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ZUM 8. MAI – TAG DER BEFREIUNG:

08.05.2020

NEIN ZUR SPRACHE DER GEWALT, JA ZU EINER KULTUR DES FRIEDENS

75 Jahre nach Kriegsende ist der Frieden wieder bedroht. Vieles ist unsicher geworden, neue Gefahren sind hin­zu­ge­kom­men. Die schnell zusammengewachsene Welt zeigt neue Formen der Gewalt und Verletzlichkeit. Die soziale Spaltung wird tiefer, die vom Menschen gemachte Klima­krise, die Zer­störung der Ernährungs­grund­lagen und der Kampf um Roh­stoffe kommen hinzu. Auch die welt­weite Aus­breitung der Corona-Pandemie wird genutzt, autoritäre Struk­turen zu schaffen und Un­gleich­heit zu zementieren. Nationa­listen ver­suchen, die Un­sicher­heit für ihre miese Pro­paganda zu nutzen. Auch in Europa ist der Frieden brüchig.

 

Marx: „Je ungleicher eine Gesellschaft ist, desto instabiler ist sie“

03.05.2020

Der Erzbischof von München, Kardinal Reinhard Marx, befürchtet, dass durch die Coronakrise die Ungleichheiten in der Gesellschaft größer werden – „innerhalb der Länder, aber auch zwischen den Ländern".

 

1. Mai 2020, Bilder aus Wuppertal

01.05.2020

Bilder aus Wuppertal von der 1.Mai Demo in Coronazeiten siehe

Artikel lesen

 

1 Mai 2020 - man ist nicht alleine!

01.05.2020

Am Vortag des 1.Mai sagen hier Aktivisten von Ver.di und anderen Gruppen:

Dank den Held*innen des Alltags!

Unter diesem Motto....

 

Foto vor dem Engelshaus (Friedrich Engels, dessen 200 jährigen Geburtstag wir dieses Jahr feiern). In Barmen steht die Skulptur “Die starke Linke” des östereichischen Bildhauers Alfred Hrdlicka

 

Die Katastrophe in Afrika

30.04.2020

Abba Kyari war ein temperamentvoller, beleibter, nicht unsympathischer Mann aus dem islamischen Norden von Nigeria. Er gehörte zum Volk der Fulani. Der 67jährige war einer der einflussreichsten Männer des Landes. Sein Freund Muhammadu Buhari ist Staatspräsident in Abuja. Er machte Kyari zu seinem Kabinettschef. An einem schönen Märzmorgen flog Kyari ­im Präsidentenflugzeug nach London.

Er wollte sich dort in einer Privatklinik auf den ­Coronavirus testen lassen. Doch ­die britischen...

Masken ja –Maulkorb nein!

27.04.2020

Eine Doppelkrise mit großen Gefahren und einigen Chancen

Nummer 1 · Mai 2020

FaktenCheck Corona Nr 1

Wir erleben derzeit eine Doppelkrise, eine Erschütterung der gesellschaftlichen Ordnung, wie es eine solche seit dem Zweiten Weltkrieg nicht gab: Es gibt sie auf der Ebene der Pandemie. Und sie existiert in Form einer ökonomischen Krise im Ausmaß der Weltwirtschaftskrise 19291933. Die Kombination Pandemie und Wirtschaftskrise ist mit einem entscheidenden Gegensatz verknüpft: Die Erstgenannte kann derzeit nur wirksam eingedämmt und ein weit größeres Sterben verhindert werden durch – möglichst freiwillige – Einschränkungen im sozialen Leben.

 

Polizei verbietet Menschenkette - kreative Antwort

14.04.2020

Polizei verbietet in Potsdam eine Menschenkette von pro Asyl - die Reaktion darauf ist kreativ
Kreativ haben sich die Mitglieder der Seebrücke zum Einkauf beim Bäcker in Potsdam verabredet.
Gegen Mittag haben sich rund 180 Personen angestellt zum Einkauf, mit dem nötigen Abstand zu anderen. Eine 900 m lange Demonstration mit Plakaten und Parolen entstand damit.
Die Polizei weist per Lautsprecherdurchsage darauf hin, dies sei eine illegale Versammlung. Lutz Boede von der linksalternativen Wählergruppe »Die Andere« winkt ab: »Ich tue nichts Verbotenes. Ich kaufe nur Brötchen.«
Die Aktion kann nur als gelungen bezeichnet werden.
Andere "malten" ihre Parolen, wie hier in Stuttgart, in die Luft - siehe Beobachternews

 

Petition: Gegen die Einführung des 12-h-Tags und der 60-h-Woche

14.04.2020

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir möchten euch auf die Petitio der Vernetzung für kämpferische Gewerkschaften -

"Gegen die Einführung des 12-h-Tags und der 60-h-Woche!" aufmerksam machen:
Mehr Personal und Entlastung in der
Grundversorgung sind die Antwort
Am 06. April 2020 ging ein Referentenentwurf für eine Bundesverordnung an die Presse, mit der das bisherige Arbeitszeitgesetz ausgehebelt werden soll. Die Höchstarbeitszeit soll nicht nur auf zwölf Stunden pro Tag und 60 Stunden pro Woche angehoben, sondern gleichzeitig die Ruhezeiten von elf auf neun Stunden verkürzt werden können. Nach Verhandlungen mit dem ver.di-Vorsitzenden Werneke und DGB-Chef Hoffmann wurden Verkaufsstellen von Lebensmittel und Lieferdienste von dieser Regelung ausgenommen – dafür gilt sie bis Ende Juli, also einen Monat länger, als ursprünglich vorgesehen. Beide äußern dann im Gegensatz zu IG BAU und NGG keine grundlegende Kritik an der Anhebung der Höchstarbeitszeit.

Der sogenannte Arbeitgeberverband zeigt sich aus nachvollziehbaren Gründen zufrieden, verlangen die Unternehmen doch schon lange kürzere Ruhe- und längere Arbeitszeiten. Deren Dreistigkeit nimmt jedoch kein Ende, denn sie hätten die Ruhezeiten gern noch in Blöcke aufgeteilt. Während in sozialpartnerschaftlicher Manier hier Gewerkschaftsspitzen die andere Backe für die nächste Ohrfeige hinhalten, nehmen die Forderungen der Unternehmen nach staatlicher Hilfe kein Ende. Die Beschäftigten sind die Leidtragenden und können sich mit diesem Angriff historischen Ausmaßes nicht zufrieden geben.

Zur Petition

Motorraddemo am Ostermontag wegen Verbotsverfügung abgesagt

10.04.2020

Am gestrigen Donnerstagnachmittag, 9. April, 2020 hat das Ordnungsamt der Stadt Frankfurt am Main die für Ostermontag angemeldete Motorraddemo des Motorrad-Clubs Kuhle Wampe Frankfurt per Verfügung verboten. In der Verbotsverfügung droht die Stadt Frankfurt mit Gefängnisstrafen, falls die Veranstaltung durchgeführt werden sollte.

 

„Wir sagen die Veranstaltung hiermit ab und streben auch kein Eilverfahren an, das Veranstaltungsverbot über die Osterfeiertage gerichtlich überprüfen zu lassen. Unbeschadet davon behalten wir uns vor, dieses aus unserer Sicht fragwürdige Rechtsverständnis im Nachhinein überprüfen zu lassen.“ erklären Ulrich Wilken als (Anmelder der Demo) und Willi van Ooyen (vom Ostermarschbüro).

Tausende BMW-Mitarbeiter in USA ohne Bezüge beurlaubt

09.04.2020

BMW will in den USA ab kommender Woche tausende Mitarbeiter ohne Lohn beurlauben. Die Maßnahmen gelten ab dem 12. April, teilte BMW heute, am 8. April 2020 mit.

Heise Meldung

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Tote und Folter nach Putsch in Bolivien

UN-Bericht sieht eindeutige Verantwortung bei Polizei und Militär. UNO fordert Aufklärung. Infolge des Putsches war es damals in Hochburgen der zuvor regierenden Partei Bewegung zum Sozialismus (MAS) bei Protesten zu vielen Toten gekommen.

Frei Betto: "In Brasilien geschieht ein Genozid"

"Dieser Genozid ist nicht auf eine Gleichgültigkeit der Regierung Bolsonaro zurückzuführen. Er ist beabsichtigt. Bolsonaro vergnügt sich am Tod anderer. Als Bundesabgeordneter sagte er in einem TV-Interview: "Mit Wahlen änderst du nichts in diesem Land, nichts, rein gar nichts. Das wird sich leider erst ändern, wenn wir eines Tages in einen Bürgerkrieg ziehen und die Arbeit erledigen, die das Militärregime nicht gemacht hat: 30.000 zu töten."

Weg mit dem Schweinesystem

Umweltaktivisten von Greenpeace haben auf dem Dach des Schlachtbetriebs Tönnies in Rheda-Wiedenbrück ein Banner enthüllt. In dem Schlachthoof darf seit heute, dem 16.7. wieder gearbeitet werden. Video beim Tagesspiegel.

Bolsonaro blockiert Corona-Hilfspaket für Indigene

Einen Tag nachdem beim brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro selbst eine Infektion mit dem Coronavirus offiziell bestätigt worden war, blockierte dieser am 8.7.20 mit Vetos Teile eines Gesetz, das angesichts der steigenden Infektionszahlen Schutzmaßnahmen für Indigene und Quilombolas vorgesehen hatte.

Das Unternehmen Weltgesundheit

Thomas Gebauer über die WHO, Bill Gates und die Refeudalisie-rung gesellschaftlicher Verhältnisse. Interview von Velten Schäfer im ND 9.5.20

Weg mit Bolsonaro

Sieben linke Parteien (PT, PCdoB, PSOL, PCB, PCO, PSTU und UP) und mehr als 400 Organisationen sowie renommierte Anwälte und Forscher fordern die Amtsenthebung des brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro. Bekannte Künstler, wie der Sänger Caetano Veloso unterstützen das auf ihren Masken.

Corona Kapital Krise

Eine Zeitenwende unabsehbaren Ausmaßes hat eingesetzt. Noch nie seit 1945 erlebten weite Teile der Bevölkerungen Europas einen derartigen Kontrollverlust und einschneidende Maßnahmen für ihren Alltag. Die Corona-Pandemie trifft mit der beginnenden Wirtschaftskrise zusammen, die sich bereits vor Monaten ankündigte.

 

Spanien lieferte Waffen an die Diktatur in Chile

- und verfügte Geheimhaltung. Die spanische Regierung hat laut Recherchen des Journalisten Danilo Albin unter dem sozialdemokratischen Premierminister Felipe González in den 1980er Jahren Chile mit Waffen beliefert.

Generalstreik in Bolivien: Putschregierung zum "Dialog" bereit

Der am 3. August als Reaktion auf die erneute Verschiebung der Neuwahlen ausgerufene Generalstreik und die damit verbundenen Straßenblockaden in Bolivien halten an. Während von Seiten der De-facto-Regierung mittlerweile zaghafte Dialogbemühungen kommen, fordern Vertreter der Protestierenden konkrete Garantien.

212 Umweltschützer wurden weltweit in 2019 getötet

- fast ein Drittel in Kolumbien. Im Jahr 2019 sind mindestens 212 Umweltschützer getötet worden, die gegen die Folgen des Bergbaus, agroindustrieller Projekte oder gegen die Abholzung kämpften. Kolumbien liegt dabei mit 64 an der Spitze. In nahezu allen Fällen herrsche Straflosigkeit.

Cover des Global-Witness Jahresberichts 2019

Buchempfehlung

Das System Tönnies bei der Buchmacherei.

Kolumbien muss Mord an Gewerkschafter aufklären

Das UN-Menschenrechtskomitee hat den kolumbianischen Staat verurteilt, weil er die Auftraggeber des Mordes an dem Sinaltrainal-Gewerkschafter Adolfo Múnera nicht ermittelt hat. Er habe es zudem versäumt, Múneras Recht auf Leben zu schützen. Dieser arbeitete bei Coca Cola.

Die Argumente der Coronaleugner

Die Debatte über die Corona-Pandemie wird in linken Kreisen kontrovers, oft auch verbissen geführt. Die Gefahren des Virus werden relativiert oder bestritten oder in einen großen Plan gebettet. Ihre Argumente sollen hier einer ernsthaften Prüfung unterzogen werden.

"Rückkehr der Wilden"

In Bolivien hat die selbsternannte Interimspräsidentin Jeanine Áñez ihre Landsleute mit Blick auf den gestürzten Präsidenten Evo Morales und seine indigen geprägte Partei "Bewegung zum Sozialismus" (MAS) vor einer Rückkehr der "Wilden" an die Macht gewarnt

Bolivien: Der Hass auf den Indio

Die Putschisten gehen auf die Jagd nach Indios, die es gewagt haben, ihnen die Macht zu entreißen.


Termine für den Zeitraum August 2020 bis März 2021

August 2020
Datum Uhrzeit Ort Thema Referent
27.08.2020 19:00 VideoKonferenz China - Aufstieg zur Weltmacht und Kampf um Hegemonie Renate Dillmann

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