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No Nato to Germany

30.04.2026

Eine verpasste Chance für eine Souveränität?
Donald Trump droht einmal mehr mit einem Abzug von US-Truppen aus Deutschland. Auf Truth Social kündigte er an, die Reduzierung der Truppenstärke zu prüfen und eine Entscheidung stehe "in Kürze" bevor. Diese wiederholte Drohung löst in Berlin die üblichen Reflexe aus: Beschwichtigung, Appelle an die Bündnistreue und das unbedingte Festhalten am Status quo. Anstatt diese Provokation als historische Chance zu begreifen, scheint Deutschland weiterhin in einer Haltung des Bettelns zu verharren.

Der französische Regierungschef De Gaulle sagte damals:

"Alles in allem handelt es sich darum, eine normale Souveränitätslage wiederherzustellen, in der alles, was an Boden, Himmel, Meer und Macht französisch ist, und jedes sich in Frankreich befindende ausländische Element nur noch der französischen Obrigkeit untersteht."

Frankreich blieb Nato-Mitglied, behielt seine Atomwaffen und baute eine eigenständige Verteidigungspolitik auf. Das Land ging nicht unter.
Die Argumentation war sehr nationalistisch.
Wir hätten die Chance heute anders zu argumentieren:
Raus mit den Truppen der US Armee und wir halten das Völkerrecht ein!

Aber die eigene Propaganda, dass wir von den Russen in Kürze angegriffen werden verhindert eine vernünftige Entscheidung. Oder besser: es sorgt dafür, dass die Rüstungsindustrie-Gewinne explodieren.

 
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