Ein Artikel auf Grundlage von Alwin Altenwald vom 4.9.2026 in der online Version von
https://gewerkschaftslinke.hamburg/
Am Donnerstagabend wurde der Zukunftsplan von Volkswagen bekanntgegeben:
„Aufsichtsrat stimmt Zukunftsplan 2030 zu: Starkes Signal für die Volkswagen Group“
a, so sieht es aus Sicht der Vertreter des Kapitals aus: Arbeitsplätze und Standorte werden abgebaut – und das wird als „starkes Signal“ bezeichnet.
Für die 50.000 betroffenen Beschäftigten und ihre Familien ist dieser Zukunftsplan allerdings ebenfalls ein starkes Signal – ein Signal für drohenden sozialen Abstieg.
Wie reagieren die Vertreter der IG Metall?
Vor 87 Jahren begann mit dem Überfall Deutschlands auf Polen offiziell der Zweite Weltkrieg. Deutschlands ebenfalls faschistische Verbündete Italien und Japan hatten zuvor schon 1935 Abessinien (heute Äthiopien) und 1937 China überfallen. Wie schon bald Deutschland gingen sie dort mit brutalster Gewalt gegen die Zivilbevölkerung vor.
Italien setzte zum Beispiel in Abessinien systematisch Giftgas ein und bombardierte gezielt Lazarette des Roten Kreuzes. 330.000 bis 760.000 Abessinier und Abessinierinnen wurden laut Wikipedia getötet.
Verdi:
Nach ersten Warnstreiks tausender Beschäftigter an sechs Hafenstandorten Mitte August und einem besseren Angebot der Arbeitgeber in der dritten Verhandlungsrunde hat sich in den Rückkopplungsgespräche eine große Mehrheit der Hafenbeschäftigten gegen das vorliegende Angebot ausgesprochen. Sie fordern eine Erhöhung der Stundenlöhne von 8,2 Prozent, mindestens aber 2,50 Euro pro Stunde....
Liebe Kolleg*innen, liebe Sozialstaatsretter*innen,
wir erleben zurzeit den größten Angriff auf den Sozialstaat seit der Nachkriegszeit und dadurch sind wir alle – jede*r von uns – betroffen! Es ist Zeit aufzustehen und Widerstand zu leisten! Dazu brauchen wir dich!
Widerstand muss wachsen – er entsteht nicht von allein. Getreu dem Motto "gut informiert, klar positioniert" laden wir euch zu unserer digitalen Infoveranstaltung "Arbeitnehmer*innenrechte - Abbau gewerkschaftlicher Errungenschaften" ein. | |
Dienstag, den 8. September 2026 von 16:30 Uhr – 18:30 Uhr Da mit Microsoft-Teams nur eine begrenzte Anzahl an Teilnehmenden möglich ist, bitten wir um eine vorherige Anmeldung über Forms. | |
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Den Einwahllink zur Videokonferenz stellen wir euch kurz vor der Infoveranstaltung zur Verfügung.
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Bitte schickt die Einladung auch gerne an interessierte Kolleg*innen weiter und ladet sie ebenfalls ein.
Wir freuen uns auf euch und eure Teilnahme. Eine Veranstaltung von Verdi. |
Die Stimmung kippt
Unter den Autoarbeitern wächst der Unmut. Ein Brief von Mercedes Untertürkheim fordert von der IG Metall den Abschied von der Sozialpartnerschaft.
Der Schweizer Soziologe und Autor Jean Ziegler ist tot. Er galt als Anwalt der Hungernden und Unterdrückten und setzte sich zeitlebens gegen Globalisierung, Profitgier und "die verlogene Herrschaftsschicht" ein.
Geboren 1934 in Thun, lehrte er bis zu seiner Pensionierung 2002 Soziologie an der Universität Genf und als ständiger Gastprofessor an der Sorbonne in Paris. Von 2000 bis 2008 war er Uno-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung und von 2009 bis 2019 Vizepräsident des Beratenden Ausschusses des Uno-Menschenrechtsrats.
BaSo fühlte sich Jean Ziegler in Hinblick auf sein Eintreten für eine gerechte Weltordnung und der Bekämpfung von Hunger und Unterdrückung sehr verbunden. Er erlaubte uns, seine Kolumnen abzudrucken.
Termine für den Zeitraum September 2026 bis Januar 2027
September 2026
Feministisch vergesellschaften
25. bis 27.09.2026
13:00 Fr - 15:00 So Ruhr-Universität Bochum Universitätsstraße 150 44801 Bochum 
Für Samstag, den 26. September, mobilisieren die DGB-Gewerkschaften zu Großdemos im ganzen Land gegen Sozialraub
26.09.2026
BRD
Orte mit geplanten Demos
weiter zu:

Samstag, den 5.4.26 sind Tausende Jugendliche in Kuba zum Jahrestag der Gründung der Organización de Pioneros José Martí (OPJM) und des Jugendverbandes der KP, der Unión de Jóvenes Comunistas (UJC), auf die Straße gegangen. Bereits am Donnerstag der vergangenen Woche sind tausende junge Kubaner:innen dem Aufruf des UJC zu einem Protestmarsch gegen die Blockadepolitik der USA gefolgt. Der Demonstrationszug endete vor der US-Botschaft in der kubanischen Hauptstadt. amerika21
Das Netzwerk No Kings meldet Aktionen in allen 50 Bundesstaaten. Organisatoren sprechen von acht Millionen Teilnehmenden. Amerika 21

Brasilianische Gewerkschaften und soziale Bewegungen erhöhen den Druck, Treibstoff nach Kuba zu liefern. Mit dem Start der Kampagne "Öl für Kuba" haben sich die solidarischen Kräfte gebündelt. Amerika 21
Die kubanische Gesellschaft ist geschockt über den Angriff des US-Militärs. Bereits nach ersten Analysen kubanischer Sicherheitsexperten wurde klar, dass die als "Staatsterror" eingestufte Militäraktion von den US-Spezialeinheiten durch den Zusammenbruch der Verteidigungs-, Geheimdienst- und Spionageabwehr-struktur Venezuelas ermöglicht wurde. Kubanische Beobachter vermuten einen Verrat. ....Amerika21
Die Informationsstelle Militarisierung (IMI) e.V. in Tübingen hat eine Handlungshilfe für Betriebsräte und gewerkschaftliche Vertrauensleute veröffentlicht:

„Wenn einer mit Vergnügen in Reih und Glied zu einer Musik marschieren kann, dann verachte ich ihn schon. Er hat sein großes Gehirn nur aus Irrtum bekommen, da für ihn das Rückenmark schon völlig genügen würde. Diesen Schandfleck der Zivilisation sollte man so schnell wie möglich zum Verschwinden bringen. Heldentum auf Kommando, sinnlose Gewalttat und die leidige Vaterländerei, wie glühend hasse ich sie, wie gemein und verächtlich scheint mir der Krieg …“.
Kriegsmüde – das ist das dümmste von allen Worten, die die Zeit hat. Kriegsmüde sein das heißt, müde sein des Mordes, müde des Raubes, müde der Dummheit, müde des Hungers, müde der Krankheit, müde des Schmutzes, müde des Chaos… Kriegsmüde hat man immer zu sein, d.h. nicht nachdem, sondern ehe man einen Krieg begonnen hat. Aus Kriegsmüdigkeit werde der Krieg nicht beendet, sondern unterlassen…
Karl Kraus, 1918
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