Der Schweizer Soziologe und Autor Jean Ziegler ist tot. Er galt als Anwalt der Hungernden und Unterdrückten und setzte sich zeitlebens gegen Globalisierung, Profitgier und "die verlogene Herrschaftsschicht" ein.
Geboren 1934 in Thun, lehrte er bis zu seiner Pensionierung 2002 Soziologie an der Universität Genf und als ständiger Gastprofessor an der Sorbonne in Paris. Von 2000 bis 2008 war er Uno-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung und von 2009 bis 2019 Vizepräsident des Beratenden Ausschusses des Uno-Menschenrechtsrats.
BaSo fühlte sich Jean Ziegler in Hinblick auf sein Eintreten für eine gerechte Weltordnung und der Bekämpfung von Hunger und Unterdrückung sehr verbunden. Er erlaubte uns, seine Kolumnen abzudrucken.
Unsere Regierungen greifen unsere Renten, unsere Bildung, unsere Kaufkraft an. Und warum? Um neue Raketen, F-35-Kampfflugzeuge und Panzer zu finanzieren, um im Ausland Krieg zu führen. Um dies zu rechtfertigen, manipulieren sie die öffentliche Meinung und schüren Angst.
Die Sandinistische Revolution der 1980er Jahre inspirierte die Linke der ganzen Welt. Aber die Diktatur Ortega-Murillo erstickte Nicaragua unter einer Decke von Unterdrückung, Korruption, Misstrauen und Angst. Die vergleichenden Analyse dieser beiden Perioden kommt zu teilweise überraschenden Ergebnissen.
10 Prozent
Der Siegerin der Regionalwahl vom letzten Wochenende im spanischen Andalusien ist eindeutig die antikapitalistische »Adelante Andalucía« (Vorwärts Andalusien/AA). Die feministische und linksnationalistische AA hat besser als in den Umfragen prognostiziert abgeschnitten. Die von Teresa Rodríguez gegründete Partei kam auf fast zehn Prozent. Sie ist nun statt mit zwei, mit acht Sitzen im Parlament von Sevilla vertreten.
15.5.
Vom 10.-13. Mai ’26 fand in Berlin der Bundeskongress des Deutschen Gewerkschaftsbundes statt. Friedensbewegte aus den Einzelgewerkschaften wünschten sich eine klare Positionierung des „Parlaments der Arbeit“ gegen Aufrüstung und Krieg. Das Bündnis SAGT NEIN! Gewerkschafter:innen gegen Krieg, Militarismus und Burgfrieden und die Initiative Gewerkschaften gegen Aufrüstung und Krieg! Friedensfähigkeit statt Kriegstüchtigkeit waren im Vorfeld in Gespräche eingetreten, um auszuloten, ob sie gemeinsam ihre Positionen den Delegierten und der Öffentlichkeit vor dem Kongresshotel in Berlin präsentieren könnten. Bedauerlicherweise ist es dazu nicht gekommen.
Zwischen den Stühlen fühlten sich Beatrix Sassermann aus Wuppertal - aktiv bei verdi, und Lars Hirsekorn - Betriebsrat bei VW Braunschweig (Foto oben, vor dem Veranstaltungsgelände), die die Unfähigkeit zur Einigung sehr bedauerten und ihre Positionen in einem Video von Labournet.tv festhielten.
https://www.labournet.tv/de/videos/dgb_kongress
update 18.5. siehe Artikel lesen

Meldungen über verirrte Drohnen im Ukrainekrieg gab es schon öfters. Man gewöhnt sich (leider) daran. Fast immer ist die erste Reaktion der Medien hierzulande- „Der Russe war´s, er will ja schließlich die NATO angreifen“. Dass wird von allen gelesen, gehört oder gesehen. Wenn das später durch etwas sachlichere Einschätzungen relativiert wird und sich oft herausstellt, dass es sich um eine Ukrainische Raketen oder Drohnen handelte, kommt das nur noch unter ferner liefen.
Update 19.5. siehe Artikel lesen
Termine für den Zeitraum September 2026 bis Januar 2027
September 2026
Feministisch vergesellschaften
25. bis 27.09.2026
13:00 Fr - 15:00 So Ruhr-Universität Bochum Universitätsstraße 150 44801 Bochum 
Für Samstag, den 26. September, mobilisieren die DGB-Gewerkschaften zu Großdemos im ganzen Land gegen Sozialraub
26.09.2026
BRD
Orte mit geplanten Demos