Infos+Kritik

Sie sind hier:   Start/News

Die Geschichte der Impfgegner

Die Auseinandersetzung ums Impfen ist so alt wie die Impfpflicht in Deutschland. Sie wurde 1874 vom Reichskanzler Bismarck eingeführt, um der Pocken Herr zu werden. Denn bei der letzten großen Pockenepidemie 1870 und 1873 in Deutschland mit mehr als 400.000 Erkrankten starben 181.000 Menschen.

Rudolf Steiner 1917

"Ich habe Ihnen gesagt, daß die Geister der Finsternis ihre Kostgeber, die Menschen, in denen sie wohnen werden, dazu inspirieren werden, sogar ein Impfmittel zu finden, um den Seelen schon in frühester Jugend auf dem Umwege durch die Leiblichkeit die Hinneigung zur Spiritualität auszutreiben."

Quellen der Impfskepsis

In deutschsprachigen Ländern herrscht besonderes Misstrauen gegenüber der Impfung. Worauf ist das zurückzu-führen? Artikel in der taz

Polizei in Kolumbien feiert mit Nazi-Symbolen Abkommen mit Deutschland

Polizeischule in Kolumbien feiert mit Hakenkreuzen die Kooperation mit Deutschland. Der Vorfall fand zwei Wochen nach Abschluss eines Militärabkommens zwischen den beiden Ländern statt. Artikel bei Amerika 21

Proteste in Kuba für Initiatoren enttäuschend

Die von kubanischen Systemgegnern für den 15. November weltweit ausgerufenen Proteste haben wenig Resonanz gefunden. Unter dem Motto "SOS Cuba" fanden im Ausland kleinere Kundgebungen in mehreren dutzend Städten statt. Vor Ort blieb die Lage völlig ruhig. Artikel bei Amerika21

Militärabkommen mit Kolumbien

Unglaublich aber wahr - Menschen- und Gewerkschaftsrechte spielen keine Rolle: Kolumbien sei das erste lateinamerikanische Land, mit dem Deutschland ein Abkommen "in Themen der Verteidigung" abschließt. Warum das so ist, erklärte der deutsche Botschafter in Kolumbien: Weil Kolumbien "ein hervorragender Verbündeter im Bereich der Gestaltung, Ausbildung und Kooperation in diesem Sektor ist. Einfach deshalb. Vielen Dank Herr Minister." Artikel bei Amerika21

IWF blockiert Gelder für Venezuela

Der Internationale Währungsfonds verweigert Venezuela offensichtilich Gelder im Umfang von rund fünf Mrd. US-Dollar, die zur Bekämpfung der Corona-Pandemie eingesetzt werden sollen. Mitte September hatte der IWF sie noch in Aussicht gestellt.

Menschenrechtslage in Kolumbien dramatisch

Ein Toter und zahlreiche Verletzte bei Demonstrationen gegen sexuelle Gewalt seitens der Polizei. Militärpolizei ESMAD zielt mit Munitionswerfern auf Protestierende. Laut der "Kampagne Freiheit verteidigen, eine Angelegenheit Aller" sind 49 durch Polizeigewalt getötete Demonstrant:innen im Zuge der Proteste seit dem 28. April zu verzeichnen.

Solidarität aus Belgien für die Streikenden in Kolumbien

Und Deutschland

Landesweiter Streik in Kolumbien

37 Tote und 87 Verschwundene, große Demonstrationen am Mittwoch, brutale Polizeigewalt auch mit Feuerwaffen, Internet-Blockaden. Seit dem 28. April hat die Menschenrechtsorganisation "Erdbeben" (Temblores) landesweit über 1.700 Fälle von Polizeigewalt registriert. Dazu zählen unter anderem Fälle sexueller Gewalt, Augen-verletzungen, willkürliche Festnahmen und viele Verletzte.

Bevölkerung von Cali sendet SOS

Aussagen von ex-Militärs zu Ermordungen in Kolumbien

Im Zeitraum 2002 bis 2008 wurden mindestens 6.402 Personen vom kolumbianischen Militär getötet, um sie als gefallene Guerillakämpfer:innen auszugeben.

Buchempfehlung

Das System Tönnies bei der Buchmacherei.


searchbuttonimg  Suchen
aktuelle Artikel : 92
Seite : previous_img  1 / 14  next_img

Rede bei Protest gegen Querdenkerdemo

20.01.2022

Diese Rede hielt eine Teilnehmerin bei einer Gegenveranstaltung zur einer Querdenkerdemo am 19.1.22 in Wuppertal

Liebe Anwesende,

Trotz über 116.000 Corona-Tote und einer großen Dunkelziffer gehen immer mehr querdenkende Menschen auf die Straße um diese Tatsachen zu leugnen oder Corona kleinzureden. Sie scheinen weder Mitgefühl für das Leid der Betroffenen, ihren Angehörigen noch den Beschäftigten in Kliniken oder Labors zu haben.

Enttäuschend: Tarifabschluss Öffentlicher Dienst der Länder

16.01.2022

Tarifabschluss ÖD Länder:

Enttäuschend

Der Tarifabschluss vom 29. November hat sehr unterschiedliche Reaktionen in der gewerkschaftlichen Öffentlichkeit hervorgerufen. Aus den betroffenen Bereichen kommt häufig Kritik an dem Abschluss, vor allem von den angestellten Lehrer:innen und aus dem Gesundheitswesen. Wieder einmal wurde die Forderung nach gleicher Bezahlung von angestellten Lehrer:innen unter den Teppich gekehrt und eine generelle Erhöhung im Gesundheitswesen nicht erreicht. Lediglich verbesserte Zulagenregelungen für bestimmte Bereiche konnten durchgesetzt werden. Es wird sicherlich Mitglieder geben, die mit dem Abschluss....

Die gefolterten Kinder Palästinas

12.01.2022

Waled Ryiad, ein schmächtiger, 14 Jahre alter Junge aus dem Dorf Biddu bei Ramallah, wurde auf dem Heimweg von der Schule von fünf als Palästinenser verkleideten Agenten des israelischen Inland-Geheimdienstes Shin Bet über­fallen. Die Agenten schlugen ihn mit Stöcken und Fäusten bis aufs Blut. Dann fesselten sie ihn, stülpten ihm einen Sack über den Kopf, warfen ihn in einen gepanzerten Jeep und fuhren ihn in eine nahe Siedlerkolonie. Dort ging die Folter weiter. Die Agenten drohten dem Jungen, ihm die Hände zu brechen, sie quälten ihn mit Nahrungs- und Schlafentzug und beschimpften seine Familie und seine Religion. Drei Wochen später wurde er wegen «Terrorismus» von....

Am 17.1.22 kommt die dritte Ausgabe der Zero-Covid-Zeitung heraus!

08.01.2022

Jetzt vorbestellen

DIE-OMIKRON-WELLE NIMMT FAHRT AUF. SERIÖSE EXPERTINNEN UND EXPERTEN FORDERN STRIKTERE MASSNAHMEN. DOCH DIE POLITIK WOLLTE DEN MENSCHEN „NICHT DAS FEST VERDERBEN“. UND SIE WILL NIEMANDEM UMSATZ WEGNEHMEN (Ski-Saison!). Wir, von ZeroCovid sagen: Diese Haltung ist blind und zynisch. Blind, weil wir bereits 2020 mit diesem feigen Sich-Wegducken ein Desaster erlebten. Zynisch, weil diese Haltung zum vermeidbaren Tod von Tausenden führt.

WIR ERLEBEN DIE GRÖSSTE PANDEMIE SEIT HUNDERT JAHREN, seit der „Spanischen Grippe“. Damals gab es in gut drei Jahren Pandemie 20 bis...

14 Thesen zum Thema Bahn

15.12.2021

14 Thesen Schiene 2021/22
für Klima-Gewerkschafter
Veranstaltung am 14. Dezember 2021

von: Winfried Wolf

Tatort Bau: Offiziell kamen im Jahr 2021 bis September 69 Bau-Beschäftigte bei ihrer Arbeit ums Leben

15.12.2021

Nach Informationen der Gewerkschaft IG-BAU kamen  von Januar bis September diesen Jahres 69 Bauarbeiter bundesweit auf Baustellen ums Leben. Häufigste Ursache waren dabei Abstürze aus großer Höhe und tödliche Verletzungen durch herabfallende Teile. Rein statistisch gesehen ist alle vier Tage ein Bauarbeiter tödlich verunglückt. Auch die Zahl von insgesamt 77.115 meldepflichtigen Arbeitsunfällen von Januar bis September 2021 ist auf einem erschreckend hohen Niveau.

 

Beim Mindestlohn wird gelogen und betrogen – auf dem Rücken der Beschäftigten

13.12.2021

Kampagne für den gesetzlichen Mindestlohn an der ver.di-Bundesverwaltung CC BY 2.0, barockschloss, via FlickrHeute, 6 Jahre später, werden immer noch viele Beschäftigte um ihren Lohn geprellt und dem Staat entgehen Einnahmen aus Steuern und Sozialabgaben.
Die Umgehung der Zahlung des Mindestlohns ist in bestimmten Branchen besonders häufig anzutreffen, vor allem im Hotel- und Gaststättengewerbe, Einzelhandel und bei den privaten Haushalten. Dort sind besonders hohe Zahlen von Verfehlungen beobachtet worden und die Umgehung wird im Regelfall über die Gestaltung der Arbeitszeiten, konkret über unbezahlte Mehrarbeit erreicht.

 

aktuelle Artikel : 92
Seite : previous_img  1 / 14  next_img
Powered by CMSimpleRealBlog
 
 
 

Termine für den Zeitraum Januar 2022 bis Februar 2022

 

RSS feed für diese Website
Powered by CMSimpleRealBlog
 
 
 



 

weiter zu:

Seitenanfang nächste Seite »

Kahlschlag in der Kliniklandschaft

... Im zu Ende gehenden Jahr 2021 sind bundesweit insgesamt neun Kliniken geschlossen  worden, hinzu kommen 22 Teilschließungen. Eine Klinik nur zum Teil zu schließen bedeutet erfahrungsgemäß den ersten Schritt für eine spätere komplette Schließung. ... Artikel Gewerkschaftsforum

GB vergibt venezolanisches Gold an Regierungsgegner

Gerichtshof stützt sich auf Anerkennung Guaidós durch britische Regierung. Das Urteil ist das letzte in einer langen Geschichte vor britischen Gerichten über die Frage, wer die 31 Tonnen Gold kontrolliert, die Venezuela bei der Bank of England deponiert hat. Die Regierung Maduro hat versucht, die Freigabe zu erwirken, um in der Covid-19-Pandemie Lebensmittel und Medikamente zu kaufen. Artikel bei Amerika21

USA halten an Guaidó in Venezuela fest

Sowohl in Venezuela als auch international hat eine massive Demontage des Oppositionspolitikers Guaidó stattgefunden. In der jüngsten Abstimmung in der UNO konnte Guaidó nur noch 16 Staaten für sich gewinnen. Die USA halten aber weiter an ihrem "Interimspräsidenten" fest. Artikel bei Amerika21

"Washington organisiert die Destabilisierung Kubas"

Persönlichkeiten aus aller Welt prangern an, dass Washington die Destabilisierung Kubas organisiert. Auf Initiative von Ignacio Ramonet und vielen anderen... Artikel bei Amerika21

Von Hamburg in den Krieg

Verdi Hamburg: Die "Volksinitiative gegen Rüstungsexporte" setzt sich gegen den Transport und Umschlag von Rüstungsgütern über den Hamburger Hafen ein: "Durchschnittlich gehen jeden Tag vom Hamburger Hafen aus drei Container mit Munition auf den Weg".
https://publik.verdi.de/media/images/Stopp_Waffenexporte.width-1280.jpg

Gefährliche Pestizide in Brasilien

Bei einer öffentlichen Anhörung der Umweltkommission in Brasilien zu den Auswirkungen des Pestizid-einsatzes haben Wissenschaftler-innen den zunehmenden Einsatz von Pestiziden kritisiert. Artikel bei Amerika21

UN-Expertin über die US-Sanktionen gegen Venezuela

Sonderberichterstatterin bekräftigt Forderung nach Aufhebung der Sanktionen, da sie die Menschen-rechte der Venezolaner verletzen.

Kolumbien verzeichnet die meisten Morde an Umweltaktivist*innen

Laut einer kürzlich veröffentlichten Studie von Global Witness hat Kolumbien mit 65 ermordeten Umweltschützer*innen 2020 zum zweiten Mal in Folge die höchste Mordrate an Aktivist:innen weltweit aufgewiesen.

Hier unterschreiben WeAct!

Positionspapier

WissenschaftlerInnen fordern europäische Strategie zur raschen und nachhaltigen Reduktion der COVID-19-Fallzahlen