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Die Kinder von Moria - Lesbos

09.03.2020

Jean Ziegler

Der Sturm rast durch die Ägäis. Auf der Insel Lesbos steht das Flüchtlingslager von Moria, das grösste Europas. Sein Boden ist zu Sumpf geworden. Nahe dem scharf bewachten Eingangstor, hinter einer dreifachen Reihe von Nato-Stacheldraht, spielen zwei kleine, sichtlich unterernährte Jungen mit einer Kugel aus Stoffresten Fussball. Sie sind neun oder zehn Jahre alt, haben struppiges, schwarzes Haar und grosse, dunkle Augen. Beide spielen mit blossen Füssen und sind über und über mit Schlamm bespritzt.Mein Begleiter in Moria ist der Uno-Flüchtlingsdelegierte Patrice Mansour. Er spricht Arabisch und kennt die Jungen.


UNBEGLEITET, SCHUTZLOS. Die beiden sind seit drei Jahren Gefangene in dem Lager. Sie leben eingepfercht.....

 

Tous ensemble: wird Gelb das neue Rot?

09.03.2020

Zum Stand der Kämpfe und sozialen Bewegungen in Frankreich

Schon seit über einem Jahr und trotz brutaler Polizeieinsätze und massiver Repressionen gehen die „Gelbwesten“ in Frankreich auf die Straße und setzen Macrons Regierung landesweit mit phantasievollen Aktionen und Ungehorsam von der Basis aus unter Druck. Ihr Anliegen: Rücknahme der sozial- und steuerpolitischen ‚Modernisierungsmaßnahmen‘, mehr soziale Gleichheit und Demokratie und nicht zuletzt: Rücktritt Macrons.

Wo stehen die Protestbewegungen in Frankreich, welche Anliegen verfolgen sie, und was verbindet sie? Welche Alternative setzen sie der Rechten inner- und außerhalb der Regierung entgegen?

Unser Referent: Willi Hajek

lebt in Frankreich, ist aktiv in Gewerkschaften und sozialen Bewegungen und Herausgeber von „Gelb ist das neue Rot“, Die Buchmacherei, Berlin 2020

Sonntag, 15. März 2020 18.30

Raum:

SYNNIKA e.V., NIKA.haus
Niddastraße 57
60329 Frankfurt am Main

 

Strukturwandel und Industriepolitik im Ruhrgebiet – Ein historischer Überblick

15.02.2020

AllgemeinStrukturwandel und Industriepolitik im Ruhrgebiet    

Das Ruhrgebiet existiert als Industrieregion seit der Mitte des 19. Jahrhunderts. Es entstand, weil zwischen Ruhr und Lippe große und für die damalige technische Entwicklung gut zugängliche Steinkohlevorkommen vorhanden waren, die für die neue Industrie als Energiequelle gebraucht wurden. Da es kostengünstiger war, Erze zu den Kohlenlagerstätten zur Weiterverarbeitung zu transportieren als der umgekehrte Weg, errichtete man um den Bergbau herum schnell Hochöfen und Stahlwerke ebenso wie Chemieanlagen, da Kohle auch ein Chemierohstoff ist. Insbesondere bei der Herstellung von Koks fallen «Abfallprodukte » an, die sich zu einer Vielzahl von chemischen Produkten weiterverarbeiten lassen.

 

Die Vertafelung der Gesellschaft

15.02.2020

Die Zahl der Menschen, die sich Lebensmittel bei den Tafeln abholen, steigt seit Jahren kontinuierlich an. Im Jahr 2018 ist sie um 10 Prozent auf 1,65 Millionen Menschen im Jahr 2019 angestiegen, zehn Prozent mehr als im Vorjahr.

Würde der Staat, vertreten durch die Parlamente im Bund und in den Bundesländern das Sozialstaatsgebot des Grundgesetzes ernst nehmen,  müsste er durch seine Gesetzgebung dafür sorgen, dass es  Lebensmittelspenden an Bedürftige durch zivilgesellschaftliche Organisationen und Wohlfahrtsverbände nicht geben muss. Im Gegenteil, seit Beginn der „Tafelbewegung“, die durch die großen weltweit tätigen Unternehmensberatungen ins Leben gerufen wurde, hat er die Institutionalisierung der Tafeln gefördert, auch um die Leistungsbemessung für die Zahlungen gemäß dem Sozialgesetzbuch II/Hartz-IV möglichst gering halten zu können.

 

Die De-facto-Regierung in Bolivien und ihre Verbrechen

22.01.2020

Seit den Wahlen vom 20. Oktober 2019 befindet sich Bolivien in der schlimmsten politischen Krise seiner Geschichte. Das Wahlgericht bestätigte den Sieg von Evo Morales mit 47,08% der abgegebenen Stimmen mit einer Differenz von mehr als 10% (648.180 Stimmen) gegenüber dem Kandidaten Carlos Mesa, was zum Sieg der Wahlen im ersten Wahlgang reichte.

„Vom Klimawandel zum Gesellschaftswandel“

16.01.2020

Konferenz am 25. Januar in Köln diskutiert zum Spannungsfeld Klimaschutz, Arbeitsplätze - anders Leben und Arbeiten

Die Initiative Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter für Klimaschutz und Attac-Arbeitsgruppen laden zu Debatte und Vernetzung im Rahmen einer Tagesveranstaltung nach Köln in die Alte Feuerwache ein. Eine bemerkenswerte Vielfalt aus Gewerkschafter*innen, Betroffenen, Klimaaktivist*innen und Expert*innen kommt zusammen, um zu einer Klärung über notwendige Veränderungen in zwei exponierten Wirtschaftsbereichen beizutragen.

Zum Strukturwandel in den Braunkohlerevieren werden Peter Singer (Mitglied im Regionalrat Köln, Die Linke), Anwohner*innen an den Kohlegruben, Klimaaktivistinnen, ein Vertreter von Greenpeace Energy und DGB-Vertreter*innen aus Ost und West ihre Vorschläge für die Einhaltung der Klimaziele und ihre Betroffenheit zur Diskussion stellen.

In einem zweiten Workshop geht es um die dringend notwendige Verkehrswende, die thematisch vom Verkehrsexperten Dr. Winfried Wolf eingeleitet wird und mit Erfahrungen und Vorschlägen Betroffener aus dem Autosektor und dem Güterverkehr bereichert wird.

Den veranstaltenden Organisationen ist eine breite Diskussion mit den Besucher*innen der Konferenz wichtig. Was muss sich in Betrieben und der Gesellschaft ändern, damit die erforderlichen Veränderungen nicht nur von Politik und Wirtschaft bestimmt werden und zu Lasten der „Kleinen Leute“ gehen? Strukturwandel und Verkehrswende können auch als Chance für eine emanzipatorische gesellschaftliche Veränderung gesehen werden, die aber in der gesellschaftlichen Diskussion erstritten werden muss.

Klimakonferenz am 25. Januar 2020 von 10-18 Uhr in Köln,
Alte Feuerwache (Südtrakt), Melchiorstraße 3


Weitere Informationen:
https://www.attac-netzwerk.de/ag-eku/konferenz-vom-klimawandel-zum-gesellschaftswandel/

Für Rückfragen und Interviews stehen wir gerne zur Verfügung

Kontakt:
Helmut Born, Gewerkschafter*innen für Klimaschutz, 0171-7074196, helmut-born@web.de
Marie-Dominique Vernhes, attac AG Energie Klima Umwelt 0157-75747647, mdvernhes@gmx.de

Die Veranstaltung wird gefördert von der Stiftung Menschenwürde und Arbeitswelt

 

Solidaritätserklärung zum Streik in Frankreich

09.01.2020

Solidaritätserklärung von der Basisinitiative Solidarität (BaSo) in Deutschland anlässlich der Aktions- und Streiktage gegen die Rentenreform 9. bis 11. Januar 2020 in Frankreich

Liebe Kolleginnen und Kollegen,



wir erklären uns solidarisch mit den branchenübergreifenden Protesten und Streiks der Beschäftigten, der Studierenden sowie Schülerinnen und Schüler, die seit dem 5. Dezember in ganz Frankreich gegen die neoliberale Rentenreform durchgeführt werden. Solierklärung als pdf

online spenden:

https://www.lepotsolidaire.fr/pot/s0bvz7hp

oder überweisen an

CREDITCOOP PARIS ALESIA
IBAN :

FR76 4255 9100 0008 0035 3860 774
BIC : CCOPFRPPXXX

Vom Klimawandel zum Gesellschaftswandel

16.12.2019

Konferenz mit Betroffenen, Aktivist*innen, Gewerkschaftsmitgliedern und Expert*innen

25. Januar 2020, 10-18 Uhr

Köln, Alte Feuerwache (Südtrakt), Melchiorstraße 3

Veranstalter*innen: Gewerkschafter*innen für Klimaschutz; Attac-AG Energie-Klima-Umwelt; Attac-AG ArbeitFairTeilen

Einladungsflyer

Die Konferenz wird unterstützt von:

- Loccumer Initiative kritischer Wissenschaftler*innen und die


Heute: Frankreich streikt

05.12.2019

Ein Generalstreik am heutigen Donnerstag gegen Macrons Sozialpläne legt Frankreich lahm.

Insbesondere ist die massive Rentenverschlechterung das Ziel der Demonstranten. 2010 hatte die Vorgängerregierung unter Sarkosy das Eintritsalter von 60 auf 62 Jahre erhöht. Jetzt soll es weiter steigen und die Rentenkosten gesenkt werden, laut Macrons Regierung. Dagegen steht die Mehrheit der Bevölkerung, was einen massiven Streiktag erwarten läßt.

Zusammen mit den Gelbwesten gehen fast alle Gewerkschaften auf die Strasse, besonders stark beteiligen sich die Eisenbahngewerkschafter.

 

Neuer Chemietarifvertrag

25.11.2019

Einstimmig angenommen - alle Hände gingen nach oben, als die Bundestarifkommission der IG BCE am Freitagnachmittag über das Tarifpaket für die 580.000 Chemie-Beschäftigten abstimmte.Meldet die IGBCE

Der Abschluss sieht im Einzelnen vor:
  Entgelterhöhungen in mehreren Stufen: Die Löhne und Gehälter steigen zum 1. Juli 2020 um 1,5 Prozent für zwölf Monate und um 1,3 Prozent zum 1. Juli 2021 für weitere neun M......

 

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Tote und Folter nach Putsch in Bolivien

UN-Bericht sieht eindeutige Verantwortung bei Polizei und Militär. UNO fordert Aufklärung. Infolge des Putsches war es damals in Hochburgen der zuvor regierenden Partei Bewegung zum Sozialismus (MAS) bei Protesten zu vielen Toten gekommen.

Frei Betto: "In Brasilien geschieht ein Genozid"

"Dieser Genozid ist nicht auf eine Gleichgültigkeit der Regierung Bolsonaro zurückzuführen. Er ist beabsichtigt. Bolsonaro vergnügt sich am Tod anderer. Als Bundesabgeordneter sagte er in einem TV-Interview: "Mit Wahlen änderst du nichts in diesem Land, nichts, rein gar nichts. Das wird sich leider erst ändern, wenn wir eines Tages in einen Bürgerkrieg ziehen und die Arbeit erledigen, die das Militärregime nicht gemacht hat: 30.000 zu töten."

Weg mit dem Schweinesystem

Umweltaktivisten von Greenpeace haben auf dem Dach des Schlachtbetriebs Tönnies in Rheda-Wiedenbrück ein Banner enthüllt. In dem Schlachthoof darf seit heute, dem 16.7. wieder gearbeitet werden. Video beim Tagesspiegel.

Bolsonaro blockiert Corona-Hilfspaket für Indigene

Einen Tag nachdem beim brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro selbst eine Infektion mit dem Coronavirus offiziell bestätigt worden war, blockierte dieser am 8.7.20 mit Vetos Teile eines Gesetz, das angesichts der steigenden Infektionszahlen Schutzmaßnahmen für Indigene und Quilombolas vorgesehen hatte.

Das Unternehmen Weltgesundheit

Thomas Gebauer über die WHO, Bill Gates und die Refeudalisie-rung gesellschaftlicher Verhältnisse. Interview von Velten Schäfer im ND 9.5.20

Weg mit Bolsonaro

Sieben linke Parteien (PT, PCdoB, PSOL, PCB, PCO, PSTU und UP) und mehr als 400 Organisationen sowie renommierte Anwälte und Forscher fordern die Amtsenthebung des brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro. Bekannte Künstler, wie der Sänger Caetano Veloso unterstützen das auf ihren Masken.

Corona Kapital Krise

Eine Zeitenwende unabsehbaren Ausmaßes hat eingesetzt. Noch nie seit 1945 erlebten weite Teile der Bevölkerungen Europas einen derartigen Kontrollverlust und einschneidende Maßnahmen für ihren Alltag. Die Corona-Pandemie trifft mit der beginnenden Wirtschaftskrise zusammen, die sich bereits vor Monaten ankündigte.

 

Spanien lieferte Waffen an die Diktatur in Chile

- und verfügte Geheimhaltung. Die spanische Regierung hat laut Recherchen des Journalisten Danilo Albin unter dem sozialdemokratischen Premierminister Felipe González in den 1980er Jahren Chile mit Waffen beliefert.

Generalstreik in Bolivien: Putschregierung zum "Dialog" bereit

Der am 3. August als Reaktion auf die erneute Verschiebung der Neuwahlen ausgerufene Generalstreik und die damit verbundenen Straßenblockaden in Bolivien halten an. Während von Seiten der De-facto-Regierung mittlerweile zaghafte Dialogbemühungen kommen, fordern Vertreter der Protestierenden konkrete Garantien.

212 Umweltschützer wurden weltweit in 2019 getötet

- fast ein Drittel in Kolumbien. Im Jahr 2019 sind mindestens 212 Umweltschützer getötet worden, die gegen die Folgen des Bergbaus, agroindustrieller Projekte oder gegen die Abholzung kämpften. Kolumbien liegt dabei mit 64 an der Spitze. In nahezu allen Fällen herrsche Straflosigkeit.

Cover des Global-Witness Jahresberichts 2019

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Kolumbien muss Mord an Gewerkschafter aufklären

Das UN-Menschenrechtskomitee hat den kolumbianischen Staat verurteilt, weil er die Auftraggeber des Mordes an dem Sinaltrainal-Gewerkschafter Adolfo Múnera nicht ermittelt hat. Er habe es zudem versäumt, Múneras Recht auf Leben zu schützen. Dieser arbeitete bei Coca Cola.

Die Argumente der Coronaleugner

Die Debatte über die Corona-Pandemie wird in linken Kreisen kontrovers, oft auch verbissen geführt. Die Gefahren des Virus werden relativiert oder bestritten oder in einen großen Plan gebettet. Ihre Argumente sollen hier einer ernsthaften Prüfung unterzogen werden.

"Rückkehr der Wilden"

In Bolivien hat die selbsternannte Interimspräsidentin Jeanine Áñez ihre Landsleute mit Blick auf den gestürzten Präsidenten Evo Morales und seine indigen geprägte Partei "Bewegung zum Sozialismus" (MAS) vor einer Rückkehr der "Wilden" an die Macht gewarnt

Bolivien: Der Hass auf den Indio

Die Putschisten gehen auf die Jagd nach Indios, die es gewagt haben, ihnen die Macht zu entreißen.


Termine für den Zeitraum August 2020 bis März 2021

August 2020
Datum Uhrzeit Ort Thema Referent
27.08.2020 19:00 VideoKonferenz China - Aufstieg zur Weltmacht und Kampf um Hegemonie Renate Dillmann

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