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Polizei in Kolumbien feiert mit Nazi-Symbolen Abkommen mit Deutschland

Polizeischule in Kolumbien feiert mit Hakenkreuzen die Kooperation mit Deutschland. Der Vorfall fand nur zwei Wochen nach Abschluss eines Militärabkommens zwischen den beiden Ländern statt. Artikel bei Amerika 21

Proteste in Kuba für Initiatoren enttäuschend

Die von kubanischen Systemgegnern für den 15. November weltweit ausgerufenen Proteste haben wenig Resonanz gefunden. Unter dem Motto "SOS Cuba" fanden im Ausland kleinere Kundgebungen in mehreren dutzend Städten statt. Vor Ort blieb die Lage völlig ruhig. Artikel bei Amerika21

EU will Proteste auf Kuba vor Ort "eng begleiten"

In einer Art Schulterschluss mit der US-Regierung bezieht die Europäische Union laut Medienberichten Position in den für den 15.11. in Kuba angekündigten und von der Justiz des Landes verbotenen Demonstrationen. Artikel bei Amerika21

Militärabkommen mit Kolumbien

Unglaublich aber wahr - Menschen- und Gewerkschaftsrechte spielen keine Rolle: Kolumbien sei das erste lateinamerikanische Land, mit dem Deutschland ein Abkommen "in Themen der Verteidigung" abschließt. Warum das so ist, erklärte der deutsche Botschafter in Kolumbien: Weil Kolumbien "ein hervorragender Verbündeter im Bereich der Gestaltung, Ausbildung und Kooperation in diesem Sektor ist. Einfach deshalb. Vielen Dank Herr Minister." Artikel bei Amerika21

IWF blockiert Gelder für Venezuela

Der Internationale Währungsfonds verweigert Venezuela offensichtilich Gelder im Umfang von rund fünf Mrd. US-Dollar, die zur Bekämpfung der Corona-Pandemie eingesetzt werden sollen. Mitte September hatte der IWF sie noch in Aussicht gestellt.

Menschenrechtslage in Kolumbien dramatisch

Ein Toter und zahlreiche Verletzte bei Demonstrationen gegen sexuelle Gewalt seitens der Polizei. Militärpolizei ESMAD zielt mit Munitionswerfern auf Protestierende. Laut der "Kampagne Freiheit verteidigen, eine Angelegenheit Aller" sind 49 durch Polizeigewalt getötete Demonstrant:innen im Zuge der Proteste seit dem 28. April zu verzeichnen.

Solidarität aus Belgien für die Streikenden in Kolumbien

Und Deutschland

Landesweiter Streik in Kolumbien

37 Tote und 87 Verschwundene, große Demonstrationen am Mittwoch, brutale Polizeigewalt auch mit Feuerwaffen, Internet-Blockaden. Seit dem 28. April hat die Menschenrechtsorganisation "Erdbeben" (Temblores) landesweit über 1.700 Fälle von Polizeigewalt registriert. Dazu zählen unter anderem zehn Fälle sexueller Gewalt, 22 Fälle von Augenverletzungen, über 830 willkürliche Festnahmen und über 220 Verletzte.

Bevölkerung von Cali sendet SOS

Generalstreik in Kolumbien

Unter dem Motto "Für Leben, Frieden, Demokratie mobilisieren Gewerkschaften, politische und soziale Organisationen für landesweiten Streik gegen neoliberale "Reformen". Der Generalstreik am 28. April soll dabei den Auftakt landesweiter Mobilisierungen bilden.

Pestizid-Forscherin muss Brasilien verlassen

Larissa Mies Bombardi, Professorin an der Universidade de São Paulo, wird nach eigenen Angaben bedroht und ins Exil gezwungen.

Aussagen von ex-Militärs zu Ermordungen in Kolumbien

Im Zeitraum 2002 bis 2008 wurden mindestens 6.402 Personen vom kolumbianischen Militär getötet, um sie als gefallene Guerillakämpfer:innen auszugeben. Im Zusammenhang mit der damaligen Politik habe das Militär unter Druck gestanden, Ergebnisse im Kampf gegen die Guerilla zu liefern.

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ver.di erhöht den Druck: Warnstreiks im öffentlichen Dienst

22.11.2021

ver.di erhöht im Vorfeld der Verhandlungen den Druck: Warnstreiks im öffentlichen Dienst der Länder werden fortgesetzt

Düsseldorf, den 22. November 2021

Im Vorfeld der entscheidenden dritten Verhandlungsrunde mit den Arbeitgebern der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) am 27. und 28. November in Potsdam ruft ver.di auch in dieser Woche zu Warnstreiks auf. Am 25. November werden landesweit Beschäftigte der Unikliniken, der Hochschulen, der Justiz, des Justizvollzugskrankenhauses Fröndenberg sowie aus Teilen der Landesverwaltung gemeinsam in den Streik treten und in Düsseldorf zu einer Demonstration mit Kundgebung vor dem Landtag zusammenkommen. Um Abstände und Schutzmaßnahmen einzuhalten, wird es zu einer reduzierten Teilnehmendenzahl kommen. Den Wochenauftakt machen bereits am Montag Beschäftige der Uniklinik Essen, die die Arbeitsniederlegungen der vergangenen Wochen fortsetzen. 

Gabriele Schmidt, Landesleiterin ver.di NRW: „Die Streikenden haben in den letzten Wochen deutlich gemacht, dass die Blockadehaltung der Arbeitgeber nichts mit ihrer Lebenswirklichkeit zu tun hat. Sie empfinden es als empörend, dass trotz außergewöhnlicher Leistungen in der Pandemie keinerlei Form von Wertschätzung erkennbar ist. Wie die Arbeitgeber dies vor allem im Gesundheitswesen ausblenden können, ist für uns nicht nachvollziehbar und grenzt an Kurzsichtigkeit. Es fehlt der Blick für fehlendes Personal, hohe Belastungen und andauernde Leistungen am Limit. Die Erhöhung wäre eine Möglichkeit für den Nachwuchs attraktiver zu werden. Beide Aspekte werden allerdings komplett ausgeblendet.“

In den zurückliegenden Wochen hatten bereits mehrere tausend Beschäftigte des öffentlichen Dienstes der Länder mit Warnstreiks und Aktionen Druck auf die Arbeitgeber gemacht, um in der laufenden Tarifrunde ein verhandlungsfähiges Angebot einzufordern. In NRW standen dabei Unikliniken sowie eine Reihe weiterer Ländereinrichtungen im Mittelpunkt.

Die Unikliniken Aachen, Bonn, Essen, Düsseldorf, Köln und Münster sind auch in dieser Woche zu Streikmaßnahmen aufgerufen. Für die Dauer der Streikmaßnahmen sind mit den Unikliniken Notdienstvereinbarungen zum Schutz der Patientinnen und Patienten vereinbart worden. Darin verständigen sich Gewerkschaft und Arbeitgeber auf einen für beide Seiten vertretbaren Streikrahmen.

ver.di fordert für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder eine Einkommenserhöhung um 5 Prozent, mindestens aber 150 Euro bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Beschäftigte des Gesundheitswesens sollen tabellenwirksam monatlich 300 Euro mehr erhalten. Die Ausbildungsvergütungen sollen um 100 Euro angehoben werden.

Informationen zu Aktionen vor Ort:

  1. Uniklinik Aachen: Kai Schumann - 0151 17498737 - am 25. November
  2. Uniklinik Bonn: Arno Appelhoff - 0170 3490340 - vom 24.-26. November
  3. Uniklinik Düsseldorf: Ina Oberländer - 0175 2115177 – vom 23.-25. November
  4. Uniklinik Essen: Katharina Schwabedissen - 0151 25960712 – 22.-23. / 25.-26. November
  5. Uniklinik Köln: Maja Wieland - 0151 53068709 – 25.-26. November
  6. Uniklinik Münster: Susanne Scharrmann - 0160 90584697 - am 25. November

V.i.S.d.P.:

Lisa Isabell Wiese
ver.di Landesbezirk Nordrhein-Westfalen
Karlstraße 123-127
40210 Düsseldorf

 
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Termine für den Zeitraum September 2021 bis November 2022

Oktober 2021
Datum Uhrzeit Ort Thema Referent
31.10.2021 Lützerath, NRW Grossdemonstration für den Erhalt von Lützerath, gegen den Braunkohleabbau und Dorfvernichtung
30.10.2021 13 Köln, Friesenplatz Versammlungsgesetz NRW stoppen!

Grundrechte erhalten

VERSAMMLUNGSGESETZ NRW STOPPEN!
GRUNDRECHTE ERHAL
November 2021
Datum Uhrzeit Ort Thema Referent
19.11.2021 München Aktionstag Bosch München
28.11.2021 12 - 19 Lützerath, Rheinland Braunkohlegebiet Gegen Braunkohleabbau und die Zerstörung des Dorfes Lützerath. Heute mit Glühwein.
Dezember 2021
Datum Uhrzeit Ort Thema Referent
05.12.2021 Lützerath, Rheinland Braunkohlegebiet Dorfspaziergang mit der Arbeitsgemeinschaft bäuerlichen Landwirtschaft
 

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