Der Bundesverband der Deutschen Luft‑ und Raumfahrtindustrie (BDLI) und die Industriegewerkschaft Metall (IG Metall) befürworten, innerhalb des europäischen Luftkampfsystems FCAS (Future Combat Air System) künftig auf eine Zwei‑Flugzeuge‑Lösung zu setzen. FCAS sieht die Entwicklung einer Neuen Flugzeuggeneration, Begleitdrohnen und einer vernetzenden „Combat Cloud“ vor. Industrie und Gewerkschaft sind der Überzeugung, dass die Zwei‑Flugzeuge‑Lösung den Weg für klare Verhältnisse und Perspektiven freimacht: Damit würden nicht nur der aktuelle Dissens, sondern auch Planungsunsicherheiten beseitigt. Gerade für Deutschland eröffnen sich neue industriepolitische Chancen.
Marie‑Christine von Hahn, Hauptgeschäftsführerin des Bundesverbands der deutschen Luft‑ und Raumfahrtindustrie (BDLI):
„Eine Zwei‑Flugzeuge‑Lösung ist kein Scheitern, sondern das Erwachsenwerden von FCAS.
Jürgen Kerner, Zweiter Vorsitzender der Industriegewerkschaft Metall (IG Metall):
„Wir unterstützen ausdrücklich die partnerschaftliche Zusammenarbeit in der Verteidigungsindustrie in Europa. Dabei muss aber klar sein: Wenn die Bundesregierung für ein länderübergreifendes Projekt wie FCAS Steuergelder in die Hand nimmt, muss zu einem fairen Anteil Wertschöpfung in Deutschland entstehen, müssen Arbeitsplätze hier bei uns gesichert werden.
Die Zwei-Flugzeuge-Lösung kann das gewährleisten.
Diese Lösung wird Beschäftigung entlang der gesamten Wertschöpfungskette in Deutschland stärken: von den kleinen und mittelständischen Unternehmen bis hin zu den großen.“
Pressemitteilung BDLI
Damit spricht sich die IGM praktisch für eine soziale Verarmung der Bevölkerung und für Kriegskonflike aus. update
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