Griechenland: Die Hafenarbeiter von Piräus weigerten sich während des Gazagenozids, Waffen für Israel zu verladen. Ein Gespräch mit Giorgos Gogos
Von Carmela Negrete
Giorgos Gogos ist Vorsitzender der Gewerkschaft der Hafenarbeiter in Piräus. Er sprach auf Einladung der gewerkschaftlichen Solidaritätsgruppe »Gegen Spardiktate und Nationalismus« am 8. Mai in Berlin zusammen mit seinem Kollegen Haris Papavramidis über den Widerstand gegen Waffentransporte und Kriegsbeteiligung in Griechenland
https://www.jungewelt.de/artikel/522593.arbeitermacht-wir-vertreten-eine-grunds%C3%A4tzliche-antikriegsposition.html
Ein kleines Experiment mit der Rede der Dame Fahimi, alias der DGB-Vorsitzenden Yasmin Fahimi, welche sie auf dem gerade stattgefundenen DGB Bundeskongress gehalten hat.
Veröffentlicht am 14/05/2026 von Gast Autor beim Hamburger jourfix
Von Alwin Altenwald
Laßt euch mal auf ein kleines Experiment ein. Hört euch die Rede von Frau Fahimi an und lauscht ihr, ohne im Kopf zu haben, daß es die DGB-Vorsitzende ist, die da spricht! Mir ging es dabei so: Da spricht eine gebildete und gut informierte Dame aus dem Bürgertum, die sich Sorgen macht um Gesellschaft und Wirtschaft und dabei auch die Lohnabhängigen im Blick hat. Und obwohl sie zur Elite gehört mit dem Vielfachen des Einkommens und Vermögens dieser Lohnabhängigen übt sie deftige Kritik an anderen aus der Elite, die nicht so sozial eingestellt sind wie sie.
Kreative Energie II
Liebe Kolleginnen und Kollegen,_edit_40413206864842.jpg)
schon seit einiger Zeit hängt das Schild direkt in Schwelm auf dem Rathausplatz. Dies lässt die Vermutung aufgekommen, dass die Jugend - zumindest die reife - anscheinend nicht so unpolitisch ist, wie oft geäußert. Wollen wir hoffen, dass es noch lange mahnend hängen bleibt. Schön, dass es noch kreative Köpfe mit originellen Gedanken gibt, nicht nur hier im Sonnenlicht, sondern auch an anderen Stellen, wo man es nicht vermutet.
Antimilitaristische Grüße aus Schwelm
Am 5. Mai hatten die Wuppertaler Freunde und Weggefährt*innen von Rolf
Becker an ihn nicht nur erinnert, sondern auch vergegenwärtigt, wofür er eingetreten ist - vor ca. 65 Teilnehmern.
Dazu hatten Wuppertaler Künstler und Weggefährt*innen etwas beigetragen:
Fotos tw. von Jochen Vogler
---> die vollständige Veranstaltung vom 5.5. hier als Podcast bei BaSo

Am 5. Mai möchten die Wuppertaler Freunde und Weggefährt*innen an Rolf Becker nicht nur erinnern, sondern auch vergegenwärtigen, wofür er eingetreten ist:
Dazu haben auch Wuppertaler Künstler und Weggefährt*innen etwas
beizutragen, …
… und laden Sie, Euch alle herzlich ein zur Veranstaltung Mut zur
Menschlichkeit - Vernunft, Haltung & Courage
Am Dienstag, den 5. Mai 2026 17:30 - 19 Uhr
In der Wuppertaler Stadtbibliothek
Kolpingstraße 8 , 42103 Wuppertal
Eine verpasste Chance für eine Souveränität?
Donald Trump droht einmal mehr mit einem Abzug von US-Truppen aus Deutschland. Auf Truth Social kündigte er an, die Reduzierung der Truppenstärke zu prüfen und eine Entscheidung stehe "in Kürze" an. Diese wiederholte Drohung löst in Berlin die üblichen Reflexe aus: Beschwichtigung, Appelle an die Bündnistreue und
das unbedingte Festhalten am Status quo. Anstatt diese Provokation als historische Chance zu begreifen, scheint Deutschland weiterhin in einer Haltung des Bettelns zu verharren.
Termine für den Zeitraum August 2026 bis Dezember 2026
weiter zu:

Samstag, den 5.4.26 sind Tausende Jugendliche in Kuba zum Jahrestag der Gründung der Organización de Pioneros José Martí (OPJM) und des Jugendverbandes der KP, der Unión de Jóvenes Comunistas (UJC), auf die Straße gegangen. Bereits am Donnerstag der vergangenen Woche sind tausende junge Kubaner:innen dem Aufruf des UJC zu einem Protestmarsch gegen die Blockadepolitik der USA gefolgt. Der Demonstrationszug endete vor der US-Botschaft in der kubanischen Hauptstadt. amerika21
Das Netzwerk No Kings meldet Aktionen in allen 50 Bundesstaaten. Organisatoren sprechen von acht Millionen Teilnehmenden. Amerika 21

Brasilianische Gewerkschaften und soziale Bewegungen erhöhen den Druck, Treibstoff nach Kuba zu liefern. Mit dem Start der Kampagne "Öl für Kuba" haben sich die solidarischen Kräfte gebündelt. Amerika 21
Die kubanische Gesellschaft ist geschockt über den Angriff des US-Militärs. Bereits nach ersten Analysen kubanischer Sicherheitsexperten wurde klar, dass die als "Staatsterror" eingestufte Militäraktion von den US-Spezialeinheiten durch den Zusammenbruch der Verteidigungs-, Geheimdienst- und Spionageabwehr-struktur Venezuelas ermöglicht wurde. Kubanische Beobachter vermuten einen Verrat. ....Amerika21
Die Informationsstelle Militarisierung (IMI) e.V. in Tübingen hat eine Handlungshilfe für Betriebsräte und gewerkschaftliche Vertrauensleute veröffentlicht:

„Wenn einer mit Vergnügen in Reih und Glied zu einer Musik marschieren kann, dann verachte ich ihn schon. Er hat sein großes Gehirn nur aus Irrtum bekommen, da für ihn das Rückenmark schon völlig genügen würde. Diesen Schandfleck der Zivilisation sollte man so schnell wie möglich zum Verschwinden bringen. Heldentum auf Kommando, sinnlose Gewalttat und die leidige Vaterländerei, wie glühend hasse ich sie, wie gemein und verächtlich scheint mir der Krieg …“.
Kriegsmüde – das ist das dümmste von allen Worten, die die Zeit hat. Kriegsmüde sein das heißt, müde sein des Mordes, müde des Raubes, müde der Dummheit, müde des Hungers, müde der Krankheit, müde des Schmutzes, müde des Chaos… Kriegsmüde hat man immer zu sein, d.h. nicht nachdem, sondern ehe man einen Krieg begonnen hat. Aus Kriegsmüdigkeit werde der Krieg nicht beendet, sondern unterlassen…
Karl Kraus, 1918
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