Alte Termine/Veranstaltungen/Ankündigungen:
Die dritte Zeitung (April/Mai 2005) des Wuppertaler Sozialforums ist am
18.4.2005 erschienen (850 k PDF-file, braucht etwas Ladezeit);
Das Innenblatt "Workfare ist not faire" gibt es hier als extra-file
Veranstaltung
am 7.2.07
Ort: Alte Feuerwache, Gathe 6, Wuppertal
Beginn 19:30 Uhr
Ein Desaster auf der Suche nach Erfolg – Gentechnisch veränderte Baumwolle im globalen Süden
mit dem Referenten H. Satheesh
Der Einsatz von gentechnisch veränderten Nutzpflanzen wird hierzulande und weltweit heftig diskutiert. Der Referent Satheesh beschreibt die Erfahrungen aus Sicht von afrikanischen und asiatischen Bäuerinnen und Bauern. Er kommt aus Indien und hat dort von indischen Bäuerinnen einen Film gedreht, in deren Gemeinden sich die Bauern-Selbstmorde häufen.
Die Bäuerinnen reisen zu Kleinbauern in Südafrika, Mali, Indonesien und Thailand, um sie nach ihren Erfahrungen mit der gentechnisch veränderten Baumwolsorte „Bt-Cotton“ zu befragen. Die Ergebnisse sind schockierend!
Mit Filmvorführung zum Thema von der Community Media Trust, Pastapur/Indien
Veranstalter: BaSo, WupSF, Attac Wtal, Agragruppe
15.11.06 Solidaritätsveranstalung
mit dem Schwerpunkt CocaCola-Kampagne
Internationale Solidaritätsveranstalung mit 2 Vertretern der kolumbianischen Gewerkschaft Sinaltrainal mit dem Schwerpunkt CocaCola-Kampagne, 15.11. Wtal, Alte Feuerwache,19:30 Uhr, weitere Veranstaltungen in Süd/Nord-Deutschland, Bochum, Schweiz und Belgien - Termine bitte anfragen!
Vom heißen Sommer zum heißen Herbst
Großdemos am 21. Oktober 06
Nachdem deutlich geworden ist, welche „Heldentaten“ die jetzige Bundesregierung noch in diesem Jahr und Anfang nächsten Jahres durchsetzen will, hat der DGB zum „heißen Herbst“ aufgerufen.
Fünf Großdemonstrationen sollen die Regierung und den Bundestag davon abhalten,
dass das Rentenalter auf 67 heraufgesetzt wird (bis jetzt ist immer noch, obwohl die Mehrheit der Beschäftigten glauben, dass sie bis 67 Jahren arbeiten müssen, mit 65 Jahren per Gesetz Schluss)
dass per „Gesundheitsreform“ die Krankenkassenbeiträge in Kürze um bis zu 2 Prozent angehoben werden sollen - bei weniger Kassenleistung
dass die Firmen um 5-8 Milliarden Euro per Unternehmenssteuer“reform“ entlastet werden, die Bevölkerung gleichzeitig um 20-30 Mrd/Jahr (Mehrwertsteuer) belastet werden soll.
Das darf den Bundestag nicht passieren!
Weitere Niederträchtigkeiten hat das Kabinett jedoch schon geplant um Arbeitslose schlechter zu stellen oder zu disziplinieren, obwohl keine Arbeitsplätze geschaffen worden sind durch Hartz IV etc. Auch im Bildungsbereich gibt es für Finanzschwache Verschlechterungen wie Studiengebühren, Abschaffung der Lehrmittelfreiheit.
200.000 Jugendliche sind derzeit noch ohne Ausbildungsplatz!
Französische Verhältnisse
Erfahrungen in anderen Ländern zeigen, dass es sich lohnt zu kämpfen. In Frankreich gibt es den Mindestlohn von 8,27 Euro/Std., die französischen Jugendlichen haben verschlechterten Kündigungsschutz verhindert, was deren Regierung vorhatte durchzusetzen. Monatelange Demos und Streiks von Gewerkschaften und Stundenten hatten dies verhindert.
Der DGB ruft auf :
„Das geht besser - aber nicht von allein“
Deswegen sollen in den Städten München, Stuttgart, Frankfurt a.M., Dortmund und Berlin am 21. Oktober Demonstrationen stattfinden.
Weil wir (BaSo, attac, Belegschaftsliste und viele andere Organisationen) dem DGB helfen wollen (die DGB-Losung und Aktivitäten sind ja leider etwas halbherzig), wurde auch bundesweit ein besseres Motto gefunden:
Das geht nur ganz anders!
Unter diesem Motto rufen wir auf sich am 21. Oktober mit eigenen Aktionen in Dortmund zu beteiligen!
Busse werden vom DGB bereitgestellt. Mit Kultur (Kabarett), Musik und Stimmung werden wir dafür sorgen, dass diese Bundesregierung, die für Kriegseinsätze Geld ohne Ende hat, von UNS hört was WIR wollen.
Wir wollen ein besseres Leben
Wir wollen keine Verschlechterung für uns und keine Verbesserung für die Reichen
Wir haben Alternativen
Wir werden aktiv
(der Aufruf wurde entnommen aus der BaSo-Mitgliederzeitung vom Sept. 06)
Veranstaltung am 12. Mai 06
um 19:00 Uhr, Rathaus Wuppertal Elberfeld,
Referenten:
Stefan Stracke und
Prof. Frank Deppe.
Wolfgang Abendroth, ein politischer Denker -
geboren vor 100 Jahren (2.5.1905) in Elberfeld.
mehr Infos zu W. Abendroth --> hier
Das nächste WupSF-Plenum-Treffen ist am:
9.3.06
in der
Alten Feuerwache, Wuppertal, Gathe 6 um
19 Uhr
Top:
1. Arbeitnehmer-Rechte am Beispiel des Ver.di-Streik
2.1-Euro-Jobs
3. Privatisierung
4. Vernetzung der fortschrittlichen Kräfte
5. gegenwärtige Aktivitäten in Wtal
6. geplante Aktivitäten
7. Verschiedenes
Frankreich und der Ausnahmezustand
Veranstaltung am 5.12.05 um 19:30 Uhr in der Alten Feuerwache Wuppertal
mit
Bernard Schmid, Paris
Bernard Schmid berichtete vor über 30 Teilnehmern von der Jugend-Revolte in
Frankreich. (Inhalt siehe unten)
Im Anschluss fand eine rege Diskussion statt.
Fotos
--->
Politiker versuchen, sich durch scharfe Maßnahmen zu profilieren; in Paris wurde für das Wochenende ein Versammlungsverbot verhängt
Die Situation in den französischen Trabantenstädten geht einer allmählichen Beruhigung entgegen. Das Thema beherrscht nicht mehr allein die Radionachrichten auf französischen Sendern, während es noch auf den Titelseiten mehrerer Zeitungen präsent ist. Der französische Innenminister Sarkozy wiederholte gleichwohl heute noch einmal seine Äußerungen, die mit zum Ausbruch der Unruhen beigetragen haben: "Ce sont des
voyous, des racailles, je persiste et je signe." Die Zahl angezündeter Autos, die seit Ausbruch der Unruhen rund 6.000 beträgt, ging in den letzten Nächten erheblich zurück. Handelt es sich dabei um eine Auswirkung der Ausgangssperre, die seit Mittwoch früh 0 Uhr durch die Präfekten – als juristische Vertreter des Zentralstaats in den Départements - für bestimmte Zonen verhängt werden kann? Kann die Maßnahme, mittels derer die Regierung zu einem spektakulären Mittel griff und erstmals seit dem Kolonialkrieg in Algerien den Ausnahmezustand verhängte, zumindest von den allerersten Folgen her als "Erfolg" bezeichnet werden?
Weitere ausführungen siehe:
Ein Paket für die Nachfolgeaktion der Inititatve Agenturschluss
mit Aufruf, Massenzeitung, Plakat, Umfrage, schwarze Liste, Zusatztreffen
WORKFARE IS NOT FAIR. Gegen Lohndumping und Zwangsdienste - Ein-Euro-Jobs stoppen!
1) Die Mobilisierungszeitung zum Ein-Euro Aktionstag inklusive
Untersuchungsbogen ist seit April 05 fertig gedruckt (20.000 Stück).
http://www.labournet.de/diskussion/arbeit/aktionen/agenturzeitung.pdf
Schickt Eure Wünsche (wieviel und an welche Postadresse) an
agentur_schluss@yahoo.com
2) Aufruf zur bundesweiten Aktion gegen Ein-Euro-Jobs
http://www.labournet.de/diskussion/arbeit/aktionen/agentureuro.pdf
3) Plakat zur Aktion (pdf, A4-Version kann ohne Qualitätsverlust vergrößert werden)
http://www.labournet.de/diskussion/arbeit/aktionen/agentureuro_plakat.pdf
schickt Eure Plakatwünsche an agentur_schluss@yahoo.com
4) Anonyme Umfrage zum Arbeitsamt und zu Ein-Euro-Jobs
Die Dokumentationsstelle Hartz IV ist ein unabhängiges Projekt von LabourNet Germany, Tacheles e.V., der Initiative Agenturschluss, und der Bundesarbeitsgemeinschaft der Erwerbslosen und Sozialhilfeinitiativen e.V.
(BAG-SHI).
"Wir arbeiten nicht mit der Bundesagentur für Arbeit zusammen! Im Gegenteil Wir wollen die Praxis von Hartz IV kritisch begleiten. Wir wollen wissen, was auf den Ämtern läuft, wie die Leute bei den Ein Euro Jobs behandelt werden. Wir wollen alles wissen! Alle Arbeitsämter, ihre "Fallmanager", die
"Ein-Euro-Job"-Einsatzstellen und deren Verantwortliche werden wir einem kritischen
"Kundencheck" unterziehen. Denn wie heißt es so schön: der "Kunde" ist König. Bitte helfen Sie mit - Ihre anonymen Angaben werden vertraulich behandelt!"
Wir haben hierzu einen Fragebogen entwickelt, der von den lokalen/regionalen Gruppen benutzt werden kann und bundesweite Auswertung ermöglicht! Der Fragebogen
(pdf) befindet sich unter
http://www.labournet.de/agenturschluss/fragebogen.pdf
Bitte sendet den ausgefüllten Fragebogen OHNE ABSENDER per Post an:
Dokumentationsstelle Hartz IV
c/o Wuppertaler Sozialforum
Markomannenstr. 3
42105 Wuppertal
oder per Fax an: LabourNet Germany 0234-3254143
Auf der Aktionsseite zur Umfrage der Dokumentationsstelle Hartz IV
http://www.labournet.de/agenturschluss/fragebogen.html
wird nach Ostern die Online-Umfrage verlinkt!
5) "schwarze Liste" - Agenturschluss sucht schwarze Schafe und listet die Ein-Euro Kopfgeldjäger unter
http://www.labournet.de/agenturschluss/schwarzeschafe.php
Nach Städten sortiert und stetig aktualisiert werden dort die Ein-Euro Beschäftigungsträger öffentlich gemacht. Stellt Eure Informationen aus Lokalpresse und direkter Recherche in die Datenbank.
Bürgerbegehren wegen Teilprivatisierung
zum Bürgerbegehren gegen weitere Privatisierungen in Wuppertal ist das WupSF aktiv.
Ältere Infos dazu und die Presseerklärung siehe alte Veranstaltungen unten!
Z.Z finden regelmässig Treffen statt (zuletzt am 24.5.)
Sprecher sind:
Ludger Spellerberg
Hans Kemper
NN
Anfragen zur Mitarbeit bitte an culex@web.de
GlobUm_Wuppertal
Globalisierung von Ökonomie, Ökologie und Sozialem
Die Welt in der
Globalisierungsfalle
Ein regionaler Kongress im Sinn von McPlanet.com
Fr.
16. 9. bis So. 18. 9. 2005
Alte Feuerwache, Gathe 6, Wuppertal
KONZERNE, GRÜNE GENTECHNIK, KOMMUNALE DASEINSVORSORGE, LANDSCHAFTSVERBRAUCH aber auch ALTERNATIVEN
Fragen, denen sich der Kongress mit Podiumsdiskussionen und Filmen provokant, engagiert und vielfältig widmet, eingebettet in ein buntes Kulturprogramm
1. Tag: Freitag, 16.9.05
16:30 Eröffnung „Mensch und Umwelt in einer globalisierten Welt“
19:00-21:30 Existenzbedrohung durch Konzerne am Beispiel Wasser, Erdöl und Genfood
2. Tag: Samstag, 17. 9.05
10:00-10:45 „Wachsende Versprechen“ Film der Bukoagrar über Gentechnik in Lateinamerika
11:00-13:00 Neue Gene auf Tellern und Feldern - Was tun? Und
viele weitere Themen am Samstag
3. Tag: Sonntag, 18.9.05
09:45-11:45 Landschaft im Ausverkauf - global
13:00-16:00 Privatisierung: zerfallende Städte, desolate Finanzen, verwaltete Arbeitslosigkeit.
Und viele weitere
Themen am Sonntag
weitere detaillierte Infos -> hier, oder Faltblatt Globum Wtal -> pdf-file
Veranstalter und Teilnehmer:
Wuppertaler Sozialforum; Arbeitsgemeinschaft
Eine Welt Wuppertal; Attac Wuppertal;
BaSo/Chemiekreis;
BUND Wuppertal; Fakt21
Kulturgemeinschaft; gepa
Weltladen Fair Handelshaus; Informationsbüro
Nicaragua; Iranischer Kunst- u.
Kulturverein; Katholikenrat Wuppertal; Landwirte im Windrather Tal; Natur
und Gesundheit (Bio-Laden); NaturFreunde
Wuppertal
Unterstützer: Biologische Station Mittlere
Wupper; Demeter NRW; Greenpeace
Gruppe Wuppertal; Reformierter
Bund
Die zweite Zeitung des Wuppertaler Sozialforums ist am
8.9.04 erschienen. (6MB PDF-file, längere Ladezeit);
Um die
erste Zeitung zu sehen, siehe "alte Veranstaltungen" unten!
Erstes Sozialforum in Deutschland vom 21. bis 24. Juli 2005 in Erfurt
Das Treffen der NRW-Teilnehmer in Erfurt findet statt am 22.7., geplant 17 Uhr
Eine Veranstaltung zur Privatisierung von Saatgut, gegen Hunger mit oder ohne Gentechnik findet am 22.7. statt, Themenbereich 4: Eine lebenswerte Welt - anders leben. Referent Antonio Andreoli, Veranstaltungsnummer 242
Bilder vom Weltsozialforum
im Januar 2005 in Porto Alegre, Brasilien von der
homepage www.baso.info -->
Bürgerbegehren wegen Teilprivatisierung
Auszug Presseerklärung:
Wtal 16.12.04
zum Bürgerbegehren gegen weitere Privatisierungen in Wuppertal
Am 15.12.04 hat das Plenum des Wuppertaler Sozial Forum (WupSF) beschlossen ein Bürgerbegehren dem „faulen Weihnachtsgeschenk - die Versorgungssparte der WSW an RWE zu verkaufen -“ entgegen zu setzten.,
Die Beabsichtigung des Verkaufs, bzw. Teilverkaufs wurde als „Restrukturierung der Wuppertaler Stadtwerke AG“ von Stadt- und RWE-Spitze Jung, Dr. Slawig, Dr. Widera und Südmeier am 7.12. bekannt gegeben.
Sollte der „zurzeit entmündigte“, aber für solche Entscheidungen zuständige Stadtrat von Wuppertal einen Beschluss fassen, der einen Verkauf oder Teilverkauf der Stadtwerke oder Teile der WSW vorsieht, wird das Bürgerbegehren eingeleitet.
vollständige Pressemitteilung des WupSF zum beabsichtigten WSW-Verkauf -->
Zum beabsichtigten WSW-Verkauf siehe Pressemitteilung Stadt...
WupSF-Arbeitsgruppe zum Bürgerbegehren.
Sprecher sind:
Ludger Spellerberg
Hans Kemper
NN
Anfragen zur Mitarbeit bitte an culex@web.de
Bilanz von Hartz IV in Wuppertal
Eine große Runde diskutiert am 25. April im Rathaus über
Verarmung, Ein-Euro Zwangsdienste und Ämterchaos
Das Wuppertaler Sozialforum wird 111 Tage nach Inkraftreten
von Hartz IV Bilanz ziehen.
Wir haben dafür, eine Reihe von überregionalen Experten gewinnen können Wir sind erfreut, dass diesmal auch die VertreterInnen der Wohlfahrtsverbände und der ARGE Wuppertal vertreten sind. Für eine kontroverse Debatte über die Auswirkungen von Hartz IV ist damit sicherlich gesorgt.
Wir laden ein:
Hartz IV- erste Bilanz.
Verarmung, Ein-Euro Zwangsdienste und Ämterchaos
25. April 2005 19:00 Uhr
Rathaus Wuppertal Barmen 1. und 2. Sitzungssaal
Ablauf:
1. Bilanz der Hartz IV-Gesetze
mit:
2. Statements von Akteuren zu Ein Euro Jobs und Hartz IV
3. Fragerunde und Vorstellung der Umfrage
4. Alternativen für ein würdiges Leben:
Moderation: Stephan Stracke
12. Mai 2005 um 19:30 Uhr, in der alten Feuerwache, Gathe 6, Wuppertal
Aufstehen gegen Ausverkauf
Bürgerbegehren für Wuppertal
Warum wir mehr Basisdemokratie brauchen
Podiumsrteilnehmer:
Stefan Pattberg (Mehr Demokratie e.V.)
Gerd Peter Zillezinski (Stadtrat Wtal)
Dirk Neupner (von Bürgerbegehren unser Mühlheim) angefragt
Günter Wassermann (Beschäftigter WSW) angefragt
Ludger Spellerberg (attac Wtal)
Tim Eschmann (Wtaler Sozialforum)
Moderation: Beatrix Sassermann, angefragt
Das
Wuppertaler Sozialforum will es genau wissen: Wie wird HARTZ IV konkret in
Wuppertal umgesetzt?
Dafür brauchen wir Eure und Ihre Mithilfe!
Anonyme Umfrage zum Wuppertaler Arbeitsamt / Arge und zu Ein-Euro-Jobs!
Hartz IV auf die Finger geschaut--
www.az-wuppertal.de/sozialforum/fragebogen3.html
Der Kampf um das Wasser
Widerstand gegen Privatisierung in Nicaragua
mit einem Vorwort zu den Wuppertaler Verhältnissen.
Eine Veranstaltung u.a. mit Frau S. Castellon von der Allianz gegen die Wasserprivatisierung in Nicaragua
Montag den 21.3.05, um 19:30 Uhr in der Alten Feuerwache, Gathe 6, Wuppertal
Die AG Erwerbslosenratschlag des Wuppertaler Sozialforums rief zum Agenturschluss in Wuppertal auf.
Der Wuppertaler Treffpunkt war am
3.1.05: 8:00 Uhr
Hünefeldstraße vor dem Arbeitsamt!!!
Es gab Redebeiträge von GewerkschafterInnen zu den Entlassungswellen in Wuppertal und viele Überraschungen. Es nahmen ca. 120 Personen teil
die vollständige Presseerklärung/das Aktionsinfo -->
zu Hartz siehe www.anti-hartz-buendnis-nrw.de
Am 24. November 2004 fand die Podiumsdiskussion
"1-Euro-Jobs" - Zwangsdienst, Lohndumping oder neue Perspektive?
im Rathaus Barmen, kleiner Saal
statt.
Über 90 Teilnehmer fanden sich ein.
Auf dem Podium waren
Nicht teilgenommen oder abgesagt hatten (siehe Pressemitteilung WupSF):
Nach Kurzvorträgen von den Podiumsteilnehmen kam es zu interessanten und längeren Diskussionen. Kritisiert wurde Ver.di (verstärkt von Mitgliedern) wegen der Absage an der Veranstaltung teilzunehmen, ebenso kritisiert wurden die Vertreter der Verbände (dieses insbesondere von deren Beschäftigten). Ebenso wurden einigen Teilnehmern mitgeteilt welche 1-Euro-Jobs in Kürze entstehen werden. Insbesondere die Mitteilung, dass in Schulen "Hausmeister" auf 1-Euro-Basis arbeiten werden, die gleichzeitig als "Hilfslehrer" tätig werden sollen, erboste die Anwesenden.
Als gemeinsamer Nenner wurden weitere Aktivitäten festgehalten. Das WupSF wurde aufgefordert gleichartige Veranstaltungen zu organisieren.
Am 27. Oktober um 19 Uhr fand bei Ver.di, in Wuppertal Elberfeld Grünstr. 30 die Veranstaltung
No a la represion, SOS Kolumbien
mit Edgar Paéz, internationaler Sekretär der kolumbianischen Lebensmittelgewerkschaft SINALTRAINAL statt.
Hintergrundinfo --> Einladungsflugblatt --> weitere Infos-->
Situation von Gewerkschafterinnen
und Gewerkschaftern in Kolumbien
Ver.di und das Wuppertaler Sozialforum thematisieren die
Situation von Gewerkschafterinnen und Gewerkschaftern in Kolumbien.
Internationale Solidarität - Ein Treffen jenseits des Ozeans
Mordanschläge und Unterdrückung bestimmen den Alltag der kolumbianischen Gewerkschaften. ver.di unterstützt den Kampf um Menschen- und Gewerkschaftsrechte.
mehr
dazu
Erfolgreicher Kampf einer Gewerkschaft gegen Privatisierungen
Von Stephan Suhner
Herausgegeben von der Arbeitsgruppe Schweiz-Kolumbien, September 2004 No. 9/2004
Interview
Es nahmen ca. 70 Personen an der Veranstalung teil.
Am Nachmittag konnte Edgar Paez an einer "erweiterten Jugendversammlung" mit über 200 Jugendlichen bei den Stadtwerken teilnehmen und vortragen.
Folgende Montagsdemo fanden in Wuppertal statt
An der Montagsdemo
am 16.8.04 nahmen in Wuppertal ca. 600 bis 650 Menschen teil, --> Fotos siehe hier,
am 23.8. nahmen über 650 teil, am 30.8. insgsamt ca. 650.
am 6.9. (--> Aufruf für den 6.9.) nahmen ca. 400 teil,
am 13.9. nahmen an der Kundgebung 550 teil, an der Demo 450,
am 20.10 nahmen ca 200 Menschen teil.
am 27.10.2004
Die Montagsdemos in Wuppertal sind zu Gunsten Montagsaktionen in Wuppertal unterbrochen. Auf dem nächsten WupSF Treffen werden detailierten Aktionen geplant.
Kampagne für gen-technik freie Landwirtschaft
Die Gründung einer gen-technik freien Zone in der Landwirtschaft hat im Norden Wuppertals einen grossen Anklang bei den Bauern gefunden.
Über 50 Personen nahmen teil und haben eine entsprechende Erklärung und ein Vorgehen vereinbart.
In Wuppertal wird die Bewegung z.Z leider von den offiziell bäuerlichen Verband noch nicht unterstützt. Trotzdem gibt es ein Interesse an einer gen-technik freien Landwirtschaft.
Es werden zur Zeit Veranstaltungen geplant! Ein Kampagne kann helfen eine gen-technik freie Landwirtschaft zu schaffen.
Kampagnen Unterlagen hier (400 k pdf-file)-->
Oben, zwei Button zum Thema Frieden, Gentechnik, Sozialkahlschlag eines WupSF-Mitgliedes; sie können runtergeladen werden!
Der Frauenverband Courage-Wtal, das Wuppertaler Sozialforum und Attac-Wtal haben Ende Juni 2004 eine Kartenkampagne an die Frakionen der Stadt Wuppertal zu Grüner Gentechnik gestartet.
Seitens der Grünen gibt es die Rückmeldung, dass 70 Aktionskarten eingegangen sind, was dort als Rekordzahl gewertet wird.
Veranstaltungen zur Gentechnik finden statt am
31. 8. (SPD, Alte Färberei, Wuppertal-Elberfeld), 19:30 Uhr, Anmeldung erwünscht!
6. 9. (Bd90/Grüne, Börse, Roter Salon, Wolkenburg 100, Wuppertal) 19 Uhr und am
3. 12. (VHS, Politische Runde) 19:30 Uhr
im Sinn der Kartenkampagne mit kontroversen Podiumsdiskussionen.
Eine breite Teilnahme und viele mitgebrachte Fragen sind erwünscht.
Die Tagung des Wuppertaler Sozialforums hat beschlossen vor der Kommunalwahl 9`2004 eine Zeitung in hoher Auflage heraus zu bringen!
Diskussion der In Zeitung für Anfang September 04 sollen folgenden Themen sein:
Politische Transparenz
Bürgerhaushalt, Bürgerbeteilung und Bürgerentscheid
soziale Misere in Wuppertal, kommunale Finanzen, warum sind die Kommunen pleite?
Delegiertenprinzip und Abwahl von Politiker
Internationale Vergleiche mit Schweden, Dänemark zur Transparenz, Venezuelas Abwahlmöglichkeit von Politikern, Beteiligungshaushalte in Brasilien, Porto Alegre und der Widerstand der Gewerkschaften in Frankreich unter anderem mit Öffentlichkeitsarbeit und mit ihrer Abschaltung des Stromes für Politiker, die die Energiebetriebe privatisieren wollten.
Hier die mittlerweile am 8.9.04 erschienene zweite Zeitung des Wuppertaler Sozialforums (6MB PDF-file, längere Ladezeit); ---> hier als html Seite (kürzere Ladezeit)
Veranstaltung mit
Dario N. Azzellini zur
Situation in Venezuela
und Filmvorführung, Wuppertaler Uraufführung
"Venezuela von unten", ein Video von Dario Azzellini und Oliver Ressler,
2004, 70 min.
ein Veranstaltungsflugblatt (bitte pdf-file runterladen und Flugi verteilen) hier -->
am 16.7.04, Alte Feuerwache Wuppertal
19:30 Uhr
22.7. ab 8:30 Uhr (bis 12:30) hatte in der Hünefeldstrasse vor der Wuppertaler "Agentur für Arbeit" eine weitere Aktion stattgefunden.
Den neuen Fragebogen für die
Angestellten vom Arbeitsamt gibt´s auf:
http://www.az-wuppertal.de/sozialforum/fragebogen.html
weitere Infos für Arbeitslose:
info@tacheles-sozialhilfe.de
www.tacheles-sozialhilfe..de
Das Wuppertaler Sozialforum ludt ein zu einem Umsonst-Frühstück und reichlich Informationen zur viel diskutierten Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe...
Die ARD Sendung Report brachte am 26.7.04 einen Bericht über Hartz 4, Arbeitslose, das Tacheles und das Wuppertaler Sozialforum.
Wenn der Bericht auch die Arbeitslose in Gute und Böse zu spalten versucht, er spricht die Problematik von Hartz 4 in Teilen an.
Eine weitere Reaktion auf die Aktion des WupSF war ein
Bericht in der JungenWelt --->
|
Antragsformulare zum Arbeitslosengeld II: Im Widerspruch zum Datenschutz? |
| Harald Thome ist geschäftsführender Vorstand von Tacheles e.V. Wuppertal – Interessenvertretung für Einkommensschwache, Sozialhilfe- und Arbeitslosenverein, Interview: Dieter Schubert |
info@tacheles-sozialhilfe.de
www.tacheles-sozialhilfe.de
Den neuen Fragebogen für die Angestellten vom Arbeitsamt gibt´s
auf:
http://www.az-wuppertal.de/sozialforum/fragebogen.html
22.7. ab 17:00 vor den City-Arkaden Infos und Saxophon
Bilder von der
Anti-Coka-Cola-Kampagne in Wuppertal im Juli 04
10.7.04, Aktionen (attac) vor Vodafon (bundesweit, siehe auch attac-homepage) in der Poststrasse
Es wurde eine Arbeitsgruppe (WupSF WSW AG) zur "Bearbeitung des Fiaskos der Wuppertaler Stadtwerke" gebildet.
Das erste Treffen fand am 7.6.04 statt.
Kurzes Resume: vor der Komunalwahl im Herbst in Wuppertal wird keine grossartige Konsequenz gezogen, danach werden nach Einschätzung der AG-Teilnehmer die Beschäftigten und die Wuppertaler Bevölkerung verstärkt die Suppe des politischen Missmanagement, bzw. der neoliberalen Ideologie auszulöffeln haben.
Ein weiter Termin der WupSF WSW AG hatte am 22.6.04 stattgefunden.
"Zerstört nicht die Seele Wuppertals!" schreibt Hermann Janning vom Vorstands der WSW.
Damit Wuppertal nicht zerstört wird, macht das
Wuppertaler Sozialforum am
7.6. um 19:30 Uhr
zum Thema
WSW
ein Veranstaltung in der
Alten Feuerwache, Dachkammer, Gathe 6, Wuppertal.
Allerdings werden wir wohl nicht im Sinne Vorstand der WSW agieren.
Denn, so ein Leserbrief vom 2.6. in der WZ: Wuppertals Seele ist schon
längst zerstört,... die Hauptverantvortlichen ... sitzen nicht in Düsseldorf,
sondern im Vorstand der WSW AG.
Vollständieger Leserbrief
siehe ---> hier
Wir werden am 7.6. kompetente Ansprechpartner aus dem Rat der Stadt und dem
Unternehmen WSW haben.
Wir wollen Aufarbeiten und Forderungen formulieren.
Rückblick zur Aktion vor der Agentur für Arbeit
Eine Stellungnahme der AG-Arbeitslose zur Aktion am 25.3.04 vor der Agentur "für Arbeit" in Wuppertal
Bericht der Wuppertaler Rundschau zur Aktion "Demo ohne Primelschaden" -->
Online-Umfrage zum Wuppertaler Arbeitsamt läuft! (zur Aktion am 25.3.04 vor der Agentur "für Arbeit" in Wuppertal)
Gegen Arbeitszwang und Verarmung von Arbeitslosen!
InformationsveranstaItung
am Samstag, den 22. Mai.
Beginn um 17 Uhr, auf dem Zippenhof, Bleibergstr. 37, Velbert
Gen-Tech auf unseren Feldern? Gen-Tech auf unseren Tellern?
Gründung der gen-technikfreien Zone Niederberg durch die Landwirte
Mit einem Vortrag (deutschsprachig) von C. Holdridge mit anschließender Podiumsdiskussion.
C. Holdridge, Biologe und Genetiker aus den USA. wird eine allgemeine Einführung in die Thematik geben und über die Konsequenzen referieren. Er verfügt über weitreichende Einblicke und Erfahrungen mit der Gentechnik in den Vereinigten Staaten.
Veranstalter: Stellvertretend für die Gründungsmitglieder der gen-technik freien Zone: W. Winter, Familie. Bredtmann und Fam. Kuhlendahl.
Globalisieren wir die Solidarität!
Mexikanische Gewerkschafter in Wuppertal
fand am 6. Mai, 19 Uhr, Alte Feuerwache, Gathe 6, statt mit ca. 18 TN
Thema: Transnationale Konzerne und deren Auftreten in Ländern des Südens, hier u.a. am Beispiel Conti in Mexico --> mehr
Lesung: 14.5.04
mit Raul Zelik zu
Lateinamerika - neue Kurzgeschichten -
und seinem neuen Buch "Bastard"
fand im AZ, Markomannenstr. 20:00 Uhr mit ca. 60 TN statt.
Weitere Infos klicke hier -->
28. April 2004
Die Veranstaltung fällt aus,
da der philip. Kollege kein Visum für Deutschland trotz Einladung etc. erhalten hat!
Ein Kooperationsveranstaltung mit der Belegschaftsliste Bayer W´tal und dem BaSo-Chemiekreis
Gewerkschafts- und
Menschenrechte missachtet.
Ein philippinischer
Gewerkschafter
berichtet aus seinem Land.
Z.B. wie der Bayer-Konzern in seinem Land Unternehmensgewerkschaften gründet und richtige Gewerkschaften bekämpft.
19:30 Uhr, Alte Feuerwache, Gathe 6, Wuppertal
14. April 2004
Eine Kooperationsveranstaltung mit dem attac-Plenum-Wuppertal
Was machen wir am 1. Mai 2004?
19 Uhr, Die Börse, Wolkenburg 100, Wuppertal
Aktionstage Frühjahr 2004
Die bundesweite/europaweite Friedensaktionen am 20. März fanden weltweit mit mehreren Millionen Teilnehmern statt, allein in Rom 500.000!
3. April bundesweite/europaweite Aktionen gegen Neoliberalismus und Sozialabbau
Die erste Zeitung (Auflage 20.000/Ende März 04) des Wuppertaler Sozialforums ist da! (PDF, 1,7 MB!) *
(1000 Runterladungen in der ersten Woche der Internetveröffentlichung)
(u.a. Bericht über Busfahrerstreik in Leverkusen. Der Streik ist erfolgreich im Okt. 04, nach über 300 Tagen, beendet worden, Bericht siehe BaSo.info vom 27.10.04-->)
Am 3. April auf die Straße
nach Köln!
Alle gemeinsam gegen
Sozialkahlschlag, für Umverteilung von oben nach unten!
Aufruf des Wuppertaler Sozialforums.
Eine Einschätzung zu den Demonstration gegen Sozialkahlschlag am 3.4.04 siehe hier!
25. März 2004 fand die Vollversammlung der
Wuppertaler Erwerbslosen mit dem Thema "Nein zu Arbeitszwang & Verarmung von
Arbeitslosen" statt!
ab 11:00 Uhr Infostände
ab 12:00 Uhr Mittagstisch (3-Gänge-Menü)
ab 15:00 Uhr Podiumsveranstaltung
ab 18:00 Uhr Beach-Party im Festzelt an der Wupper mit der Tote Hosen
Coverband "Unter falscher Flagge" und DJs
Folgendes Programm hatte die Veranstaltung!
Es nahmen ca. 200 Arbeitslose über den Tag verteilt teil. Leider war die Diskussionsveranstaltung nur mit ca 50 bis 80 Personen besucht, denn das Wetter (kalt) war uns nicht wohlgesonnen!
Bericht zur
Parallelveranstaltung zum Weltsozialforum 2004/Mumbai in Wuppertal.
Am 16.1.04 fing die Parallelveranstaltung zum Weltsozialforum (WSF) in Wuppertal mit einer Stunde Verspätung an. Grund waren nicht Probleme der Liveübertragung nach Indien, der Grund war der frühe Beginn der Veranstaltung in Wuppertal. Denn während es in Indien schon später Abend war und sich die Auftaktveranstaltung dort dem Ende näherte, war es in Wuppertal gerade mal 15:30 Uhr und für viele Interessierten noch Arbeitszeit. Schlagartig füllte sich dann auch verspätet der Saal in der Feuerwache, insgesamt nahmen fast 90 Teilnehmer an der Parallelveranstaltung teil.
So konnte Ulrich Franz, ein Chemiekreisvertreter und Gewerkschafter um 16:30 Uhr mit der Moderation der Liveübertragung beginnen. Hans Schäppi von der Schweizer Gewerkschaft GBI leitete auf indischer Seite die Übertragung. Stella Baltasar aus Indien, eine Aktivisten im Landarbeiter und Landlosenbereich, stellte die Situation zur Wasserverschmutzung und Bodenverseuchung durch Industrie, Pestizide und Düngemittel dar. Viele Inder sind deshalb schon gesundheitlich geschädigt worden. Sie drückte aus, dass das Weltsozialforum, das diesmal nicht in Porto Alegre stattfindet, ihnen die Möglichkeit gibt diese Problematiken zu erörtern und öffentlich zu machen.
Die Kollegen Schäppi und Stahl konnten von rund 85000 Teilnehmern des Sozialforums in Mumbai (früher Bombay) berichten, und dass auch ca. 80000 bei der Auftaktveranstaltung anwesend waren. Die Teilnehmerzahl aus Europa und Amerika ist in Indien gegenüber früheren WSF in Brasilien eher gering. Demgegenüber nehmen viele junge Leute aus dem asiatischen Raum teil. Gewerkschaften spielten ebenfall eine geringere Rolle bei diesem Welt-Sozialforum.
Der nach der Live-Übertragung in Wuppertal vortragende Referent Prof. P. Neelsen bestätigte den geringen Organisationsgrad der Gewerkschaften in Indien, da dort immer noch die Mehrheit der Bevölkerung, rund 70 bis 80 Prozent, in der Landwirtschaft arbeiten. Gleichzeitig gab es einen grossen Wandel in der Indischen Gesellschaft. Von einem eher planwirtschaftlichen Wirtschaften gab es eine Öffnung zum Neoliberalismus. Allerdings beträgt Indien Anteil am Welthandel immer noch nur 1 Prozent, Indien ist dementsprechend immer noch auf den eigenen Binnenmarkt orientiert und der Widerstand zum „Ausverkauf" der Wirtschaft an ausländische Investoren ist recht stark.
Ab 19:30 Uhr ging das Wuppertaler Sozialforum mit drei Foren weiter zum den Themen „Latinamerika zwischen Che Guevara und Lula (brasil. Präsident) mit Beatrix Sassermann; „Biopiraterie, Gentechnik und Alternativen" mit dem Referent Gregor Kaiser und der Arbeitsgruppe zur „Agenda 2010".
Bericht zur
Demonstration in Wuppertal am 17.1.04
Zeitweise knapp 300 Teilnehmer nahmen an der Demonstration „Widerstand zum Sozialabbau – gegen den Sozialkahlschlag" teil.
Zum Auftakt sprachen Peter Glaubitz (Sozialverband Deutschland), der, wie auch Dirk Wallraf (Arbeitslosenhilfe Wtal), die Kahlschlagspolitik der Regierung kritisierten und die Auswirkungen der Politik, die eine Umverteilung von Arm nach Reich ist, darstellten.
Ludger Spellenberg von Attac konnte mit Zahlen belegen, dass der Sozialkahlschlag finanziell nicht notwendig ist. Gleichzeitig kritisierte er, unter Betonung seiner 30jährigen Gewerkschaftsmitgliedschaft, dass die Gewerkschaften aufpassen müssen. Wie der Verlust der 40000 Mitglieder der SPD im Jahr 2003 werden der DGB (er hat im Jahr 2003 über 300000 Mitglieder verloren) und Einzelgewerkschaften wie Ver.di ihre Mitglieder nicht binden können, wenn die Gewerkschaften sich nicht eindeutig gegen die SPD Agenda 2010 aussprechen. Des weiteren forderte er eine offizielle Beteiligung an Gegenveranstaltungen. Er kritisierte dieses vor allen gegenüber Ver.di, die sich nicht an der Wuppertaler Demonstration am 17.1.04 beteiligte. Er forderte die verantwortlichen Ver.di Gewerkschafter auf nicht Diener zweier Herren (Ver.di und SPD) zu sein.
Dann ging die Demonstration eine Stunde auf den Weg, wobei es bei winterlichen Minusgraden karibisch warm wurde. Grund war der Sound der mitgehenden Sambagruppe Apito Fiasko die dafür sorgte, dass selbst die Polizistinnen zeitweise im Sambaschritt mitliefen.
Zum Abschluss sagte in seinem Referat der Pfarrer Werner Jacke: Wenn es nicht gelingt für alle Menschen soziale Gerechtigkeit zu schaffen wird es bald für niemanden mehr gute und soziale Bedingungen geben. Wirtschaft ist für die Menschen da und kein Übergott!
Marcel Krüger schilderte die vielfältigen Aktionen der Studenten bundesweit und forderte gleiche Bildungschancen für alle. Er wehrte sich gegen die beabsichtigte Verblödung der Mehrheit der Deutschen durch die Herrschenden mit deren Hintergedanken, dann leichter regieren zu können.
Gerd Peter Zielezinski, Betriebsrat bei Bayer Wuppertal sprach sich als Abschlussredner gegen die Agenda 2010 aus und gegen eine Verlängerung der Arbeitszeit. Eine Verkürzung der Arbeitszeit ist nötiger denn je, denn die Arbeit muss auf alle Schultern verteilt werden.
Die Demonstration wurde als Auftaktveranstaltung für 2004 gewertet. Folgeveranstaltungen sind für den 20.März und 3.April 2004 geplant.
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Aktuallisierung: Freitag, 30. November 2007
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