SOS - Für das Leben kolumbianischer Gewerkschafter

 

In keinem anderen Land der Erde werden so viele Gewerkschafter umgebracht wie in Kolumbien. Menschenrechtsorganisationen, die ILO (internationale Arbeitsorganisation), die UNO und viele andere beklagen die schreckliche Situation im Lande, d.h. die Armut für 60% der Bevölkerung, den Krieg gegen die sozialen Bewegungen, die gegen die ungerechte Landverteilung, die Straflosigkeit der Verbrechen von Paramilitärs und Armee kämpfen.

 

Kolumbien hat Öl, eine wichtige strategische Lage im Hinterhof der USA, und Milliarden von Dollars fließen als Plan Colombia in das Land, um den Zugang zu den Reichtümern zu sichern und Widerstand gegen diese Politik zu unterdrücken.

 

Das Wuppertaler Sozialforum hat schon mehrfach betroffene Menschen eingeladen, um über ihre Situation zu berichten. Im September und Oktober werden mit und bei der Gewerkschaft Ver.di Informationsveranstaltungen stattfinden, um Information und Solidarität zu fördern.

 

Film und Bericht von der Karawane für das Leben kolumbianischer GewerkschafterInnen

Am 15. September um 19 Uhr bei Ver.di, in Elberfeld Grünenstr. 30

Mit dem Filmemacher Volker Hoffmann, Beatrix Sassermann Belegschaftsliste Bayer, Christine Klissenbauer Pax Christi, Marianne Hürten, Landtagsabgeordnete der Grünen

 

SOS – Gewerkschaftsarbeit in der Lebensmittelbranche, Ermordung und Verfolgung von Gewerkschaftern bei Coca Cola und Nestlé

Am 27. Oktober um 19 Uhr bei Ver.di, in Elberfeld Grünenstr. 30

Mit Edgar Paéz, internationale Sekretär der kolumbianischen Lebensmittelgewerkschaft SINALTRAINAL

 

Infos über die Karawane: http://www.w-forum.org/bl/bl_info/bl040720/pg_0004.htm