Die Sparkasse Göttingen muss das Konto der Roten Hilfe vorerst fortführen. Das entschied das Landgericht Göttingen. Die Bank hatte das Konto vor Wochen gekündigt, weil sie im vorauseilendem Gehorsam Sanktionen auf dem Finanzmarkt durch die US-Regierung befürchtete.
Die Rote Hilfe hatte die Weiterführung des Kontos in einem Eilverfahren erreicht. Das Hauptverfahren vor Gericht steht noch aus.
Nachvollziehbare Gründe hatte die Sparkasse damals nicht mitgeteilt.
Siehe BaSo-Bericht 29.12.25
Rolf fehlt
Am Mittwoch, den 7. Januar 2026 fanden in Hamburg Trauerfeier und Beisetzung des Schauspielers und politischen Aktivisten Rolf Becker statt. Die St. Georgskirche war voll besetzt, und es sprach eine Reihe von Menschen aus den verschiedensten Zusammenhängen, die mit dem Toten in Verbindung standen und ihm nun die letzte Ehre erwiesen. Den Ablauf des Abschieds hatte Rolf selbst festgelegt. Er war sehr bewegend, traurig aber auch schön in der Vielfalt und Wärme, die zum Ausdruck kam.
Rolf war dieser Kirche, direkt neben dem Schauspielhaus gelegen, sehr verbunden, ein Beweis dafür, wie übergreifend er verankert war. Die Trauerfeier eines Atheisten in seiner Lieblingskirche, gewürdigt durch Reden von Schauspielerkollegen, einem Mitglied des Ausschwitzkomitees, einem Gewerkschafter der ehemaligen Gewerkschaft Druck und Papier, einer Kollegin der GEW, einer Genossin aus seiner Gruppe Arbeiterpolitik, der Ratsvorsitzenden der EKD und natürlich und zuerst von seiner Familie. Es wurde Musik von Mikis Theodorakis am Klavier gespielt für Rolf, der so solidarisch auch mit den griechischen sozialen Bewegungen war. Beim Hinausgehen erklang „Der Traum ist aus“ von Ton, Steine Scherben. Es war ein Erlebnis.
Die Urnenbeisetzung fand auf dem Ohlsdorfer Friedhof auf dem Gräberfeld der Opfer von Krieg und nationalsozialistischer Gewaltherrschaft statt.
Rückblick
Am 12. Dezember 2025 starb Rolf Becker. Wir lernten ihn als Menschen kennen, der...
Der IGB und der TUCA verurteilen die militärische Aggression der USA und die Verletzung der Souveränität Venezuelas aufs Schärfste
Von RAUL ZELIK
Wenn Politik und Öffentlichkeit in Deutschland ernst nähmen, was sie seit Beginn des Ukraine-Kriegs 2022 predigen, dann ist klar, welche Position sie nach dem Überfall der USA auf Venezuela vertreten müssten: »Das Völkerrecht muss verteidigt werden. Alle Beziehungen zu den USA müssen gekappt, Wirtschaftssanktionen gegen das Trump-Regime verhängt und der Widerstand der Venezolaner mit Waffenlieferungen unterstützt werden.«
Doch selbstverständlich wird keine dieser Forderungen zu hören sein. Dabei ähnelt der Überfall der USA auf Venezuela erschreckend dem, was Putin 2022 in der Ukraine vorhatte. Ein Land, das sich aus dem eigenen Machtbereich entfernt hatte, soll durch einen Regime Change zurückgeholt werden. Da der Wechsel mit politischen und medialen Mitteln nicht gelingt, überfällt man das Land und nimmt den Präsidenten als Geisel.
Erstveröffentlicht auf nd-online v. 3.1. 2026
https://www.nd-aktuell.de/artikel/1196558.usa-venezuela-trumps-moerderischer-staatsterrorismus.html
Eilaufruf zur spontanen Kundgebung!
Wir rufen dazu auf, ein deutliches Zeichen gegen Eskalation und für die Souveränität Venezuelas zu setzen. Der illegale Krieg der USA gegen das Land lässt nicht zu, dass wir schweigen.
Stoppt den Krieg gegen Venezuela!
Kommt heute zusammen, um eure Solidarität für Venezuela kundzutun und für eine friedliche Lösung des Konflikts zu demonstrieren. Dieser Krieg hat das Potenzial, das Land in eine humanitäre Katastrophe zu stürzen.
Aktionsbündnis: Stoppt den Krieg gegen Venezuela!
1. Wann: Heute, Samstag, 3. Januar 2026
Uhrzeit: 18:00 Uhr
Wo: Paulsplatz, Frankfurt am Main
2. Heute um 16 Uhr vorm Limbecker Einkaufszentrum (Limbecker Str. 80), Essen; angemeldet durch SDAJ Essen
Update
Venezuelas Regierungschef Maduro wurde von US-Militär überwältigt und interniert.
Trump am 3.1. 2026 über Venezuela: „Wir werden das Land regieren und viel Geld rausholen“
3. Demo Düsseldorf 4. Januar | 15 Uhr | Oberbilker Markt
Termine für den Zeitraum September 2026 bis Januar 2027
September 2026
Feministisch vergesellschaften
25. bis 27.09.2026
13:00 Fr - 15:00 So Ruhr-Universität Bochum Universitätsstraße 150 44801 Bochum 
Für Samstag, den 26. September, mobilisieren die DGB-Gewerkschaften zu Großdemos im ganzen Land gegen Sozialraub
26.09.2026
BRD
Orte mit geplanten Demos