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FaktenCheck:CORONA

29.06.2020

Solidarität in den Zeiten von Pandemie und Krise

Nummer 2 – Juli 2020

 

Die Corona-Pandemie wurde hierzulande mehr oder weniger abgesagt. Schließlich müssen der Spargel gestochen, die Erdbeeren geerntet und täglich Zehntausende Schweine geschlachtet werden. Corona – ein Hype? War da was? Weltweit übersteigt die Zahl der Corona-Toten ab Juli die Marke von 500.000. In Deutschland gab es jüngst Dutzende neue Corona-Infektionen in Restaurants, Hunderte auf Spargelhöfen und in Kirchengemeinden und Tausende in Schlachthöfen. „Aber das sind doch alles Roma & Sinti, Russlanddeutsche & Flüchtlinge, Bulgaren & Rumänen“ – so wird rassistisch abgewiegelt. Tatsächlich sind all das Anzeichen dafür, dass die Gefahr der zweiten Welle real ist. Es sind die Wirtschaft und karrieregeile Politiker vom Schlag Laschet & Söder, die von „Normalisierung“ reden und damit die normale Kapitalverwertung meinen. Doch „normal“ im aktuellen Kapitalismus ist jetzt die Wirtschaftskrise. Auf der Tagesordnung stehen der Anstieg der Erwerbslosigkeit weltweit, mehr als drei Millionen Arbeitslose in Deutschland ab September 2020, massenhafte Entlassungen bei Karstadt-Kaufhof und in der Autobranche, Zehntausende Insolvenzen kleiner Existenzen und neue Großpleiten wie die des DAX-Unternehmens Wirecard. Arbeitslosigkeit und Armut stehen in krassem Gegensatz dazu, dass Milliarden-Euro-Staatsgelder in Konzerne mit fetten Rücklagen fließen. Allein die Lufthansa erhält mehr Extra-Staatsknete als die Welt für den neuen Corona-Impfstoff ausgeben will.

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Die alten Krisen bleiben ungelöst und neue überrollen uns!

11.05.2020

Investieren in Gesundheit und Umwelt statt in Aufrüstung und Militär!
Fridays For Future öffnete vielen die Augen. Ein wilder auf fossiler Energie betriebener weltweiter kapitalistischer Wachstumsmarkt bedroht unsere Lebensgrundlagen. Im Meer versinkende Regionen und Megastädte, Stürme und Brände, Verwüstungen unbekannten Ausmaßes! Unsere Wirtschaftssysteme kollabieren. Und damit auch unsere Arbeitsplätze. Unsere Lungen stöhnen unter der geballten Ladung an Luftschadstoffen. Unser Herz-Kreis-Laufsystem ist nicht gemacht, sich ausbreitenden Hitzeperioden um 50 Grad Celsius standzuhalten. Ende 2019 war klar: nichts bedroht mehr unsere Sicherheit als die Klimakrise.

 

1. Mai 2020, Bilder aus Wuppertal

01.05.2020

Bilder aus Wuppertal von der 1.Mai Demo in Coronazeiten siehe

Artikel lesen

 

1 Mai 2020 - man ist nicht alleine!

01.05.2020

Am Vortag des 1.Mai sagen hier Aktivisten von Ver.di und anderen Gruppen:

Dank den Held*innen des Alltags!

Unter diesem Motto....

 

Foto vor dem Engelshaus (Friedrich Engels, dessen 200 jährigen Geburtstag wir dieses Jahr feiern). In Barmen steht die Skulptur “Die starke Linke” des östereichischen Bildhauers Alfred Hrdlicka

 

Petition: Gegen die Einführung des 12-h-Tags und der 60-h-Woche

14.04.2020

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir möchten euch auf die Petitio der Vernetzung für kämpferische Gewerkschaften -

"Gegen die Einführung des 12-h-Tags und der 60-h-Woche!" aufmerksam machen:
Mehr Personal und Entlastung in der
Grundversorgung sind die Antwort
Am 06. April 2020 ging ein Referentenentwurf für eine Bundesverordnung an die Presse, mit der das bisherige Arbeitszeitgesetz ausgehebelt werden soll. Die Höchstarbeitszeit soll nicht nur auf zwölf Stunden pro Tag und 60 Stunden pro Woche angehoben, sondern gleichzeitig die Ruhezeiten von elf auf neun Stunden verkürzt werden können. Nach Verhandlungen mit dem ver.di-Vorsitzenden Werneke und DGB-Chef Hoffmann wurden Verkaufsstellen von Lebensmittel und Lieferdienste von dieser Regelung ausgenommen – dafür gilt sie bis Ende Juli, also einen Monat länger, als ursprünglich vorgesehen. Beide äußern dann im Gegensatz zu IG BAU und NGG keine grundlegende Kritik an der Anhebung der Höchstarbeitszeit.

Der sogenannte Arbeitgeberverband zeigt sich aus nachvollziehbaren Gründen zufrieden, verlangen die Unternehmen doch schon lange kürzere Ruhe- und längere Arbeitszeiten. Deren Dreistigkeit nimmt jedoch kein Ende, denn sie hätten die Ruhezeiten gern noch in Blöcke aufgeteilt. Während in sozialpartnerschaftlicher Manier hier Gewerkschaftsspitzen die andere Backe für die nächste Ohrfeige hinhalten, nehmen die Forderungen der Unternehmen nach staatlicher Hilfe kein Ende. Die Beschäftigten sind die Leidtragenden und können sich mit diesem Angriff historischen Ausmaßes nicht zufrieden geben.

Zur Petition

Tausende BMW-Mitarbeiter in USA ohne Bezüge beurlaubt

09.04.2020

BMW will in den USA ab kommender Woche tausende Mitarbeiter ohne Lohn beurlauben. Die Maßnahmen gelten ab dem 12. April, teilte BMW heute, am 8. April 2020 mit.

Heise Meldung

Kötter Unternehmen verliert Klage

07.04.2020

Das Arbeitsgericht Düsseldorf hat entscheiden, dass „.. Behauptungen, die in Streikauseiandersetzungen über ein Unternehmen der Kötter-Gruppe in zwei Flugblättern die von Ver.di aufgestellt wurden, zulässig sind.  Damit wurde die Klage von Kötter gegen den Verdi Sekretär Özay Tarim abgewiesen.  Der Verdi-Mann, der die Flughafen-Sicherheitssparte Kötter in NRW seit zehn Jahren betreut, hat die lange als prekär und unorganisierbar geltende Branche aufgemischt. Seit 2013 haben die 1.100 Kötter-Beschäftigten am Düsseldorfer Flughafen immer wieder gestreikt – mit massivem Erfolg:

Der Stundenlohn stieg von 12,36 auf aktuell 17,70 Euro. Ab 2021 werden 19,01 Euro gezahlt.

Foto: aus WorkWatch

Offener Brief: Dank an das medizinische Personal - Kritik an Gesundheitspolitik

17.03.2020

Als Gewerkschafter*innen für Klimaschutz ist der Gesundheitsschutz unserer Initiative ein besonderes Anliegen. Daher wollen wir angesichts der gegenwärtigen Herausforderungen und der Krise im Gesundheitssystem unsere Aktivitäten erweitern und laden dazu ein, folgenden Aufruf zu unterstützen.

Das Szenario:
Im Krankenhaus liegt ein Patient im Intensivbett, um ihn herum tun Ärzte und Pflegekräfte alles, um sein Leben zu retten. Dies könnte sich in naher Zukunft drastisch ändern. Einer Patientin wird geholfen, einer anderen, älteren oder vorerkrankten, wird attestiert, dass ihre Überlebenschancen geringer sind. Sie bekommt keine Hilfe mehr - es wird auf den Tod gewartet. Diese Auslese wird...

 

Tous ensemble: wird Gelb das neue Rot?

09.03.2020

Zum Stand der Kämpfe und sozialen Bewegungen in Frankreich

Schon seit über einem Jahr und trotz brutaler Polizeieinsätze und massiver Repressionen gehen die „Gelbwesten“ in Frankreich auf die Straße und setzen Macrons Regierung landesweit mit phantasievollen Aktionen und Ungehorsam von der Basis aus unter Druck. Ihr Anliegen: Rücknahme der sozial- und steuerpolitischen ‚Modernisierungsmaßnahmen‘, mehr soziale Gleichheit und Demokratie und nicht zuletzt: Rücktritt Macrons.

Wo stehen die Protestbewegungen in Frankreich, welche Anliegen verfolgen sie, und was verbindet sie? Welche Alternative setzen sie der Rechten inner- und außerhalb der Regierung entgegen?

Unser Referent: Willi Hajek

lebt in Frankreich, ist aktiv in Gewerkschaften und sozialen Bewegungen und Herausgeber von „Gelb ist das neue Rot“, Die Buchmacherei, Berlin 2020

Sonntag, 15. März 2020 18.30

Raum:

SYNNIKA e.V., NIKA.haus
Niddastraße 57
60329 Frankfurt am Main

 

„Vom Klimawandel zum Gesellschaftswandel“

16.01.2020

Konferenz am 25. Januar in Köln diskutiert zum Spannungsfeld Klimaschutz, Arbeitsplätze - anders Leben und Arbeiten

Die Initiative Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter für Klimaschutz und Attac-Arbeitsgruppen laden zu Debatte und Vernetzung im Rahmen einer Tagesveranstaltung nach Köln in die Alte Feuerwache ein. Eine bemerkenswerte Vielfalt aus Gewerkschafter*innen, Betroffenen, Klimaaktivist*innen und Expert*innen kommt zusammen, um zu einer Klärung über notwendige Veränderungen in zwei exponierten Wirtschaftsbereichen beizutragen.

Zum Strukturwandel in den Braunkohlerevieren werden Peter Singer (Mitglied im Regionalrat Köln, Die Linke), Anwohner*innen an den Kohlegruben, Klimaaktivistinnen, ein Vertreter von Greenpeace Energy und DGB-Vertreter*innen aus Ost und West ihre Vorschläge für die Einhaltung der Klimaziele und ihre Betroffenheit zur Diskussion stellen.

In einem zweiten Workshop geht es um die dringend notwendige Verkehrswende, die thematisch vom Verkehrsexperten Dr. Winfried Wolf eingeleitet wird und mit Erfahrungen und Vorschlägen Betroffener aus dem Autosektor und dem Güterverkehr bereichert wird.

Den veranstaltenden Organisationen ist eine breite Diskussion mit den Besucher*innen der Konferenz wichtig. Was muss sich in Betrieben und der Gesellschaft ändern, damit die erforderlichen Veränderungen nicht nur von Politik und Wirtschaft bestimmt werden und zu Lasten der „Kleinen Leute“ gehen? Strukturwandel und Verkehrswende können auch als Chance für eine emanzipatorische gesellschaftliche Veränderung gesehen werden, die aber in der gesellschaftlichen Diskussion erstritten werden muss.

Klimakonferenz am 25. Januar 2020 von 10-18 Uhr in Köln,
Alte Feuerwache (Südtrakt), Melchiorstraße 3


Weitere Informationen:
https://www.attac-netzwerk.de/ag-eku/konferenz-vom-klimawandel-zum-gesellschaftswandel/

Für Rückfragen und Interviews stehen wir gerne zur Verfügung

Kontakt:
Helmut Born, Gewerkschafter*innen für Klimaschutz, 0171-7074196, helmut-born@web.de
Marie-Dominique Vernhes, attac AG Energie Klima Umwelt 0157-75747647, mdvernhes@gmx.de

Die Veranstaltung wird gefördert von der Stiftung Menschenwürde und Arbeitswelt

 

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