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Was machen wir nach Corona anders?

06.07.2020

Einladung zur Videokonferenz am 8. Juli um 18:30

Die Pandemie mit weltweit mehr als 11 Millionen bestätigten Infektionen und mehr als 535.000 Toten (Stand 6.7.20) hat unser Leben und Tun beträchtlich durcheinander geworfen. In einigen Ländern erreicht die Zahl der Infektionen immer neue Höhen. Locker vom Hocker wird nun eine unglaubliche Menge Geld für Unternehmen bereitgestellt oftmals ohne Auflagen, dafür mit falschen Akzenten für Umwelt und Gesundheit. 

Einführung: „Epidemie, Wirtschaftskrise und Politikwende “ Dr. Winfried Wolf

 

Anmeldung bei baso@posteo.de für die Zugangsmodalitäten für die Zoom-Konferenz.


FaktenCheck:CORONA

29.06.2020

Solidarität in den Zeiten von Pandemie und Krise

Nummer 2 – Juli 2020

Die Corona-Pandemie wurde hierzulande mehr oder weniger abgesagt. Schließlich müssen der Spargel gestochen, die Erdbeeren geerntet und täglich Zehntausende Schweine geschlachtet werden. Corona – ein Hype? War da was? Weltweit übersteigt die Zahl der Corona-Toten ab Juli die Marke von 500.000. In Deutschland gab es jüngst Dutzende neue Corona-Infektionen in Restaurants, Hunderte auf Spargelhöfen und in Kirchengemeinden und Tausende in Schlachthöfen. „Aber das sind doch alles Roma & Sinti, Russlanddeutsche & Flüchtlinge, Bulgaren & Rumänen“ – so wird rassistisch abgewiegelt. Tatsächlich sind all das Anzeichen dafür, dass die Gefahr der zweiten Welle real ist. Es sind die Wirtschaft und karrieregeile Politiker vom Schlag Laschet & Söder, die von „Normalisierung“ reden und damit die normale Kapitalverwertung meinen. Doch „normal“ im aktuellen Kapitalismus ist jetzt die Wirtschaftskrise. Auf der Tagesordnung stehen der Anstieg der Erwerbslosigkeit weltweit, mehr als drei Millionen Arbeitslose in Deutschland ab September 2020, massenhafte Entlassungen bei Karstadt-Kaufhof und in der Autobranche, Zehntausende Insolvenzen kleiner Existenzen und neue Großpleiten wie die des DAX-Unternehmens Wirecard. Arbeitslosigkeit und Armut stehen in krassem Gegensatz dazu, dass Milliarden-Euro-Staatsgelder in Konzerne mit fetten Rücklagen fließen. Allein die Lufthansa erhält mehr Extra-Staatsknete als die Welt für den neuen Corona-Impfstoff ausgeben will.

--> hier

Aufruf zu einer Fahrraddemo für die ökologisch-soziale Wende am 11. Juli

27.06.2020

 Aufruf zu einer Fahrraddemo für die Ökologisch–soziale Wende:

Mobilität – Energie – Ernährung – Ressourcen

Am Samstag, 11. Juli 2020 um 16 Uhr auf dem Laurentiusplatz in Wuppertal

Für die wirtschaftliche Bewältigung der Corona Krise werden hunderte Milliarden für Investitionsprogramme aufgelegt. Wir wollen kein Zurück zum Vorher, sondern die notwendigen Veränderungen anstoßen für die Welt von morgen. Und die ist ökologisch verträglich, nachhaltig im Ressourcenverbrauch und sozial gerecht. Das wollen wir mit einer Fahrraddemo unterstreichen.

Nach Corona machen WIR ALLES anders

19.05.2020

Herzliche Einladung zur Videokonferenz am 25. Mai um 18:30

  • „Kapitalismus, die Corona der Schöpfung“ Dr. Winfried Wolf
  • Grundrechte in Zeiten von Corona, Erfahrungen der Teilnehmer*innen
  • Sündenbock China - Weltmarktkonkurrenz oder was steckt dahinter? Dr. Renate Dillmann        

Die alten Krisen bleiben ungelöst und neue überrollen uns!

11.05.2020

Investieren in Gesundheit und Umwelt statt in Aufrüstung und Militär!
Fridays For Future öffnete vielen die Augen. Ein wilder auf fossiler Energie betriebener weltweiter kapitalistischer Wachstumsmarkt bedroht unsere Lebensgrundlagen. Im Meer versinkende Regionen und Megastädte, Stürme und Brände, Verwüstungen unbekannten Ausmaßes! Unsere Wirtschaftssysteme kollabieren. Und damit auch unsere Arbeitsplätze. Unsere Lungen stöhnen unter der geballten Ladung an Luftschadstoffen. Unser Herz-Kreis-Laufsystem ist nicht gemacht, sich ausbreitenden Hitzeperioden um 50 Grad Celsius standzuhalten. Ende 2019 war klar: nichts bedroht mehr unsere Sicherheit als die Klimakrise.

 

ZUM 8. MAI – TAG DER BEFREIUNG:

08.05.2020

NEIN ZUR SPRACHE DER GEWALT, JA ZU EINER KULTUR DES FRIEDENS

75 Jahre nach Kriegsende ist der Frieden wieder bedroht. Vieles ist unsicher geworden, neue Gefahren sind hin­zu­ge­kom­men. Die schnell zusammengewachsene Welt zeigt neue Formen der Gewalt und Verletzlichkeit. Die soziale Spaltung wird tiefer, die vom Menschen gemachte Klima­krise, die Zer­störung der Ernährungs­grund­lagen und der Kampf um Roh­stoffe kommen hinzu. Auch die welt­weite Aus­breitung der Corona-Pandemie wird genutzt, autoritäre Struk­turen zu schaffen und Un­gleich­heit zu zementieren. Nationa­listen ver­suchen, die Un­sicher­heit für ihre miese Pro­paganda zu nutzen. Auch in Europa ist der Frieden brüchig.

 

Marx: „Je ungleicher eine Gesellschaft ist, desto instabiler ist sie“

03.05.2020

Der Erzbischof von München, Kardinal Reinhard Marx, befürchtet, dass durch die Coronakrise die Ungleichheiten in der Gesellschaft größer werden – „innerhalb der Länder, aber auch zwischen den Ländern".

 

1. Mai 2020, Bilder aus Wuppertal

01.05.2020

Bilder aus Wuppertal von der 1.Mai Demo in Coronazeiten siehe

Artikel lesen

 

1 Mai 2020 - man ist nicht alleine!

01.05.2020

Am Vortag des 1.Mai sagen hier Aktivisten von Ver.di und anderen Gruppen:

Dank den Held*innen des Alltags!

Unter diesem Motto....

 

Foto vor dem Engelshaus (Friedrich Engels, dessen 200 jährigen Geburtstag wir dieses Jahr feiern). In Barmen steht die Skulptur “Die starke Linke” des östereichischen Bildhauers Alfred Hrdlicka

 

Die Katastrophe in Afrika

30.04.2020

Abba Kyari war ein temperamentvoller, beleibter, nicht unsympathischer Mann aus dem islamischen Norden von Nigeria. Er gehörte zum Volk der Fulani. Der 67jährige war einer der einflussreichsten Männer des Landes. Sein Freund Muhammadu Buhari ist Staatspräsident in Abuja. Er machte Kyari zu seinem Kabinettschef. An einem schönen Märzmorgen flog Kyari ­im Präsidentenflugzeug nach London.

Er wollte sich dort in einer Privatklinik auf den ­Coronavirus testen lassen. Doch ­die britischen...

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