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Arbeitswelt/umfeld

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4 Tage-Woche geht los

02.10.2020

Jetzt auch Verdi für 4 Tage Woche, - Argumente nicht immer arbeitnehmerfreundlich

Microsoft in Japan hat es ausprobiert: 2.300 Beschäftigte arbeiteten einen Monat lang an vier Tagen pro Woche. Freitags war frei. Die Devise: »Arbeite in kurzer Zeit, studiere gut, mache eine Pause.« Die Produktivität stieg, die Menschen hatten mehr Zeit – alle waren zufrieden. Microsoft will das Experiment wiederholen. Das Gehalt wurde um keinen Yen gekürzt.

 

ver.di setzt Warnstreiks am Freitag fort!

02.10.2020

Stadtwerke und AWISTA in Düsseldorf, Technische Betriebe und Entsorgung Solingen und Sparkasse Wuppertal

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft setzt ihre Warnstreiks im Bezirk Düssel-Rhein-Wupper am 02.10. 2020 fort. Freitag steht die Ver- und Entsorgung in Düsseldorf und Solingen sowie die Sparkasse Wuppertal im Zentrum der Warnstreiks.

 

IGM und IGBCE in der Krise: Hilfsfonds für mittelständische Unternehmen

20.09.2020

Hilfsfonds für mittelständische Unternehmen, mit einer Anschubfinanzierung durch hunderttausende Euro aus den Kassen der IG Metall und der IG BCE – aus Mitgliedsbeiträgen


Es ist nichts neues, wenn die Führungen der Industriegewerkschaften Metall (IG Metall) und Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) permanent Co-Management betreiben. Zuletzt hatten sich die Metaller mit der aus der Zeit gefallenen Forderung nach einer Prämie für den Verkauf von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor zum Chef-Lobbyist für die Profitinteressen der Autokonzerne gemacht.

Doch nun legten IG Metall und IG BCE eine neue Qualität von unternehmensorientiertem Krisenmanagement auf den Tisch: sie gründeten mit ein paar hunderttausend Euro Startgeld aus der Gewerkschaftskasse den Hilfsfonds...

 

FaktenCheck-CORONA, 2. Ausgabe

10.07.2020

Solidarität in den Zeiten von Pandemie und Krise

Die Corona-Pandemie wurde hierzulande mehr oder weniger abgesagt. Schließlich müssen der Spargel gestochen, die Erdbeeren geerntet und täglich Zehntausende Schweine geschlachtet werden. Corona – ein Hype? War da was? Weltweit übersteigt die Zahl der Corona-Toten ab Juli die Marke von 500.000. In Deutschland gab es jüngst Dutzende neue Corona-Infektionen in Restaurants, Hunderte auf Spargelhöfen und in Kirchengemeinden und Tausende in Schlachthöfen. „Aber das sind doch alles Roma & Sinti, Russlanddeutsche & Flüchtlinge, Bulgaren & Rumänen“ – so wird rassistisch abgewiegelt. Tatsächlich sind all das Anzeichen dafür, dass die Gefahr der zweiten Welle real ist. Es sind die Wirtschaft und karrieregeile Politiker vom Schlag Laschet & Söder, die von „Normalisierung“ reden und damit die normale Kapitalverwertung meinen. Doch „normal“ im aktuellen Kapitalismus ist jetzt die Wirtschaftskrise. Auf der Tagesordnung stehen der Anstieg der Erwerbslosigkeit weltweit, mehr als drei Millionen Arbeitslose in Deutschland ab September 2020, massenhafte Entlassungen bei Karstadt-Kaufhof und in der Autobranche, Zehntausende Insolvenzen kleiner Existenzen und neue Großpleiten wie die des DAX-Unternehmens Wirecard. Arbeitslosigkeit und Armut stehen in krassem Gegensatz dazu, dass Milliarden-Euro-Staatsgelder in Konzerne mit fetten Rücklagen fließen. Allein die Lufthansa erhält mehr Extra-Staatsknete als die Welt für den neuen Corona-Impfstoff ausgeben will.

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Die alten Krisen bleiben ungelöst und neue überrollen uns!

11.05.2020

Investieren in Gesundheit und Umwelt statt in Aufrüstung und Militär!
Fridays For Future öffnete vielen die Augen. Ein wilder auf fossiler Energie betriebener weltweiter kapitalistischer Wachstumsmarkt bedroht unsere Lebensgrundlagen. Im Meer versinkende Regionen und Megastädte, Stürme und Brände, Verwüstungen unbekannten Ausmaßes! Unsere Wirtschaftssysteme kollabieren. Und damit auch unsere Arbeitsplätze. Unsere Lungen stöhnen unter der geballten Ladung an Luftschadstoffen. Unser Herz-Kreis-Laufsystem ist nicht gemacht, sich ausbreitenden Hitzeperioden um 50 Grad Celsius standzuhalten. Ende 2019 war klar: nichts bedroht mehr unsere Sicherheit als die Klimakrise.

 

1. Mai 2020, Bilder aus Wuppertal

01.05.2020

Bilder aus Wuppertal von der 1.Mai Demo in Coronazeiten siehe

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1 Mai 2020 - man ist nicht alleine!

01.05.2020

Am Vortag des 1.Mai sagen hier Aktivisten von Ver.di und anderen Gruppen:

Dank den Held*innen des Alltags!

Unter diesem Motto....

 

Foto vor dem Engelshaus (Friedrich Engels, dessen 200 jährigen Geburtstag wir dieses Jahr feiern). In Barmen steht die Skulptur “Die starke Linke” des östereichischen Bildhauers Alfred Hrdlicka

 

Petition: Gegen die Einführung des 12-h-Tags und der 60-h-Woche

14.04.2020

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir möchten euch auf die Petitio der Vernetzung für kämpferische Gewerkschaften -

"Gegen die Einführung des 12-h-Tags und der 60-h-Woche!" aufmerksam machen:
Mehr Personal und Entlastung in der
Grundversorgung sind die Antwort
Am 06. April 2020 ging ein Referentenentwurf für eine Bundesverordnung an die Presse, mit der das bisherige Arbeitszeitgesetz ausgehebelt werden soll. Die Höchstarbeitszeit soll nicht nur auf zwölf Stunden pro Tag und 60 Stunden pro Woche angehoben, sondern gleichzeitig die Ruhezeiten von elf auf neun Stunden verkürzt werden können. Nach Verhandlungen mit dem ver.di-Vorsitzenden Werneke und DGB-Chef Hoffmann wurden Verkaufsstellen von Lebensmittel und Lieferdienste von dieser Regelung ausgenommen – dafür gilt sie bis Ende Juli, also einen Monat länger, als ursprünglich vorgesehen. Beide äußern dann im Gegensatz zu IG BAU und NGG keine grundlegende Kritik an der Anhebung der Höchstarbeitszeit.

Der sogenannte Arbeitgeberverband zeigt sich aus nachvollziehbaren Gründen zufrieden, verlangen die Unternehmen doch schon lange kürzere Ruhe- und längere Arbeitszeiten. Deren Dreistigkeit nimmt jedoch kein Ende, denn sie hätten die Ruhezeiten gern noch in Blöcke aufgeteilt. Während in sozialpartnerschaftlicher Manier hier Gewerkschaftsspitzen die andere Backe für die nächste Ohrfeige hinhalten, nehmen die Forderungen der Unternehmen nach staatlicher Hilfe kein Ende. Die Beschäftigten sind die Leidtragenden und können sich mit diesem Angriff historischen Ausmaßes nicht zufrieden geben.

Zur Petition

Tausende BMW-Mitarbeiter in USA ohne Bezüge beurlaubt

09.04.2020

BMW will in den USA ab kommender Woche tausende Mitarbeiter ohne Lohn beurlauben. Die Maßnahmen gelten ab dem 12. April, teilte BMW heute, am 8. April 2020 mit.

Heise Meldung

Kötter Unternehmen verliert Klage

07.04.2020

Das Arbeitsgericht Düsseldorf hat entscheiden, dass „.. Behauptungen, die in Streikauseiandersetzungen über ein Unternehmen der Kötter-Gruppe in zwei Flugblättern die von Ver.di aufgestellt wurden, zulässig sind.  Damit wurde die Klage von Kötter gegen den Verdi Sekretär Özay Tarim abgewiesen.  Der Verdi-Mann, der die Flughafen-Sicherheitssparte Kötter in NRW seit zehn Jahren betreut, hat die lange als prekär und unorganisierbar geltende Branche aufgemischt. Seit 2013 haben die 1.100 Kötter-Beschäftigten am Düsseldorfer Flughafen immer wieder gestreikt – mit massivem Erfolg:

Der Stundenlohn stieg von 12,36 auf aktuell 17,70 Euro. Ab 2021 werden 19,01 Euro gezahlt.

Foto: aus WorkWatch

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MAS gewinnt Wahlen in Bolivien

Großer und ausreichender Vorsprung von MAS-Kandidat Arce vor Mesa. De-facto-Präsidentin Áñez beglückwünscht. OAS verfolgt Stimmenauszählung und kündigt Bericht an

Exportverbot für Pestizide in der Schweiz

Der Bundesrat hat gestern ein Exportverbot für fünf Pestizide beschlossen, die in der Schweiz wegen Ihrer Gefährlichkeit verboten sind! Das Verbot tritt am 1. Januar 2021 in Kraft. Der Entscheid des Bundesrates folgt auf diverse Recherchen von Public Eye zu den verheerenden Folgen von gefährlichen Pestiziden «made in Switzerland» in Entwicklungs- und Schwellenländern.

Brief vom Amazonas

An die Präsidenten der Länder des Amazonasgebiets und an alle führenden Politiker der Welt, die Mitverantwortung für die Plünderung unseres Waldes tragen: Mein Name ist Nemonte Nenquimo. Ich bin eine Waorani-Frau, Mutter und Anführerin meines Volkes. Der Amazonas ist meine Heimat. Ich schreibe diesen Brief, weil die Brände weiterhin unseren Wald zerstören. Weil Unternehmen in unsere Flüsse Öl einleiten. Weil die Bergleute Gold stehlen (wie sie es seit 500 Jahren tun) und hinterlassen Krater und Giftstoffe. Weil die Invasoren und Bodenschätzeausbeuter den Urwald abholzen, damit ihr Vieh weiden, ihre Ernten wachsen und der weiße Mann essen kann. Weil unsere Ältesten am Coronavirus sterben und Sie in der Zwischenzeit nächste Schritte planen, um unser Land auszubeuten und eine Wirtschaft anzukurbeln, von der wir nie profitiert haben...

Tote und Folter nach Putsch in Bolivien

UN-Bericht sieht eindeutige Verantwortung bei Polizei und Militär. UNO fordert Aufklärung. Infolge des Putsches war es damals in Hochburgen der zuvor regierenden Partei Bewegung zum Sozialismus (MAS) bei Protesten zu vielen Toten gekommen.

Frei Betto: "In Brasilien geschieht ein Genozid"

"Dieser Genozid ist nicht auf eine Gleichgültigkeit der Regierung Bolsonaro zurückzuführen. Er ist beabsichtigt. Bolsonaro vergnügt sich am Tod anderer. Als Bundesabgeordneter sagte er in einem TV-Interview: "Mit Wahlen änderst du nichts in diesem Land, nichts, rein gar nichts. Das wird sich leider erst ändern, wenn wir eines Tages in einen Bürgerkrieg ziehen und die Arbeit erledigen, die das Militärregime nicht gemacht hat: 30.000 zu töten."

Weg mit dem Schweinesystem

Umweltaktivisten von Greenpeace haben auf dem Dach des Schlachtbetriebs Tönnies in Rheda-Wiedenbrück ein Banner enthüllt. In dem Schlachthoof darf seit heute, dem 16.7. wieder gearbeitet werden. Video beim Tagesspiegel

Das Unternehmen Weltgesundheit

Thomas Gebauer über die WHO, Bill Gates und die Refeudalisie-rung gesellschaftlicher Verhältnisse. Interview von Velten Schäfer im ND 9.5.2

Corona Kapital Krise

Eine Zeitenwende unabsehbaren Ausmaßes hat eingesetzt. Noch nie seit 1945 erlebten weite Teile der Bevölkerungen Europas einen derartigen Kontrollverlust und einschneidende Maßnahmen für ihren Alltag. Die Corona-Pandemie trifft mit der beginnenden Wirtschaftskrise zusammen, die sich bereits vor Monaten ankündigte.

 

Riesiger Feuer in Südamerika

Ein Großteil des brasilianischen Pantanal brennt. Es handelt sich um das größte Feuchtgebiet der Erde, das sich bis Bolivien und Paraguay erstreckt und eine immense Artenvielfalt beherbergt.

Spanien lieferte Waffen an die Diktatur in Chile

- und verfügte Geheimhaltung. Die spanische Regierung hat laut Recherchen des Journalisten Danilo Albin unter dem sozialdemokratischen Premierminister Felipe González in den 1980er Jahren Chile mit Waffen beliefert

212 Umweltschützer wurden weltweit in 2019 getötet

- fast ein Drittel in Kolumbien. Im Jahr 2019 sind mindestens 212 Umweltschützer getötet worden, die gegen die Folgen des Bergbaus, agroindustrieller Projekte oder gegen die Abholzung kämpften. Kolumbien liegt dabei mit 64 an der Spitze. In nahezu allen Fällen herrsche Straflosigkeit.

Cover des Global-Witness Jahresberichts 2019

Buchempfehlung

Das System Tönnies bei der Buchmacherei.

Kolumbien muss Mord an Gewerkschafter aufklären

Das UN-Menschenrechtskomitee hat den kolumbianischen Staat verurteilt, weil er die Auftraggeber des Mordes an dem Sinaltrainal-Gewerkschafter Adolfo Múnera nicht ermittelt hat. Er habe es zudem versäumt, Múneras Recht auf Leben zu schützen. Dieser arbeitete bei Coca Cola.

Die Argumente der Coronaleugner

Die Debatte über die Corona-Pandemie wird in linken Kreisen kontrovers, oft auch verbissen geführt. Die Gefahren des Virus werden relativiert oder bestritten oder in einen großen Plan gebettet. Ihre Argumente sollen hier einer ernsthaften Prüfung unterzogen werden

Bolivien: Der Hass auf den Indio

Die Putschisten gehen auf die Jagd nach Indios, die es gewagt haben, ihnen die Macht zu entreißen.

Termine für den Zeitraum September 2020 bis April 2021

November 2020
Datum Uhrzeit Ort Thema Referent
06.11.2020 19:00 - 21:30 Zoom VideoKonferent Klima und Kohle und Gegen-Strategien" Raussendorf

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