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Die Rechte der verarmten ­Bauern

30.11.2018

Ein Paradox beherrscht die Weltwirtschaft: Jener Bevölkerungsteil, der für die Ernährung der Menschheit zuständig ist, leidet am schrecklichsten an Unterernährung. Drei Viertel der laut Weltbank «extrem Armen», die mit weniger als 1,25 Dollar am Tag überleben müssen, sind Kleinbäuerinnen, Pächter oder landlose Tagelöhner und ihre Familien. Das Agrarland ist heute insbesondere in Schwarzafrika und Südostasien durch Hedge-Funds und Grossbanken bedroht. Allein in Afrika südlich der Sahara erwarben 2017 «fremde Investoren» 41 Millionen Hektaren Agrarland.

 

Die Spur der Stanser Waffenschieber

22.11.2018

Die blutige Spur der Schweizer Waffenschieber zieht sich durch die Geschichte der Dritten Welt. Das vorläufig letzte Verbrechen der helvetischen Händler mit dem Tod ist Ende Oktober in Saudiarabien aufge­flogen. Beim Pilatus-Konzern in Stans NW bauen 2000 Angestellte Flugzeuge, die weltweit als Schulungsflugzeuge angepriesen werden. Die meisten von ihnen werden jedoch ausserhalb der Schweizer Grenze mit Bord­kanonen und schweren Maschinengewehren zu Kampfflugzeugen umgerüstet.

 

Katalonien von unten

19.11.2018

Katalonien von unten zwischen Unabhängigkeit und Selbstorganisation

Samstag, den 24. November 14-18 Uhr im Rahmen eines Workshops in der Börse, Wolkenburg 100, 42119 Wuppertal

Was war und ist los in Katalonien vor und nach dem Referendum vom 1. Oktober 2017? Geht es bei den Unabhängigkeitsbestrebungen um egoistische Interessen einer Region? Warum sprechen sich linke, antikapitalistische Organisationen für eine Unabhängigkeit der Region aus? Welche Formen von Basisorganisation gibt es und was sind deren Ziele?

In Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW

Einladungsflyer   Invitacion en castellano

100 Jahre Frauenwahlrecht in Deutschland

12.11.2018

Im Oktober 1918 forderten 58 deutsche Frauenorganisationen in einem gemeinsamen Schreiben an den Reichskanzler Max von Baden, dem Verlangen der Frauen nach einem Wahlrecht zu entsprechen. In Berlin versammelten sich mehrere tausend Menschen und forderten das sofortige Stimmrecht für die Frauen.

Nachdem sich bereits im Sommer 1918 der militärische Zusammenbruch abgezeichnet hatte, revoltierten im November die Matrosen in Kiel und leiteten damit den endgültigen Sturz der Monarchie ein. Während der Novemberrevolution rief Liebknecht (später der Mitbegründer des Spartakusbundes und der KPD) am 9. November 1918 vor dem Berliner Schloss eine „freie sozialistische Republik“ aus.

Der Rat der Volksbeauftragten proklmierte darauf hin einer großen Wahlrechtsreform, die auch das Frauenwahlrecht enthielt.

 

100 Jahre Novemberrevolution

11.11.2018

Die Novemberrevolution von 1918/19 führte in der Endphase des Ersten Weltkrieges zum Sturz der Monarchie im Deutschen Reich und zu dessen Umwandlung in eine parlamentarische Demokratie, die Weimarer Republik.

 

Mitglieder diskutieren Vorvereinbarung zwischen ver.di und Ryanair – weiterhin Absage durch Ryanair zu Betriebsräten

09.11.2018

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat jetzt mit Ryanair eine Vorvereinbarung zu einem Tarifvertrag unter Anwendung von deutschem Arbeitsrecht abgeschlossen. Darüber hinaus beinhaltet die Vereinbarung einen Rahmensozialplantarifvertrag, der auch die ehemaligen Beschäftigten in Bremen ein-bezieht. Die Vereinbarung betrifft sowohl die festangestellten Kabinenbeschäftigten bei Ryanair in Deutschland als auch die Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer.

 

Absurde Strafanträge gegen Katalanen

04.11.2018

Das Ministerium für Staatsanwaltschaft fordert bis zu 25 Jahre wegen der von Spanien erfundenen katalanischen Rebellion. Kurz zuvor hatte das Ministerium vor der Presse seine Strafanträge gegen Mitglieder der früheren katalanischen Regierung, die Aktivisten Jordi Cuixart und Jordi Sánchez und die Parlamentspräsidentin Carme Forcadell vorgestellt: 25 Jahre für Junqueras, 17 für Jordis und Forcadell...

Artikel von Ralf Streck bei Telepolis

Offener Brief an ver.di zu den Vorkommnissen auf der Demonstration am 24.10. in Bergheim

04.11.2018

Offener Brief an die Verdi Landesleitung NRW, Vorsitzenden u.a.:

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

mit Entsetzen haben wir zur Kenntnis nehmen müssen, dass am Rande der Demonstration der Beschäftigten in den Braunkohlerevieren am 24.10., in Bergheim Plakate mit dem ver.di-Logo zu sehen waren, auf dem Klimaaktivist*innen mit den rechtesextremen Reichsbürgern auf eine Stufe gestellt wurden.

Auf der Demonstration selbst gab es eine Gruppe von AfD-Funktionären die sich offensichtlich ungestört an der Demonstration beteiligen konnten. Wieso diskutieren wir eigentlich in ver.di, was wir gegen das Erstarken der AfD machen können, wenn sie auf einer Gewerkschaftsdemonstration ungestört mitlaufen dürfen?

Klimaschutz vs. Arbeitsplätze – Nein zur Verunglimpfung von Klimaschützern!

22.10.2018

Stellungnahme der Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter für Klimaschutz Oktober 2018

Die Nachrichten von dem Verlauf der Kundgebung der IG BCE am 16. Oktober, bei dem Demonstrierende vor das Wohnhaus der Klimaaktivistin Antje Grothus zogen, um sie zu aggressiv zu verunglimpfen, haben uns erschüttert.

Referendum jährt sich - Grossveranstaltungen erwartet in Katalonien

21.09.2018

Am 1. Oktober 2017 wurde von der Regionalregierung Kataloniens ein Referendum über die Unabhängigkeit Kataloniens (katalanisch Referèndum d’Autodeterminació de Catalunya) abgehalten. Nach der erfolglos gebliebenen Volksbefragung von 2014 verfolgte die katalanische Regionalregierung zum zweiten Mal ein Unabhängigkeitsreferendum.

 

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