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Arbeitswelt/umfeld

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Finger weg von Playmobil

21.09.2018

Der Hersteller der Playmobil-Spielzeuge versucht gewerkschaftliche Organisationen wie die IG Metall und deren Betriebsräte loszuwerden.
Bereits 2014 hatte das Unternehmen die anstehende Betriebsratswahl verhindert.

Der neueste Vorstoß des Unternehmens geht gegen die Gewerkschafter mit dem Argument, dass bei dem heißen Sommer, diese einen Eingriff in das unternehmerische Handeln vorgenommen hätten.

Leiharbeiter in Deutschland über 1 Millionen

11.09.2018

Laut dem Bundesarbeitsministerium gibt 1.031.589 Leiharbeiter im Jahre 2017.
Das sind rund 43 % mehr als im Jahre 2007. Damit ist der Trend zur Leiharbeit ungebrochen, obwohl es einen angeblichen Fachkräftemangel gibt.

 

So wollen wir nicht arbeiten

21.03.2018

Arbeit soll Menschen ein Leben in Würde und die soziale Teilhabe ermöglichen. Doch immer mehr Beschäftigte können heute von ihrer Arbeit nicht mehr leben. Mittlerweile weicht jedes dritte Arbeitsverhältnis vom sogenannten Normalarbeitsverhältnis ab. Das ist die Folge der Arbeitsmarktreformen der vergangenen Jahre. Insbesondere die „Agenda 2010“ der damaligen rot-grünen Bundesregierung hat dies bewirkt. Sie sorgte für einen stetig wachsenden Niedriglohnsektor. Minijobs, Leiharbeit und sogenannte Werkverträge haben seither massiv zugenommen.

 

Postcon feuert kämpferischen Betriebsrat

09.03.2018

Aufruf zur solidarischen Prozessbegleitung am Dienstag, 13. März, 12 Uhr, Arbeitsgericht Mönchengladbach

„Der schlechteste Arbeitgeber den ich jemals hatte“, „Mitarbeiter werden wie eine Weihnachtsgans ausgenommen“, so bewerten Beschäftigte von Postcon Deutschland ihren Arbeitgeber im Internet. Postcon ist eine Tochter der PostNL, die 1989 aus der Privatisierung der staatlichen niederländischen Postgesellschaft hervorgegangen ist. Mit dem Transport von Briefen und Päckchen setzt der Konzern über 3,5 Milliarden Euro im Jahr um. PostNL schluckte zahlreiche kleine private Postzusteller in ganz Europa, darunter 2008 die City Briefservice GmbH in Mönchengladbach, die rund 70 Mitarbeiter-innen beschäftigte. Nun herrsche ein anderer Wind, erklärte die neue Geschäftsleitung auf einer Betriebsversammlung. Die Kolleg-innen befürchteten statt acht, täglich nur noch sechs Stunden arbeiten zu können und weniger Geld zu verdienen.

 

Uber in der Schweiz trickst mit erfundenen Löhnen

06.03.2018

Der Taxidienst Uber wechselt die Strategie und setzt neu auf Subunternehmer. Drei davon sind jetzt in Genf mit illegalen Praktiken aufgeflogen.

PROTEST: Die Genfer haben genug von den miesen Spielchen bei Uber.

Löhne von teils unter zehn Franken pro Stunde, weit über 45 Stunden Arbeitszeit pro Woche und Sozialabgabe-Bschiss in sechsstelliger Höhe: Das ist das neue System, nach dem der amerikanische Dumping-Taxidienst Uber in der Schweiz operiert. Jetzt ist es aufgeflogen, nachdem im Dezember rund zwanzig Uber-Fahrer in Genf gestreikt haben – zum ersten Mal in der Schweiz (work berichtete).

 

Taxifahrer-Streik in Griechenland mit harten Bandagen

06.03.2018

Heute legen die Besitzer von Taxis in Athen und Attika die Arbeit nieder. Damit wollen sie gegen das Verkehrsnetzunternehmen „Uber“ demonstrieren. Es handelt sich um eine elektronische Plattform, über die man kostengünstig ein Taxi bestellen kann.
Dieses System, so die Gewerkschafter, würde „die Taxifahrer und unser Land bestehlen“.

 

Die Interessenvertreter der abhängig Beschäftigten stehen unter Druck.

15.02.2018

Es ist höchste Zeit für einen Kurswechsel – ein Aufruf des
Arbeitsausschuss der Initiative zur Vernetzung der Gewerkschaftslinken

Die Lage einer wachsenden Zahl von Beschäftigten wird immer prekärer. Gewerkschaftliche Politik erweist sich in der heutigen Form als zunehmend hilflos, von den Bedrohungen auf ökologischer Ebene oder dem Abbau demokratischer Rechte noch ganz abgesehen. Auch die Gewerkschaften selbst kommen immer häufiger unter Druck. So ist es nicht verwunderlich, dass auch aus dem Apparat Stimmen lauter werden, die eine Änderung des aktuellen Kurses fordern.

 

RWE will Kirche nicht im Dorf lassen

08.01.2018

Der Energiekonzern RWE reißt in Nordrhein-Westfalen eine denkmalgeschützte Kirche ab – um an die dreckige Braunkohle zukommen, die "Gott sei Dank" keiner braucht. Über 300 Aktivisten protestierten vor Ort am Sonntag den 7.1.2018 - einen Tag vor dem Abriss der Kirche durch die RWE-Bagger. Mit dabei waren die "Gewerkschafter*innen für Klimaschutz".

 

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