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Neue Streiks der Kino-Beschäftigten

20.07.2019

19. Juli 2019 | Mehrere Kinos des Betreibers Cinestar werden derzeit bestreikt. Am 17. und 18. Juli legten Beschäftigte von Cinestar am Potsdamer Platz in Berlin jeweils von 16:30 Uhr bis 3 Uhr morgens die Arbeit nieder. Sie wollen Bewegung in die seit Februar laufende bundesweite Tarifrunde bringen. Jörg Reichel, Gewerkschaftssekretär für den Kinobereich in ver.di-Landesbezirk Berlin-Brandenburg, spricht von einer sehr guten Streikbeteiligung. Etwa 30 Mitarbeiter*innen des Filmpalastes im Sony Center hätten die Arbeit niedergelegt. Der Betrieb dort konnte nur mit einer Minimalbesetzung aufrechterhalten werden. Als Streikbrecher wurden „Freunde und Verwandte der Geschäftsführung“ eingesetzt, berichtet Reichel. Für das Unternehmen bedeutet weniger Personal vor allem Einbußen beim Verkauf gastronomischer Artikel. Dieser ist der eigentliche Gewinnbringer für die Kinobranche. Cinestar reagiert mit Aussperrungen: Die am Streik beteiligten Beschäftigten des Cinestar am Potsdamer Platz sind bis zum 22. Juli um 3 Uhr von Arbeitsplätzen und Lohnzahlung ausgeschlossen worden.

 

Arbeitsplatzabbau: 20.000 bei der Bayer AG

07.06.2019

Gespräch mit Karl-Heinz Neumann

Bayer und Ford sind nur zwei Beispiele, wo derzeit ein massiver Arbeitsplatzabbau läuft und wie die Konzernleitungen versuchen, ihn so abzuwickeln, dass Massenentlassungen vermieden werden.
Über Bayer sprach die SoZ mit Karl-Heinz Neumann, einem langjährigen Mitarbeiter bei ­Bayer-Pharma.

Bayer gab im Dezember letzten Jahres den Abbau von 12000 Arbeitsplätzen bekannt, wobei weitere 9000 durch Ausgliederung wegfallen sollen, insgesamt 20000 also. Daraufhin gab es bei euch in Wuppertal heftige Proteste, danach hat man nichts mehr gehört. Was ist der Stand der Dinge?

In einzelnen Bereichen gibt es unterschiedlich starke Auswirkungen und das führt zur Entsolidarisierung in der Belegschaft. Fakt ist, dass in den Produktionsbereichen bis zum 1.September 380 Arbeitsplätze weg sein werden. Schon jetzt suchen Kollegen andere Jobs und werden zum Teil in anderen Bereichen untergebracht. Den Rest will man nach Bekunden des Unternehmens momentan noch auf freiwilliger Basis loswerden, ganze Bereiche werden jedoch von dieser Freiwilligkeit ausgeklammert, das führt zu Spannungen.

Was bedeutet das konkret?

Kein -Weiter so- auf Kosten des Klimas und der Menschenrechte

02.05.2019

RWE-Hauptversammlung in Essen

(Aachen/Essen, 2. Mai 2019) Anlässlich der Hauptversammlung des Energieversorgers RWE morgen in Essen fordert das Werk für Entwicklungszusammenarbeit MISEREOR das Unternehmen zu einem Strategiewandel auf. RWE als einer der größten CO2-Emittenten müsse einen substantiellen Beitrag zum Einhalten des Pariser Klimaabkommens leisten und darüber hinaus die Auswirkungen des Kohleabbaus auf Umwelt und Menschenrechte in Ländern wie Südafrika und Kolumbien genauer prüfen, fordert Kathrin Schroeder, Expertin für Klima und Energie bei MISEREOR.

 

 

Wenn Kleidung fast nichts mehr kostet - wer bezahlt dann dafür?

15.04.2019

Endlich - Primark in Wuppertal! Wir konnten es kaum erwarten. Das Aktionsbündnis „Kein Primark am Döppersberg“ wird seinen Teil zur Begrüßung beitragen. Wir bieten ein
Kontrastprogramm am 16. April ab 9:30 - 18 Uhr auf dem Weg zum Bahnhof am Döppersberg

  • Einen Umsonstladen
  • Livemusik von Capito Si
  • Informationen in Wort und Schrift
  • Alternativen zur Wegwerfmode
  • Eine Ausstellung
  • Ein GeFairt
  • Gespräche
  • Theater

Arbeitskampfbilanz 2018 – Zahl der streikbedingten Ausfalltage hat sich vervierfacht

05.04.2019

Rund eine Million Arbeitstage sind in Deutschland 2018 durch Arbeitskämpfe ausgefallen. Damit hat sich das Arbeitskampfvolumen gegenüber dem Jahr zuvor mehr als vervierfacht. Grund dafür seien besonders die umfangreichen Streikaktionen während der Metall-Tarifrunde gewesen, stellt Heiner Dribbusch, Arbeitskampfexperte des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts der Hans-Böckler-Stiftung, in einer Auswertung der Streiks des vergangenen Jahres fest. 60 Prozent der Ausfalltage seien allein auf diesen Arbeitskampf zurückgegangen. Aber auch die Warnstreiks in der Tarifrunde für die Beschäftigten im Öffentlichen Dienst bei Bund und Kommunen hätten zu dem Anstieg beitragen. Die starke Zunahme der Streiks ist allerdings auch auf den Umstand zurückzuführen, dass 2017 im Vergleich zu den Vorjahren ein Jahr mit wenigen Arbeitskämpfen war.

 

Alternativen zur Wegwerfmode

14.03.2019

Aktionsbündnis KPri (Kein Primark am Döppersberg) plant Kundgebung zur Primark-Eröffnung

Wenn am 16. April die Pforten des neuen Primark öffnen, werden Wuppertalerinnen und Wuppertaler am Döppersberg auf ein erstaunliches Alternativprogramm stoßen. Ein breit aufgestelltes Aktionsbündnis von 50 Multiplikator*innen und Organisationen traf sich an diesem Sonntag in der Alten Feuerwache, um einen öffentlichen Aktionstag zu planen.

 

Mafiöse Strukturen

03.03.2019

Paketdienste

Eine bundesweite Razzia bei 356 Subunternehmen der Paketdienste DHL, DPD, GLS und Hermes in der ersten Februarwoche, 12.135 kontrollierte Fahrer, knapp 3.000 Zollbeamte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) im Einsatz – und das kam dabei raus: über 2.000 Beanstandungen, die zum Großteil Unterschreitungen des Mindestlohns betrafen, zudem wurden 74 Straf- und Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet. Unter anderem gegen zwei überführte Straftäter und mehrere Moldawier mit gefälschten Pässen. Das Hauptzollamt Gießen stieß darüber hinaus auf zwei Fahrer ohne Führerschein.

 

Vollständiger Berichte siehe:

Ver.di

 

Frankreich heute: landesweiten Streik mit Gelbwestenbeteiligung

05.02.2019

Die CGT und Unterstützer der Gilets Jaunes hoffen auf eine "Konvergenz der Kämpfe". Die größte französische Gewerkschaft CFDT geht auf Abstand

Die große linke Gewerkschaft, die CGT, in Frankreich und der Dachverband der kleineren SUD-Gewerkschaft, haben für heute, Dienstag zu einem landesweiten Streik aufgerufen. Dem Aufruf kommt dieses Mal eine besondere Aufmerksamkeit durch die Rolle der Gilets jaunes (Gelbwesten) zu.

 

Bericht siehe telepolis:

https://www.heise.de/tp/features/Gewerkschaften-und-Gelbwesten-rufen-zum-Streik-auf-4297648.html

 

Stellungnahme zum gerichtlichen Vorgehen der Großschlachterei Tönnies gegen Hamburger Jour Fixe Gewerkschaftslinke

31.01.2019

Solidarität mit dem Jour Fixe:

Jour Fixe Gewerkschaftslinke bekam am Freitag, 18.01.2019, einen 27-seitigen Brief vom Landgericht Hamburg. Veranlasser dieses Briefes ist die Großschlachterei Tönnies, Rheda-Wiedenbrück. Sie hatte die renommierte Anwaltskanzlei Schertz Bergmann (Berlin) mit der Forderung nach einer Unterlassungsverfügung beauftragt. (*)

Worum geht es? Wir hatten zum 9.1.2019 zu einem Jour Fixe eingeladen, bei dem es um Informationen und Aufklärung zu den Arbeits- und Wohnbedingungen der im Tönnies-Betrieb Kellinghusen Arbeitenden mit Werksvertrag geht.

 

Solidarität mit den brasilianischen Kolleginnen und Kollegen!

14.01.2019

Gegen jede Unterstützung der rechtsextremen Bolsonaro-Regierung durch deutsche Unternehmen!

Am 28. Oktober wurde der rechtsextreme Kandidat und Ex-Militär Jair Bolsonaro in der Stichwahl in das Amt des Präsidenten von Brasilien gewählt, das er Anfang Januar 2019 antreten wird. Die Wahl selbst wurde überschattet durch den Ausschluss des bis dahin in den Umfragen führenden Kandidaten Lula da Silva, des ehemaligen Präsidenten und historischen Führers des CUT-Gewerkschaftsverbandes, deren Mitglieder maßgeblich zum Ende der Militärdiktatur beigetragen hatten.

Die scharfe Hetze gegen „linke Politik“ und gegen die sozialdemokratische Arbeiterpartei (PT) in den dominierenden Medien und die Gewaltakte gegenüber „Linken“ oder anderen „Verdächtigten“, die in über 50 Morde an Linken, Indigenen und Homosexuellen gipfelten, lassen Schlimmes befürchten.

Jair Bolsonaro vertritt auf allen Gebieten – Wirtschaft, Soziale Rechte, Gleichberechtigung von Frauen, Homosexualität, Schutz des Regenwaldes – die reaktionärsten Positionen. Darüber hinaus

 

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Die Klimakrise kennt kein Hitzefrei!

Am Zeugnistag, den 12.7. wird eine Fridays for Future Demonstration stattfinden, die tausende Teilnehmer aus der gesamten Niederrhein-Wupper Region erwartet. Um 13 Uhr ab Düsseldorf und Neuss.

Chomsky, Pilger

und 70 weitere fordern in einem Offenen Brief ein Ende der US-Intervention in Venezuela: Die Regierung der Vereinigten Staaten muss aufhören, die Regierung Venezuelas stürzen zu wollen und in die Innenpolitik des Landes einzugreifen.

 

Global Friday for Future 20.9.19

Die Fridays for Future-Bewegung der Schülerinnen und Schüler hat für den 20. September dazu aufgerufen, sich an dem von ihnen geplanten globalen Aktionstag zu beteiligen: ... Am Freitag, 20. September, werden wir mit einem weltweiten Streik eine Aktionswoche für das Klima beginnen. Wir bitten Sie, sich uns anzuschließen. mehr Info SZ

Buchempfehlung

Buchempfehlung: Der soziale Staat von Renate Dillmann und Arian Schiffer-Nasserie: Über nützliche Armut und ihre Verwaltung, Ökonomische Grundlagen, Politische Maßnahmen und Historische Etappen; erschienen im VSA-Verlag.

Termine für den Zeitraum Juli 2019 bis Februar 2020

Juli 2019
Datum Uhrzeit Ort Thema Referent
12.07.2019 13:00 Düsseldorf und Neuss Fridays for Future: Die Klimakrise kennt kein Hitzefrei!
31.07. bis 04.08.2019 Dortmund Sommerkongress Fridays for Future
August 2019
Datum Uhrzeit Ort Thema Referent
15. bis 27.08.2019 Rheinland KlimaCamp Rheinland
29.08.2019 19:00 Wuppertal, Alte Feuerwache, Gathe Frauenstreik! - Kampf für mehr Geschlechtergerechtigkeit Franziska aus der Schweiz
September 2019
Datum Uhrzeit Ort Thema Referent
14.09.2019 11:00 - 16:00 Wuppertal, Tachesles, Rudolfstr. 125 Soziale Kämpfe und Situatiuon im Baskenland Baskische Vertreter
30.09.2019 19:00 Wuppertal, Alte Feuerwache, Gathe Verkehrswende - Kritik der Automobilität Winfried Wolf

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