:: BaSo´s  internationale News ::

Brief von BaSo an Nestlé
13.11.2013 | 18:16 Uhr

Sehr geehrte Manager bei Nestlé.

Wie viele Todesdrohungen müssen die Gewerkschafter_innen bei Nestlé in Kolumbien noch aushalten?
Wie viele Mitglieder der Gewerkschaft müssen noch ermordet werden, bis Sie sich konsequent und unmissverständlich von den Paramilitärs in Kolumbien distanzieren, die sich anscheinend völlig unbehelligt wie Ihre Interessensvertreter gebärden?

Wir fordern:

dass Nestlé Kolumbien unverzüglich mit Sinaltrainal Gespräche aufnimmt und im Gespräch bleibt mit dem ernsten Willen zur Einigung.
dass Nestlé Kolumbien den mit der Gewerkschaft Sinaltrainal ausgehandelten und unterschriebenen Gesamtarbeitsvertrag vollumfänglich erfüllt;
dass Nestlé Kolumbien aufhört, die Gewerkschaft Sinaltrainal zu delegitimieren und diffamieren – dies ist für die Gewerkschafter lebensgefährlich;
dass Nestlé Kolumbien gewerkschaftsfeindliche Massnahmen gegenüber Sinaltrainal unterlässt;
dass Nestlé Kolumbien die in Gesetzen und internationalen Konventionen verankerte Gewerkschaftsfreiheit vollumfänglich garantiert;
dass Nestlé Kolumbien alles unternimmt, um das Leben und die Integrität der bedrohten Gewerkschafter zu schützen;
dass Nestlé sich von den Morddrohungen der involvierten paramilitärischen Verbände gegen Gewerkschafter in Nestlé-Betrieben öffentlich mit Namensnennung distanziert und sie verurteilt.


Mit freundlichen Grüssen
Beatrix Sassermann
BaSo, Deutschland




 
vorige News
zurück zur Übersicht                              nächste News