Die Welt erscheint zunehmend kompliziert. Kriege und Krisen verunsichern Menschen. In großen Städten ist Wohnen unerschwinglich geworden, die Inflation nagt an den Einkommen. Die Klimapolitik verdient ihren Namen nicht. Immense Summen an Geld werden in Krieg und Aufrüstung gesteckt.
Ist nur die AFD, nur der Osten das Problem? Trägt die derzeitige Politik dazu bei, dass sich die Menschen vom Politikbetrieb abwenden? Kann in einer Welt, in der maximales Wachstum mit zerstörerischer, weltweiter Konkurrenz das Maß aller Dinge ist, überhaupt eine friedliche, menschenfreundliche Politik gemacht werden?
Diese und weitere Fragen möchten wir mit Prof. Klaus Dörre beraten. Er ist Soziologe an der Universität Jena u.a. mit den Arbeitsgebieten Kapitalismustheorie/Finanzmarktkapitalismus, Rechtspopulismus.
Aus gesundheitlichen Gründen wird Prof. Dörre in der Börse per Leinwand unter uns sein. Vortrag und Diskussion werden wie geplant stattfinden, die Beteiligung daran ist ausdrücklich erwünscht!


Eine internationale Koalition aus sozialen Bewegungen, Gewerk-schaften und humanitären Organisationen hat angekündigt, im März einen Schiffskonvoi mit Lebensmitteln und Medikamenten nach Kuba zu entsenden. Die Initiative reagiert auf die Versorgungslage infolge der US-Energieblockade, durch die keine Erdöllieferungen mehr in Kuba ankommen. amerika21
Brasilianische Gewerkschaften und soziale Bewegungen erhöhen den Druck, Treibstoff nach Kuba zu liefern. Mit dem Start der Kampagne "Öl für Kuba" haben sich die solidarischen Kräfte gebündelt. Amerika 21
Die kubanische Gesellschaft ist geschockt über den Angriff des US-Militärs. Bereits nach ersten Analysen kubanischer Sicherheitsexperten wurde klar, dass die als "Staatsterror" eingestufte Militäraktion von den US-Spezialeinheiten durch den Zusammenbruch der Verteidigungs-, Geheimdienst- und Spionageabwehr-struktur Venezuelas ermöglicht wurde. Kubanische Beobachter vermuten einen Verrat.
Beim Angriff der Vereinigten Staaten wurden unter anderem 32 kubanische Sicherheitskräfte getötet, von denen einige im unmittelbaren Schutzring um den Präsidenten Maduro mehr als zwei Stunden Widerstand gegen die Aggressoren leisteten, aber von venezolanischen Militärs keinerlei Unterstützung erhielten. ....Amerika21
Die Informationsstelle Militarisierung (IMI) e.V. in Tübingen hat eine Handlungshilfe für Betriebsräte und gewerkschaftliche Vertrauensleute veröffentlicht:

„Wenn einer mit Vergnügen in Reih und Glied zu einer Musik marschieren kann, dann verachte ich ihn schon. Er hat sein großes Gehirn nur aus Irrtum bekommen, da für ihn das Rückenmark schon völlig genügen würde. Diesen Schandfleck der Zivilisation sollte man so schnell wie möglich zum Verschwinden bringen. Heldentum auf Kommando, sinnlose Gewalttat und die leidige Vaterländerei, wie glühend hasse ich sie, wie gemein und verächtlich scheint mir der Krieg …“.
Kriegsmüde – das ist das dümmste von allen Worten, die die Zeit hat. Kriegsmüde sein das heißt, müde sein des Mordes, müde des Raubes, müde der Dummheit, müde des Hungers, müde der Krankheit, müde des Schmutzes, müde des Chaos… Kriegsmüde hat man immer zu sein, d.h. nicht nachdem, sondern ehe man einen Krieg begonnen hat. Aus Kriegsmüdigkeit werde der Krieg nicht beendet, sondern unterlassen…
Karl Kraus, 1918
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