Das Buch von Raúl Sánchez Cedillo will Anstoß geben für die überfällige Debatte, wie eine zeitgemäße Anti-Kriegs-Position aussehen kann.
Der Autor plädiert dafür, dass "Frieden" in einer von Krisen geschüttelten Welt nicht ohne einesoziale und ökologische Umkehr denkbar ist.
Anstelle einer Parteinahme für eine der Kriegsparteien stellt Cedillo die Versuche, eineandere Gesellschaft und neue Instuonen zu schaffen, in den Mittelpunkt. Gegen die allgegenwärtige Militarisierung streitet Cedillo für ein sozialökologisch Gemeinsames, für eine demokratische Macht von unten.
Buchvorstellung und Gespräch mit dem Autor in Wuppertal:
Wann: Am Freitag, den 24. Februar um 18 Uhr
Wo: Forum, Robertstr. 5a, 42107 Wuppertal
Zum Autor
Raúl Sánchez Cedillo ist ein spanischer Philosoph und hat sich seit Ende der 1990-er Jahre als politischer Aktivist für ein anderes Europa eingesetzt. Er hat seit der Zeit des Euromaidan 2014, dem Aufstand gegen
die Janukowitsch-Regierung, engen Kontakt zu unabhängigen künstlerischen und politischen Initiativen in der Ukraine.
Veranstalter:
Wuppertaler Friedensforum in Kooperation mit dem Informationsbüro Nicaragua
und medico international
Interview mit Raúl im medico-Rundschreiben 4/2022: "Ein weltweites Kriegsregime droht“
Wuppertaler Friedensforum
h:ps://www.facebook.com/Wuppertaler.Friedensforum/
h:ps://wupff.wordpress.com
update 25.2.23: Fotos von der angekündigten Veranstaltung

Samstag, den 5.4.26 sind Tausende Jugendliche in Kuba zum Jahrestag der Gründung der Organización de Pioneros José Martí (OPJM) und des Jugendverbandes der KP, der Unión de Jóvenes Comunistas (UJC), auf die Straße gegangen. Bereits am Donnerstag der vergangenen Woche sind tausende junge Kubaner:innen dem Aufruf des UJC zu einem Protestmarsch gegen die Blockadepolitik der USA gefolgt. Der Demonstrationszug endete vor der US-Botschaft in der kubanischen Hauptstadt. amerika21
Das Netzwerk No Kings meldet Aktionen in allen 50 Bundesstaaten. Organisatoren sprechen von acht Millionen Teilnehmenden. Amerika 21

Brasilianische Gewerkschaften und soziale Bewegungen erhöhen den Druck, Treibstoff nach Kuba zu liefern. Mit dem Start der Kampagne "Öl für Kuba" haben sich die solidarischen Kräfte gebündelt. Amerika 21
Die kubanische Gesellschaft ist geschockt über den Angriff des US-Militärs. Bereits nach ersten Analysen kubanischer Sicherheitsexperten wurde klar, dass die als "Staatsterror" eingestufte Militäraktion von den US-Spezialeinheiten durch den Zusammenbruch der Verteidigungs-, Geheimdienst- und Spionageabwehr-struktur Venezuelas ermöglicht wurde. Kubanische Beobachter vermuten einen Verrat. ....Amerika21
Die Informationsstelle Militarisierung (IMI) e.V. in Tübingen hat eine Handlungshilfe für Betriebsräte und gewerkschaftliche Vertrauensleute veröffentlicht:

„Wenn einer mit Vergnügen in Reih und Glied zu einer Musik marschieren kann, dann verachte ich ihn schon. Er hat sein großes Gehirn nur aus Irrtum bekommen, da für ihn das Rückenmark schon völlig genügen würde. Diesen Schandfleck der Zivilisation sollte man so schnell wie möglich zum Verschwinden bringen. Heldentum auf Kommando, sinnlose Gewalttat und die leidige Vaterländerei, wie glühend hasse ich sie, wie gemein und verächtlich scheint mir der Krieg …“.
Kriegsmüde – das ist das dümmste von allen Worten, die die Zeit hat. Kriegsmüde sein das heißt, müde sein des Mordes, müde des Raubes, müde der Dummheit, müde des Hungers, müde der Krankheit, müde des Schmutzes, müde des Chaos… Kriegsmüde hat man immer zu sein, d.h. nicht nachdem, sondern ehe man einen Krieg begonnen hat. Aus Kriegsmüdigkeit werde der Krieg nicht beendet, sondern unterlassen…
Karl Kraus, 1918
CMSimple hide#
Powered by CMSimple| Template: ge-webdesign.de| Login