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Menschenrechtslage in Kolumbien dramatisch

Ein Toter und zahlreiche Verletzte bei Demonstrationen gegen sexuelle Gewalt seitens der Polizei. Militärpolizei ESMAD zielt mit Munitionswerfern auf Protestierende. Laut der "Kampagne Freiheit verteidigen, eine Angelegenheit Aller" sind 49 durch Polizeigewalt getötete Demonstrant:innen im Zuge der Proteste seit dem 28. April zu verzeichnen.

Solidarität aus Belgien für die Streikenden in Kolumbien

Und Deutschland

Landesweiter Streik in Kolumbien

37 Tote und 87 Verschwundene, große Demonstrationen am Mittwoch, brutale Polizeigewalt auch mit Feuerwaffen, Internet-Blockaden. Seit dem 28. April hat die Menschenrechtsorganisation "Erdbeben" (Temblores) landesweit über 1.700 Fälle von Polizeigewalt registriert. Dazu zählen unter anderem zehn Fälle sexueller Gewalt, 22 Fälle von Augenverletzungen, über 830 willkürliche Festnahmen und über 220 Verletzte.

Bevölkerung von Cali sendet SOS

Bolivien hebt Legalisierung transgener Lebensmittel auf

Während ihrer Amtszeit als Interimspräsidentin hatte Jeanine Añez mehrere Dekrete erlassen, die die Produktion von transgenen Lebensmitteln erlaubten, und sich damit über die geltende Verfassung hinweggesetzt.

Generalstreik in Kolumbien

Unter dem Motto "Für Leben, Frieden, Demokratie mobilisieren Gewerkschaften, politische und soziale Organisationen für landesweiten Streik gegen neoliberale "Reformen". Der Generalstreik am 28. April soll dabei den Auftakt landesweiter Mobilisierungen bilden.

Die Zapatistas: "Wir sind bereits auf dem Weg Richtung Europa"

Erstmals seit ihrer Gründung 1983 plant die Zapatistische Befreiungsarmee (EZLN) eine weltweite Protest- und Vernetzungsreise.

Pestizid-Forscherin muss Brasilien verlassen

Larissa Mies Bombardi, Professorin an der Universidade de São Paulo, wird nach eigenen Angaben bedroht und ins Exil gezwungen.

Aussagen von ex-Militärs zu Ermordungen in Kolumbien

Im Zeitraum 2002 bis 2008 wurden mindestens 6.402 Personen vom kolumbianischen Militär getötet, um sie als gefallene Guerillakämpfer:innen auszugeben. Im Zusammenhang mit der damaligen Politik habe das Militär unter Druck gestanden, Ergebnisse im Kampf gegen die Guerilla zu liefern.

Bayer macht Druck wegen Glyphosat-Verbot

Ab 2024 soll der Einsatz des Pflanzengiftes in Mexiko verboten sein. Bayer versucht mit US-Hilfe, Einfluss auf die Entscheidung zu nehmen.

Kolumbien

Inmitten der politischen Morde an Sozialaktiven hat auch die Bewegung des Menschlichen Kolumbiens (Colombia Humana, CH) den Beginn einer Vernichtungskampagne gegen ihre Mitglieder angeprangert. Bislang sind zwölf CH-Mitglieder ermordet und über 100 mit dem Tod bedroht worden.

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Schaeffler Wuppertal macht dicht

15.03.2021

Die Schaeffler-Konzernleitung hält an ihrer Entscheidung fest, dass der Standort Wuppertal stillgelegt werden soll. Diese Hiobsbotschaft verkündete Dr. Stefan Spindler, Vorstand Industrial, auf der Betriebsversammlung am 10. März 2021 die Corona bedingt unter freiem Himmel auf dem Werksgelände stattgefunden hat. Die Beschäftigten machten ihrer Wut und Enttäuschung Luft und reagierten mit Pfiffen und lauten Buhrufen. Kämpfen sie doch seit Wochen mit ihrer gewerkschaftlichen Interessenvertretung für den Erhalt des Standortes und ihrer Arbeitsplätze.
„Die Schaeffler-Gruppe ist trotz eines Umsatzrückgangs von 10 Prozent, gut durch die Krise gekommen. Das ist vor allem der Verdienst unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, und dafür allen ein herzliches Dankeschön“, zitierte der Betriebsratsvorsitzende Özgür Sönmezcicek den Vorstandsvorsitzenden Klaus Rosenfeld, um hinzuzufügen: „Wenn das Dankeschön so aussieht, dass man dafür auf die Straße gesetzt wird, dann verzichten wir auf ein solches Dankeschön.“ Die Kolleginnen und Kollegen unterstrichen mit langanhaltendem Beifall diese Feststellung.
Als Verhöhnung wurden Spindlers Appelle „doch bitte an die Kunden zu denken und deshalb wie gewohnt weiter zu arbeiten“ aufgefasst. Nach knapp einer Stunde hat  der stellvertretende Betriebsratsvorsitzende Uwe Ruberg die Versammlung  unterbrochen, also nicht beendet, denn sie wird am kommenden Dienstag aufgeteilt in drei Versammlungen verteilt über den ganzen Tag fortgesetzt – auch um über die weitere Vorgehensweise zu beraten. Am Freitag den 12. März wurden die Gespräche mit dem Arbeitgeber weitergeführt aber ergebnislos vertagt. Man kann davon ausgehen, dass es in den kommenden Tagen und Wochen weitere Aktionen zum Erhalt des Standortes geben wird.

„Die Schaeffler-Gruppe ist trotz eines Umsatzrückgangs von 10 Prozent, gut durch die Krise gekommen.

850  der Schaeffler Technologies AG & Co. KG sind in Wuppertal von der Stillegung betroffen, 4400 Arbeitsplätze insgesamt sollen vernichtet werden.

Foto: Creative Commons 2.0

 
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Termine für den Zeitraum April 2021 bis Juni 2022

Juni 2021
Datum Uhrzeit Ort Thema Referent
21.06.2021 19 Solidarität mit den Bewegung in Kolumbien Margaret Buslay
 

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