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Krankenhaus statt Fabrik

16.03.2020

Pressemitteilung des Bündnis "Krankenhaus statt Fabrik": Was hat die aktuelle Corona-Virus-Pandemie mit der Finanzierung deutscher Krankenhäuser über Fallpauschalen zu tun?

Pflegekräfte kritisieren mangelnden Gesundheitsschutz

16.03.2020

Pflegekräfte kritisieren mangelnden Gesundheitsschutz angesichts der Coronakrise

++Material- und Personalmangel in Berliner Krankenhäusern++
- Pressemitteilung des Berliner Bündnisses für mehr Personal im Krankenhaus -

Verbrechen am Evros

15.03.2020

Es gibt Bilder, die bleiben im Gedächtnis haften. Jenes Bild zum Beispiel des schwarzen Nato-Helikopters, der am Morgen des 5. März über die vom Regen durchnässten Felder vor der Grenzstation Kastanies im Norden Griechenlands fliegt. Im Helikopter sitzen die Präsidentin der EU-Kommission, Ursula von der Leyen, der ­Präsident des EU-Ministerrates, Charles Michel, und David ­Sassoli, der Präsident des Europaparlaments. Auf den Feldern warten Zehntausende frierender, durchnässter, hungriger, verzweifelter Flüchtlinge in vor Schmutz starrender Kleidung. Seit zwei Tagen versuchen sie, an der Südgrenze Europas ein Gesuch für Asyl einzureichen.

ERPRESSUNG. Wie Feldherren in einem Krieg fliegen die drei EU-Verantwortlichen über die Menschenmassen. Zurück in Athen, verkündet die elegante, erzkonservative EU-Präsidentin in gepflegtem Französisch: Die Grenzen zur Festung Europa würden....

 

Die Kinder von Moria - Lesbos

09.03.2020

Jean Ziegler

Der Sturm rast durch die Ägäis. Auf der Insel Lesbos steht das Flüchtlingslager von Moria, das grösste Europas. Sein Boden ist zu Sumpf geworden. Nahe dem scharf bewachten Eingangstor, hinter einer dreifachen Reihe von Nato-Stacheldraht, spielen zwei kleine, sichtlich unterernährte Jungen mit einer Kugel aus Stoffresten Fussball. Sie sind neun oder zehn Jahre alt, haben struppiges, schwarzes Haar und grosse, dunkle Augen. Beide spielen mit blossen Füssen und sind über und über mit Schlamm bespritzt.Mein Begleiter in Moria ist der Uno-Flüchtlingsdelegierte Patrice Mansour. Er spricht Arabisch und kennt die Jungen.


UNBEGLEITET, SCHUTZLOS. Die beiden sind seit drei Jahren Gefangene in dem Lager. Sie leben eingepfercht.....

 

Tous ensemble: wird Gelb das neue Rot?

09.03.2020

Zum Stand der Kämpfe und sozialen Bewegungen in Frankreich

Schon seit über einem Jahr und trotz brutaler Polizeieinsätze und massiver Repressionen gehen die „Gelbwesten“ in Frankreich auf die Straße und setzen Macrons Regierung landesweit mit phantasievollen Aktionen und Ungehorsam von der Basis aus unter Druck. Ihr Anliegen: Rücknahme der sozial- und steuerpolitischen ‚Modernisierungsmaßnahmen‘, mehr soziale Gleichheit und Demokratie und nicht zuletzt: Rücktritt Macrons.

Wo stehen die Protestbewegungen in Frankreich, welche Anliegen verfolgen sie, und was verbindet sie? Welche Alternative setzen sie der Rechten inner- und außerhalb der Regierung entgegen?

Unser Referent: Willi Hajek

lebt in Frankreich, ist aktiv in Gewerkschaften und sozialen Bewegungen und Herausgeber von „Gelb ist das neue Rot“, Die Buchmacherei, Berlin 2020

Sonntag, 15. März 2020 18.30

Raum:

SYNNIKA e.V., NIKA.haus
Niddastraße 57
60329 Frankfurt am Main

 

Strukturwandel und Industriepolitik im Ruhrgebiet – Ein historischer Überblick

15.02.2020

AllgemeinStrukturwandel und Industriepolitik im Ruhrgebiet    

Das Ruhrgebiet existiert als Industrieregion seit der Mitte des 19. Jahrhunderts. Es entstand, weil zwischen Ruhr und Lippe große und für die damalige technische Entwicklung gut zugängliche Steinkohlevorkommen vorhanden waren, die für die neue Industrie als Energiequelle gebraucht wurden. Da es kostengünstiger war, Erze zu den Kohlenlagerstätten zur Weiterverarbeitung zu transportieren als der umgekehrte Weg, errichtete man um den Bergbau herum schnell Hochöfen und Stahlwerke ebenso wie Chemieanlagen, da Kohle auch ein Chemierohstoff ist. Insbesondere bei der Herstellung von Koks fallen «Abfallprodukte » an, die sich zu einer Vielzahl von chemischen Produkten weiterverarbeiten lassen.

 

Die Vertafelung der Gesellschaft

15.02.2020

Die Zahl der Menschen, die sich Lebensmittel bei den Tafeln abholen, steigt seit Jahren kontinuierlich an. Im Jahr 2018 ist sie um 10 Prozent auf 1,65 Millionen Menschen im Jahr 2019 angestiegen, zehn Prozent mehr als im Vorjahr.

Würde der Staat, vertreten durch die Parlamente im Bund und in den Bundesländern das Sozialstaatsgebot des Grundgesetzes ernst nehmen,  müsste er durch seine Gesetzgebung dafür sorgen, dass es  Lebensmittelspenden an Bedürftige durch zivilgesellschaftliche Organisationen und Wohlfahrtsverbände nicht geben muss. Im Gegenteil, seit Beginn der „Tafelbewegung“, die durch die großen weltweit tätigen Unternehmensberatungen ins Leben gerufen wurde, hat er die Institutionalisierung der Tafeln gefördert, auch um die Leistungsbemessung für die Zahlungen gemäß dem Sozialgesetzbuch II/Hartz-IV möglichst gering halten zu können.

 

Die De-facto-Regierung in Bolivien und ihre Verbrechen

22.01.2020

Seit den Wahlen vom 20. Oktober 2019 befindet sich Bolivien in der schlimmsten politischen Krise seiner Geschichte. Das Wahlgericht bestätigte den Sieg von Evo Morales mit 47,08% der abgegebenen Stimmen mit einer Differenz von mehr als 10% (648.180 Stimmen) gegenüber dem Kandidaten Carlos Mesa, was zum Sieg der Wahlen im ersten Wahlgang reichte.

„Vom Klimawandel zum Gesellschaftswandel“

16.01.2020

Konferenz am 25. Januar in Köln diskutiert zum Spannungsfeld Klimaschutz, Arbeitsplätze - anders Leben und Arbeiten

Die Initiative Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter für Klimaschutz und Attac-Arbeitsgruppen laden zu Debatte und Vernetzung im Rahmen einer Tagesveranstaltung nach Köln in die Alte Feuerwache ein. Eine bemerkenswerte Vielfalt aus Gewerkschafter*innen, Betroffenen, Klimaaktivist*innen und Expert*innen kommt zusammen, um zu einer Klärung über notwendige Veränderungen in zwei exponierten Wirtschaftsbereichen beizutragen.

Zum Strukturwandel in den Braunkohlerevieren werden Peter Singer (Mitglied im Regionalrat Köln, Die Linke), Anwohner*innen an den Kohlegruben, Klimaaktivistinnen, ein Vertreter von Greenpeace Energy und DGB-Vertreter*innen aus Ost und West ihre Vorschläge für die Einhaltung der Klimaziele und ihre Betroffenheit zur Diskussion stellen.

In einem zweiten Workshop geht es um die dringend notwendige Verkehrswende, die thematisch vom Verkehrsexperten Dr. Winfried Wolf eingeleitet wird und mit Erfahrungen und Vorschlägen Betroffener aus dem Autosektor und dem Güterverkehr bereichert wird.

Den veranstaltenden Organisationen ist eine breite Diskussion mit den Besucher*innen der Konferenz wichtig. Was muss sich in Betrieben und der Gesellschaft ändern, damit die erforderlichen Veränderungen nicht nur von Politik und Wirtschaft bestimmt werden und zu Lasten der „Kleinen Leute“ gehen? Strukturwandel und Verkehrswende können auch als Chance für eine emanzipatorische gesellschaftliche Veränderung gesehen werden, die aber in der gesellschaftlichen Diskussion erstritten werden muss.

Klimakonferenz am 25. Januar 2020 von 10-18 Uhr in Köln,
Alte Feuerwache (Südtrakt), Melchiorstraße 3


Weitere Informationen:
https://www.attac-netzwerk.de/ag-eku/konferenz-vom-klimawandel-zum-gesellschaftswandel/

Für Rückfragen und Interviews stehen wir gerne zur Verfügung

Kontakt:
Helmut Born, Gewerkschafter*innen für Klimaschutz, 0171-7074196, helmut-born@web.de
Marie-Dominique Vernhes, attac AG Energie Klima Umwelt 0157-75747647, mdvernhes@gmx.de

Die Veranstaltung wird gefördert von der Stiftung Menschenwürde und Arbeitswelt

 

Solidaritätserklärung zum Streik in Frankreich

09.01.2020

Solidaritätserklärung von der Basisinitiative Solidarität (BaSo) in Deutschland anlässlich der Aktions- und Streiktage gegen die Rentenreform 9. bis 11. Januar 2020 in Frankreich

Liebe Kolleginnen und Kollegen,



wir erklären uns solidarisch mit den branchenübergreifenden Protesten und Streiks der Beschäftigten, der Studierenden sowie Schülerinnen und Schüler, die seit dem 5. Dezember in ganz Frankreich gegen die neoliberale Rentenreform durchgeführt werden. Solierklärung als pdf

online spenden:

https://www.lepotsolidaire.fr/pot/s0bvz7hp

oder überweisen an

CREDITCOOP PARIS ALESIA
IBAN :

FR76 4255 9100 0008 0035 3860 774
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