An die Medien in Düsseldorf und Wuppertal mit der Bitte um Veröffentlichung
Am Donnerstag sind erneut Einschränkungen in der Straßenreinigung in Düs- seldorf und Wuppertal zu erwarten. Auch die Mülltonnen werden in Düssel- dorf voraussichtlich nicht geleert.
ver.di: Eine Ablehnung eines Mindestbetrages ist Ausdruck fehlender Wert- schätzung der schweren Arbeit!
Vor der möglicherweise entscheidenden dritten Verhandlungsrunde im Tarifkonflikt für den öffentlichen Dienst ruft ver.di die Beschäftigten der Wuppertaler ESW und der Düs- seldorfer Awista am Donnerstag, 23. März, zum Warnstreik auf. „Die negative Stim- mung in den Bereichen der Straßenreinigung und der Müllabfuhr ist auf dem Siede- punkt“, berichtet Stephanie Peifer, Bezirksgeschäftsführerin des ver.di-Bezirks Düssel- Rhein-Wupper. „Es ist für die Beschäftigten unerträglich, dass ein Mindestbetrag durch die Arbeitgeberseite vehement abgelehnt wird und damit die harte körperliche Arbeit der Beschäftigten in der Müllabfuhr, in der Straßenreinigung und auf den Recyclinghö- fen der Kommunen in keiner Weise wertgeschätzt werden. Für den anstehenden drit- ten Verhandlungstermin wollen die Beschäftigten noch einmal ein Zeichen setzen und der Verhandlungskommission den Rücken stärken“ so Peifer weiter.
Die Arbeitgeber müssten endlich einsehen, dass die Arbeitsbedingungen im öffentli- chen Dienst attraktiver sein müssen, sonst lässt sich der Fachkräftemangel nicht besei- tigen. Und dazu gehört natürlich auch eine deutlich bessere Bezahlung, bekräftigt die Gewerkschafterin.
Hinweis für die Redaktionen:
Ansprechpartner: Henning Brust, Tel. 0171 8420406
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23. März 2023
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Die kubanische Gesellschaft ist geschockt über den Erfolg des US-Militärs. Bereits nach ersten Analysen kubanischer Sicherheitsexperten wurde klar, dass die als "Staatsterror" eingestufte Militäraktion von den US-Spezialeinheiten durch den Zusammenbruch der Verteidigungs-, Geheimdienst- und Spionageabwehr-struktur Venezuelas ermöglicht wurde. Kubanische Beobachter vermuten einen Verrat.
Beim Angriff der Vereinigten Staaten wurden unter anderem 32 kubanische Sicherheitskräfte getötet, von denen einige im unmittelbaren Schutzring um den Präsidenten Maduro mehr als zwei Stunden Widerstand gegen die Aggressoren leisteten, aber von venezolanischen Militärs keinerlei Unterstützung erhielten. ....Amerika21
In Artikel 2 Absatz 4 der UN-Charta von 1945 heißt es: »Alle Mitglieder unterlassen in ihren internationalen Beziehungen jede gegen die territoriale Unversehrtheit oder die politische Unabhängigkeit eines Staates gerichtete oder sonst mit den Zielen der Vereinten Nationen unvereinbare Androhung oder Anwendung von Gewalt.«
Die Informationsstelle Militarisierung (IMI) e.V. in Tübingen hat eine Handlungshilfe für Betriebsräte und gewerkschaftliche Vertrauensleute veröffentlicht:

Arbeitsplätze in der Rüstungsin-dustrie sind unsicherer als in vielen anderen Branchen. Die Nachfrage ist von politischen Entscheidungen abhängig – internationale Entspannung kann zu einem Rückgang der Nachfrage und zu Arbeitsplatzverlusten führen. Viele Angestellte wollen, dass ihr Beruf auch privat hohes Ansehen hat; was schwer möglich ist bei einer Branche, die davon lebt, dass kein Frieden herrscht.
„Wenn einer mit Vergnügen in Reih und Glied zu einer Musik marschieren kann, dann verachte ich ihn schon. Er hat sein großes Gehirn nur aus Irrtum bekommen, da für ihn das Rückenmark schon völlig genügen würde. Diesen Schandfleck der Zivilisation sollte man so schnell wie möglich zum Verschwinden bringen. Heldentum auf Kommando, sinnlose Gewalttat und die leidige Vaterländerei, wie glühend hasse ich sie, wie gemein und verächtlich scheint mir der Krieg …“.
Kriegsmüde – das ist das dümmste von allen Worten, die die Zeit hat. Kriegsmüde sein das heißt, müde sein des Mordes, müde des Raubes, müde der Dummheit, müde des Hungers, müde der Krankheit, müde des Schmutzes, müde des Chaos… Kriegsmüde hat man immer zu sein, d.h. nicht nachdem, sondern ehe man einen Krieg begonnen hat. Aus Kriegsmüdigkeit werde der Krieg nicht beendet, sondern unterlassen…
Karl Kraus, 1918
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