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Vom Klimawandel zum Gesellschaftswandel

16.12.2019

Vom Klimawandel zum Gesellschaftswandel

Klimaschutz - Arbeitsplätze Anders Leben und Arbeiten

- Strukturwandel in den Braunkohlerevieren

- Verkehrswende


Konferenz mit Betroffenen, Aktivist*innen, Gewerkschaftsmitgliedern und Expert*innen

Köln, Alte Feuerwache (Südtrakt), Melchiorstraße 3

25. Januar 2020, 10-18 Uhr

Veranstalter*innen: Gewerkschafter*innen für Klimaschutz; Attac-AG Energie-Klima-Umwelt; Attac-AG ArbeitFairTeilen

„Es geht nicht mehr darum, ob der ökologische Umbau in Gang gesetzt wird, sondern wie und mit welchem Tempo, aber die Maßnahmen zur Bekämpfung der Klimaveränderungen werden immer noch allzu oft als unvereinbar mit dem Ziel der Schaffung von Arbeitsplätzen und der sozialen Gerechtigkeit betrachtet.

Es besteht jetzt dringender Bedarf an einer gemeinsamen Debatte darüber, wie dieser Umbau beschleunigt und auch gerechter und attraktiver gestaltet werden kann.“

(französisches Bündnis „Eine Million Arbeitsplätze für das Klima“)

Weltweit wird diese Debatte geführt, auch von Gewerkschaften

(http://unionsforenergydemocracy.org/ ).

Wir als Veranstalter der Konferenz haben das Ziel, zumindest in zwei exponierten Wirtschaftsbereichen zu einer Klärung über die notwendigen Veränderungen und zu einer Vernetzung verschiedener Akteure beizutragen.

Macht mit!

 

Programm

10 Uhr: Einlass

Anmeldung, informelle Gespräche z.B. an den Info-Tischen

 

11 Uhr: Auftakt

- Begrüßung durch die Veranstalter*innen

- Vorträge von

Peter Singer (Mitglied im Regionalrat Köln für Die Linke) und

Winfried Wolf (Verkehrsexperte, Chefredakteur von Lunapark, Mitglied vom wissenschaftlichen Beirat von Attac DE)

- Vorstellung der Referent*innen für beide Workshops

 

12 Uhr – 13 Uhr und 13 Uhr 45 – 16 Uhr:

Parallele Workshops:

- Verkehrswende

- Strukturwandel in den Braunkohlerevieren

(Kurze Referate und Diskussion; Vorschläge für das Plenum)

 

Verkehrswende

1. Welche Verkehrswende: Was soll anders werden, was soll ab- bzw. aufgebaut werden? (Debatte mit W.Wolf, NN (Attac Köln) und Inis zu ÖPNV)

13 Uhr - 13 Uhr 45: Mittagspause

2. Folgen der erforderlichen Verkehrswende für die Autoindustrie und für die dort Beschäftigten? Gerwin Goldstein (Mercedes Bremen); Stephan Krull (Attac-AG ArbeitFairTeilen)

3. LKW-Fahrer über den Güterverkehr auf den Straßen: zerstörerisch, klimaschädlich und eine Knochenarbeit. Was tun? (Andreas Kernke, nachdenklicher Berufskraftfahrer)

 

Strukturwandel in den Braunkohlerevieren

1. Alle Dörfer bleiben! Widerstand und Herausforderungen in den Braunkohle-Revieren. (Debatte mit Peter Singer, David Dresen (Alle Dörfer bleiben) und Ende Gelände (NN)

13 Uhr - 13 Uhr 45: Mittagspause

2. Strukturwandel im Rheinischen Revier und in der Lausitz:

Welche Perspektiven kann es für die Beschäftigten und für die Bevölkerung der jeweiligen Region geben? Wer entscheidet?

Marion Scheier (Regionsgeschäftsführerin der DGB-Region Südbrandenburg), Siegfried Dörr (DGB-Vorsitzender des Rhein-Erft Kreises), Michael Friedrich (Greenpeace Energy), NN (Attac Köln)

 

16 Uhr – 16 Uhr 30: Kaffeepause

 

16 Uhr 30 – 18 Uhr: Plenum

Vorstellung der Ergebnisse beider Workshops und Debatte darüber.

Es gibt dann noch viel zu tun – wie packen wir es an?

18 - 19 Uhr: Ausklang

 

(Stand des Programms am 6.12.2019 – wird Anfang Januar 2020 ergänzt)

Anmeldung: Mail an klimakonferenz-koeln@attac.de, Stichwort: Anmeldung.

Bitte angeben: Name, evtl. Mitglied bzw. Vertreter/-in einer Gruppe, Wahl des Workshops (Verkehrswende / Strukturwandel in den Braunkohle-revieren), evtl. Bestellung eines Mittagsessens (ca. 6 Euro).

Eine Beteiligung an der Vorbereitung ist sehr willkommen. Mail an klimakonferenz-koeln@attac.de, Stichwort: Vorbereitung

Wir erheben keinen Teilnahme-Beitrag, freuen uns jedoch über eine finanzielle Unterstützung. Spendenkonto: BaSo (Basisinitiative Solidarität):

Postbank DE91 4401 0046 0626 4784 66 Stichwort: Klimakonferenz Köln

Die Konferenz wird unterstützt von:

- Loccumer Initiative kritischer Wissenschaftler*innen

- Stiftung Menschenwürde und Arbeitswelt

 

„Auf einem toten Planeten gibt es keine Arbeitsplätze“

„Klimagerechtigkeit bedeutet, sowohl die Interessen der Beschäftigten, der Anwohner als auch die der globalen Umwelt zu berücksichtigen.

Der Weg zu einer Gesellschaft ohne massiven Ressourcenverbrauch ist nur mit einer Umgestaltung der Gesellschaft zu erreichen. Die Macht der großen Öl-, Kohle und anderer Konzerne muss beendet werden. Das gesellschaftliche Leben muss ausgehend von menschlichen Bedürfnissen gestaltet werden und nicht von den Profiterwartungen einer globalen Minderheit.“

(Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter für Klimaschutz)


„Der Kohleausstieg ist die schnellste Sofortmaßnahme für den Klimaschutz.

Umbauen heißt: Ökologisch und sozial sinnvoll produzieren, kürzere Arbeitszeiten und bei Arbeitslosigkeit eine ausreichende Grundsicherung.

Eckpunkte der Finanzierung: Keine Subventionen für fossile Energiekonzerne, für Atomkraft und für die Agrarindustrie; Ausgaben für das Militär werden radikal gekürzt;

Finanztransaktionssteuern werden eingeführt genauso wie höhere Steuern für Konzerne und privates Vermögen. “ (Attac-AG Energie-Klima-Umwelt)


„Die Globalisierung, die wir heute erleben, geht mit Umweltzerstörungen, Menschenrechtsverletzungen, Kriegen und Demokratieverlust einher.

Wir sind davon überzeugt, dass eine andere Welt möglich ist, in der Solidarität, Ökologie, Kooperation, Frieden und soziale Gerechtigkeit das Handeln bestimmen und nicht die Profitorientierung.

(Attac-AG ArbeitFairTeilen)

 
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