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Medico: Wir bitten um Spenden unter dem Stichwort NOTHILFE GAZA

30.01.2026

Nach über einem Jahr Krieg sind die Lebensgrundlagen von mehr als zwei Millionen Menschen in Gaza zerstört. Wohn- und Krankenhäuser, Schulen, Universitäten, Moscheen und Bibliotheken, sogar landwirtschaftliche Flächen und Bäume: Nichts ist verschont geblieben. Hunderttausende harren in Notunterkünften oder unter freiem Himmel aus. Es gibt keine sicheren Orte in Gaza, jeder Ort ist ein potentielles Ziel. Israel lässt keine Hilfslieferungen in den Gazastreifen, die Lage ist verzweifelt. Unsere Partnerorganisationen kämpfen weiter, um Hunger und Infektionskrankheiten einzudämmen.
Die über ein Jahr andauernde gezielte Verweigerung von Hilfe hat in Gaza neben der Verwüstung der Enklave zu einer Krise ungekannter Ausmaße geführt, die unsere Partner:innen vor Ort und uns bei medico weiterhin vor riesige Herausforderungen stellt. Die Menschen sind für den Rest ihres Lebens gezeichnet.

https://www.medico.de/blog/ununterbrochen-im-einsatz-19235
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Nachruf aus Wuppertal zum Tod von Rolf Becker

15.01.2026

Rolf fehlt

Am Mittwoch, den 7. Januar 2026 fanden in Hamburg Trauerfeier und Beisetzung des Schauspielers und politischen Aktivisten Rolf Becker statt. Die St. Georgskirche war voll besetzt, und es sprach eine Reihe von Menschen aus den verschiedensten Zusammenhängen, die mit dem Toten in Verbindung standen und ihm nun die letzte Ehre erwiesen. Den Ablauf des Abschieds hatte Rolf selbst festgelegt. Er war sehr bewegend, traurig aber auch schön in der Vielfalt und Wärme, die zum Ausdruck kam.

Rolf war dieser Kirche, direkt neben dem Schauspielhaus gelegen, sehr verbunden, ein Beweis dafür, wie übergreifend er verankert war. Die Trauerfeier eines Atheisten in seiner Lieblingskirche, gewürdigt durch Reden von Schauspielerkollegen, einem Mitglied des Ausschwitzkomitees, einem Gewerkschafter der ehemaligen Gewerkschaft Druck und Papier, einer Kollegin der GEW, einer Genossin aus seiner Gruppe Arbeiterpolitik, der Ratsvorsitzenden der EKD und natürlich und zuerst von seiner Familie. Es wurde Musik von Mikis Theodorakis am Klavier gespielt für Rolf, der so solidarisch auch mit den griechischen sozialen Bewegungen war. Beim Hinausgehen erklang „Der Traum ist aus“ von Ton, Steine Scherben. Es war ein Erlebnis.

Die Urnenbeisetzung fand auf dem Ohlsdorfer Friedhof auf dem Gräberfeld der Opfer von Krieg und nationalsozialistischer Gewaltherrschaft statt.

Rückblick

Am 12. Dezember 2025 starb Rolf Becker. Wir lernten ihn als Menschen kennen, der...

Bundesweiter Schülerstreik gegen Wehrdienst

06.12.2025

Der Bundestag hat ein neues Wehrdienst Gesetz am 5.12.25 beschlossen. Tagesgleich gab es Protest: Die Initiative "Schulstreik gegen Wehrpflicht" rief für den 5.12. zu Demonstrationen in über 100 Städten auf.

Schülerstreik gegen Wehrdienst und Kriegstreiber in Wuppertal am 5.12.25

die Demo in Wuppertal am 5.12.25 vor dem Hauptbahnhof

Kriegsdrohungen gegen Venezuela und Maduro

05.12.2025

Die US-Trump-Regierung hat in den letzten Monaten fast zwei Dutzend Boote in der Karibik und im östlichen Pazifik angegriffen und dabei mehr als 80 Menschen getötet. Anschließend versuchte sie, den Großteil der Getöteten mit Venezuela in Verbindung zu bringen. Die USA haben ein Kopfgeld von 50 Millionen US-Dollar auf den venezolanischen Präsidenten, Nicolas Maduro, ausgesetzt. Und sie haben militärische Einheiten mit beträchtlicher Feuerkraft in die Region entsandt,

 

Militarisierung und Notstandsgesetzgebung: Konsequenzen der Kriegs- und Krisenpolitik für die Arbeit

16.11.2025

 „Wir sind noch nicht im Krieg, aber auch nicht mehr im Frieden“: Eine von Kommunikationsexperten erdachte Floskel, die heute aus allen Lautsprechern und Medienbeiträgen tönt. Ein weiteres seit Jahren verwendetes Zauberwort ist das der „Hybriden Bedrohungslagen“. Beide Begriffe sind Propagandafloskeln, die langfristig die Akzeptanz in der Bevölkerung für militärisches Handeln im Inneren erhöhen soll. Über die allgemeine propagandistische Wirkung hinaus vernebeln diese Floskeln jedoch, dass die Vermischung von militärischem und zivilem Leben, von „Krieg“ und „Frieden“ institutionelle und (verfassungs-)rechtliche Folgen hat.

hier --> einige Friedenspolitische Gewerkschaftsbeschlüsse

--> das Thema als Podcast mit Ulrike Eifler: Gewerkschaften in der Zeitenwende, gehalten auf dem Friedensratschlag in Kassel im Nov. 25

 

 

Wollen wir Teil der Kriegsmaschinerie sein?

07.11.2025

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen, Mitstreiter*innen und Interessierte,

wir von BaSo Wuppertal möchten zu einer Videoschalte am 14. November um 18 Uhr zu einem bisher weniger diskutierten Thema einladen.

Wollen wir Teil der Kriegsmaschinerie sein?

Dies wollen wir mit dem Referenten Hauke Jentsch aus Hamburg diskutieren.

 

Dürfen es etwas mehr Tote - junge Menschen - sein?

22.10.2025

Der Präsident P. Sensburg des Reservistenverbandes der Bundeswehr spricht sich laut Spiegel online für die Wehrpflicht aus um Deutschland verteidigungsfähig zu machen (oder vielleicht angriffsfähig?, - die Redaktionsfrage). Im Fall eines Krieges müssten geschätzt 1000 getötete oder verwundete Soldaten pro Tag ersetzt werden.

 

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Friedensnobelpreis für Kriegstreiberin

14.10.2025

Das Nobelkomitee entschied und wählte die ultrarechte venezolanische Politikerin María Corina Machado zur Friedensnobelpreisträgerin.

Wie amerika21 berichtet, hat Machado Washington bereits während der ersten Regierung Trumps aufgefordert, die Bemühungen um einen Dialog mit Maduro abzubrechen. Wiederholt hat sie sich für eine US-Militärintervention in Venezuela eingesetzt, um Präsident Nicolás Maduro zu stürzen.

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Antikriegstags - Krankenhaus im Kriegsfall: Gesundheitssystem wird militarisiert

04.09.2025

Rückblick - Veranstaltung von ver.di NRW
Krankenhaus im Kriegsfall: Wie das Gesundheitssystem schon heute militarisiert wird.

Anlässlich des Antikriegstags am 01. September 2025 fand im Haus des ver.di Landesbezirks NRW in Düsseldorf eine aufrüttelnde Veranstaltung darüber statt, welche Pläne es gibt, die Krankenhäuser und medizinisches Personal in Deutschland „kriegstüchtig“ zu machen.

Die Landesfachbereichtsleiterin von ver.di NRW, Susanne Hille, startete mit einer mitreißend vorgetragenen Einführung ins Thema. Sie benannte darin, wie sehr wir in dem Medien mit Worten und Bildern auf einen auf einen möglichen Krieg mit Russland geprägt werden.

Zum Antikriegstag 2025 in Köln

01.09.2025

Als Programm war vorgesehen: Auftaktkundgebung auf dem Heumarkt, Demo zum Chlodwigplatz, dort Abschlußkundgebung mit Musik.

Die Auftaktkundgebung konnte wie vorgesehen stattfinden. Nach der Formierung zur Demo mit ca. 3000 bis 5000 Teilnehmern ging es erstmal nicht weiter. Die Polizei erlaubte es zunächst (ca. eine Stunde lang) nicht, daß die Demo starten konnte. Die Polizei in Kampfmontur mit Helm und vermummt begleitete dann die Demo. Zwischendurch gab es wieder Stops, begründet damit, daß die Verknotung von Transparenten aufzulösen seien und Vermummung der TeilnehmerInnen abzulegen sei.

Die Demo kam nicht am Chlodwigplatz an. Zwischendurch wurde eine Gruppe in der Demo bis morgens um nach 4 Uhr von der Polizei lange eingekesselt. Zu diesem Vorgang gibt es dann unterschiedliche Begründungen. Weiteres dazu hier:

Photo Jochen Vogler, mediabas
 

Hunderte Prominente fordern: Lassen Sie Gaza nicht sterben, Herr Merz

07.08.2025
  • Stoppen Sie umgehend alle deutschen Waffenexporte an Israel
  • Unterstützen Sie das Aussetzen des Assoziierungsabkommen zwischen der EU und Israel
  • Fordern Sie mit Nachdruck einen sofortigen Waffenstillstand und ungehinderten Zugang für humanitäre Hilfe

Diese Schritte stehen in tiefem Einklang mit den europäischen Werten und würden der israelischen Regierung unmissverständlich klar machen, dass ..

Gegen eine Wiedereinführung der Wehrpflicht und anderer Zwangsdienste – für die Selbstbestimmung Jugendlicher!

03.07.2025

„Deutschland hat, wie viele andere Länder auch, die Wehrpflicht nach dem Ende des kalten Krieges ausgesetzt. Das war ein Fehler, die Zeiten haben sich geändert. Deutschland muss jetzt eine neue Form der Wehrpflicht einführen“

Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD)

 

Israel macht die Drecksarbeit“ -Völkerrectswidrig - aber nicht für uns alle !

19.06.2025

„Das ist die Drecksarbeit, die Israel macht für uns alle“, sagt Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) im ZDF-Interview über den Angriff Israels auf den Iran.

Ja das ist „Drecksarbeit“: Israel führt völkerechtswidrige Angriffskriege

Seit 6 Tagen wird der Iran systematisch bombardiert. Seine Wissenschaftler und Führungspersonen werden gezielt ermordet. Das ganze Land geht in Flammen auf. Hier wird nicht reagiert, hier wird angegriffen. Nicht aus Angst, sondern aus Kalkül, um die eigene Vorherrschaft im Nahen Osten aufrecht zu erhalten. Irans Aussenminister hat angeboten, alle Kampfhandlungen einzustellen, wenn Israel mit seinen Angriffen aufhört.

Völkerrechtler sprechen Klartext. Der Angriff Israels auf den Iran ist ein völkerechtswidriger Angriffskrieg und durch nichts gerechtfertigt.

Auto: Krise und Konversion - Klima oder Rüstung

16.06.2025

 

 

 

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