Referendum Arbeitsgesetz in der Schweiz: Nein zu mehr Nacht- und Sonntagsarbeit
Am 14. Dezember 2012 hat das Parlament beschlossen, die Bestimmungen zu den Ladenöffnungszeiten im Arbeitsgesetz zu ändern. Die Unia und viele weitere Organisationen haben gegen diesen Parlamentsentscheid das Referendum ergriffen.
Abstimmungsdatum: 22. September 2013
Ein Referendumssieg liegt in Reichweite. Jetzt gilt es, möglichst viele Kräfte für eine gute Kampagne zu mobilisieren!
Die Beschäftigten sind gegen längere Arbeitstage
Verkäuferinnen und Verkäufer sind gegen die Verlängerung der Ladenöffnungszeiten. Bereits jetzt müssen sie zerstückelte Arbeitszeiten, Samstagsarbeit und Arbeit auf Abruf in Kauf nehmen – und das zu sehr tiefen Löhnen.
Die Bevölkerung will keine längeren Ladenöffnungszeiten
Mit Salamitaktik wollen die grossen Detailhandelsketten und die Erdölvereinigung den 24-Stunden-Arbeitstag einführen – zuerst bei den Tankstellenshops, dann im ganzen Detailhandel. Dabei sagen die Stimmberechtigten seit Jahren konsequent Nein zu immer neuen Verlängerungen.
Mehr Nacht- und Sonntagsarbeit schadet allen
In der Nacht und am Sonntag müssen die Menschen sich erholen und ihre Freizeit geniessen können. Ständige Verfügbarkeit am Arbeitsplatz ist familienfeindlich, erhöht den Stress und macht krank. Die 24-Stunden-Arbeitsgesellschaft schadet allen.
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