Zentralen Arbeitergewerkschaft Kubas (CTC) an und ruft alle Mitgliedsorganisationen und Gewerkschaften in ganz Amerika dazu auf
Termine für den Zeitraum April 2026 bis August 2026
April 2026
Beendet
Ostermärsche
04.04.2026 verschiedene Orte
Mai 2026
Kundgebungen und Fest zum 1. Mai
01.05.2026
verschiedene Orte
Mut zur Menschlichkeit - Vernunft , Haltung und Courage
Rolf Becker und seine pol. Haltung
Ulrich Klan, Musiker und Vorsitzender der Armin T. Wegner Gesellschaft
Ulrich Franz und Beatrix Sassermann, politische Weggefährten
Olaf Reitz, Sprecher
Rudi Rhode, Musiker
Regina Potarczyk, Moderation
05.05.2026
17:30 - 19:00 Wuppertal Kolpingstr. 8 Stadtbibliothek

Das Netzwerk No Kings meldet Aktionen in allen 50 Bundesstaaten. Organisatoren sprechen von acht Millionen Teilnehmenden. Amerika 21

Eine internationale Koalition aus sozialen Bewegungen, Gewerk-schaften und humanitären Organisationen hat angekündigt, im März einen Schiffskonvoi mit Lebensmitteln und Medikamenten nach Kuba zu entsenden. Die Initiative reagiert auf die Versorgungslage infolge der US-Energieblockade. amerika21
Brasilianische Gewerkschaften und soziale Bewegungen erhöhen den Druck, Treibstoff nach Kuba zu liefern. Mit dem Start der Kampagne "Öl für Kuba" haben sich die solidarischen Kräfte gebündelt. Amerika 21
Die kubanische Gesellschaft ist geschockt über den Angriff des US-Militärs. Bereits nach ersten Analysen kubanischer Sicherheitsexperten wurde klar, dass die als "Staatsterror" eingestufte Militäraktion von den US-Spezialeinheiten durch den Zusammenbruch der Verteidigungs-, Geheimdienst- und Spionageabwehr-struktur Venezuelas ermöglicht wurde. Kubanische Beobachter vermuten einen Verrat. ....Amerika21
Die Informationsstelle Militarisierung (IMI) e.V. in Tübingen hat eine Handlungshilfe für Betriebsräte und gewerkschaftliche Vertrauensleute veröffentlicht:

„Wenn einer mit Vergnügen in Reih und Glied zu einer Musik marschieren kann, dann verachte ich ihn schon. Er hat sein großes Gehirn nur aus Irrtum bekommen, da für ihn das Rückenmark schon völlig genügen würde. Diesen Schandfleck der Zivilisation sollte man so schnell wie möglich zum Verschwinden bringen. Heldentum auf Kommando, sinnlose Gewalttat und die leidige Vaterländerei, wie glühend hasse ich sie, wie gemein und verächtlich scheint mir der Krieg …“.
Kriegsmüde – das ist das dümmste von allen Worten, die die Zeit hat. Kriegsmüde sein das heißt, müde sein des Mordes, müde des Raubes, müde der Dummheit, müde des Hungers, müde der Krankheit, müde des Schmutzes, müde des Chaos… Kriegsmüde hat man immer zu sein, d.h. nicht nachdem, sondern ehe man einen Krieg begonnen hat. Aus Kriegsmüdigkeit werde der Krieg nicht beendet, sondern unterlassen…
Karl Kraus, 1918
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