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Starke Explosion in Leverkusen

27.07.2021

Im Chempark (ex Bayer AG) Leverkusen im Stadtteil Bürrig ist es heute um 9:40 Uhr zu einer schweren Explosion gekommen. Nach ersten Informationen war im Entsorgungszentrum des Unternehmens Currenta (Bayer AG Tochter) ein Tanklager in Brand geraten. Es gibt nach Information der Kölner Polizei mehrere Verletzte. Um 12.19 Uhr wurden noch fünf Mitarbeiter vermisst.
Die Explosion war so stark, das sie noch in Solingen und Wuppertal hörbar war.
Der Wind treibt die Gaswolke in nordöstlicher Richtung, sodass auch in Wuppertal der Geruch vernehmbar war.
Die Explosion wurde als extreme Gefahr bewertet.

 

https://www.youtube.com/watch?v=V8b3i0L9Z1M

27.07.2021

Liebe Kolleg:innen,

bereits seit März 2020 wird Gülden, engagierte Betriebsrätin bei der Kölner Firma Egetürk Wurst- und Fleischwarenfabrik, mit immer neuen fristlosen Kündigungen schikaniert.
Am 19. März 2021 erklärte das Arbeitsgericht Köln nach einstündiger Verhandlung auch die dritte fristlose Kündigung als nicht rechtens.
Auch wenn Gülden vor Gericht immer wieder Erfolg hat, bessert sich dadurch ihre Situation im Betrieb nicht.
Obwohl sie gewähltes Mitglied des Betriebsrats ist, wird sie nicht zu Sitzungen des Gremiums eingeladen.
Ihr wird keine Einsicht in die Betriebsratsunterlagen und -protokolle gewährt.

https://www.openpetition.de/petition/online/sucuk-mit-fadem-beigeschmack-fristlose-kuendigungen-einer-betriebsratsvorsitzenden

Flutopfer: ver.di leistet finanzielle Soforthilfe für Mitglieder

22.07.2021

Mitte Juli wurden insbesondere Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz von heftigen Regenfällen heimgesucht. Die Folge sind Überschwemmungen, es sind zahlreiche Tote zu beklagen und es gibt immer noch viele Vermisste.

Der ver.di-Bundesvorstand hat heute eine finanzielle Soforthilfe für betroffene Mitglieder beschlossen. Damit will er sie bei der Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen der Hochwasserkatastrophe unterstützen. Gegen Nachweis erhalten sie:

  • 750 Euro bei einer Schadenshöhe von mehr als 5000 Euro
  • 1000 Euro bei einer Schadenshöhe von mehr als 10.000 Euro
  • 1500 Euro bei einer Schadenshohe von mehr als 20.000 Euro

DGB ruft zu Spenden für Flutopfer auf

22.07.2021
Gewerkschaften helfen!

Die Schäden in den von der Hochwasserkatastrophe betroffenen Bundesländern sind enorm. Der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften drücken allen betroffenen Familien und ihren Angehörigen ihr tiefstes Mitgefühl und Beileid aus.

Spendenkonto:
Gewerkschaften helfen e.V.
Nord LB
IBAN: DE55 2505 0000 0152 0114 90
BIC: NOLADE2HXXX

Stichwort: Fluthilfe 2021

 

Die Krise zeigt das Dilemma der Minijobs auf – mit fatalen Folgen für die Beschäftigten

18.07.2021

Über sieben Millionen Menschen in Deutschland waren zu Beginn der aktuellen Wirtschaftskrise geringfügig beschäftigt, sie waren als Minijobber tätig. Bereits im März 2020 wurden 224.000 von ihnen von heute auf morgen gekündigt. Obwohl eine Kündigungsfrist von sechs Wochen bei Minijobs gilt, wurde sie in den meisten Fällen geflissentlich übergangen. Minijobber waren die ersten Beschäftigten, die in der neuen Krise entlassen wurden und den Kurzarbeitergeldschirm gab und gibt es für sie auch nicht. Allein zwischen Ende Juni 2019 und Ende Juni 2020 sind bundesweit rund 516.000 Minijobs weggefallen. In knapp 386.000 Fällen waren Beschäftigte betroffen, die über den Minijob hinaus kein weiteres Beschäftigungsverhältnis hatten. Zudem wurden rund 130.000 geringfügig entlohnte Beschäftigungsverhältnisse im Nebenjob gestrichen.

Appell von Arbeitgeberpräsident Dr. R. Dulger und dem DGB-Vorsitzenden R. Hoffmann.

17.07.2021

Aus tiefer Sorge, dass wir das Erreichte verspielen, wenden wir uns nun gemeinsam an alle Arbeitgeber und Beschäftigte in Deutschland.

Corona-Pandemie: Gesundheitsschutz, Arbeitsverhältnisse, Pflegearbeit

17.07.2021

Wolfgang Hien

21Hien Wolfgang.JPGDie Corona-Pandemie hat auf vielen Ebenen die gesellschaftliche Kri­sensituation deutlicher sichtbar gemacht, nicht zuletzt auch die Krise der Linken und ihrer verschiedenen Submilieus. Zu beobachten sind eine große Unsicherheit und ein Hin- und Herschwanken zwischen dem Unwillen, die Faktenlage zu akzeptieren, Angst vor autoritären Tendenzen, auch Angst vor Faschisierung der Mittelklassen, und einer Art Schockstarre, einer Unfähigkeit, adäquate Antworten auf die neue Krisensituation zu finden. Meine These ist, dass ein wichtiges Moment dieser Verunsicherung die Unfähigkeit ist, die Perspektive des Gesund­heitsschutzes als elementaren Teil linker Politik zu begreifen. Es gibt mitunter sogar ein Ausspielen der „Freiheit“ gegen die „Gesundheit“.
In diesem Beitrag diskutiere ich zunächst medizinisch-epidemiologi­sche sowie soziologische und politische Ebenen der aktuellen Gesund­heitspolitik, um dann die Arbeitsverhältnisse und im Besonderen die Pflegearbeit in Deutschland zu beleuchten

 

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Juni 2021
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21.06.2021 19 Solidarität mit den Bewegung in Kolumbien Margaret Buslay
 

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