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Katalonien von unten

19.11.2018

Vor einem Jahr ist es in Katalonien im Zusammenhang mit einem Referendum über die Unabhängigkeit der Region zu scharfen Auseinandersetzungen mit der Zentralregierung in Madrid gekommen. Vorausgegangen waren Jahre geprägt von Demonstrationen, von Auseinandersetzungen über die soziale Demontage und den Abbau demokratischer Rechte. Mit Haus- und Platzbesetzungen hatte die betroffene Bevölkerung sich gewehrt, sich zunehmend organisiert und in die Politik eingemischt. Die Verweigerung eines Föderalismus, die Rücknahme von Kompromissen und die rabiate Repression der spanischen Zentralregierung hat einen Großteil der Bevölkerung empört und nach einem Ausweg suchen lassen. Menschen, die zuvor nie an Unabhängigkeit gedacht haben, wollen nicht länger hinnehmen, dass ihre Anliegen ignoriert bzw. verfälscht und ihre Vertreter*innen ins Gefängnis geworfen oder anderweitig verfolgt werden. Die Befragung der Bevölkerung im Rahmen eines Referendums wird in Madrid als „Rebellion“ und „Terrorismus“ betrachtet und mit bis zu 25 Jahren Gefängnis bedroht.

Was war und ist los in Katalonien vor und nach dem Referendum vom 1. Oktober 2017? Geht es bei den Unabhängigkeitsbestrebungen um egoistische Interessen einer Region? Warum sprechen sich linke, antikapitalistische Organisationen für eine Unabhängigkeit der Region aus? Welche Formen von Basisorganisation gibt es und was sind deren Ziele?

Diskutieren können wir diese und andere Fragen mit

Ana López, aktiv in einem der vielen internationalen CDRs (Komitees für die Verteidigung der Republik) derzeit in Brüssel. Ana war am Tag des Referendums 15 Stunden vor dem Wahllokal, in dem ihre Eltern und Nachbarn wählen wollten, um die Abstimmung zu unterstützen. Am 3. Oktober 2017 beteiligte sie sich bei den Streikaktionen in Barcelona und hat die Empörung gemischt mit Angst wegen der staatlichen Unterdrückung aus erster Hand miterlebt.

Aina Talle, Politologin aus Barcelona, Aktivistin der linken katalanischen Unabhängigkeitsbewegung und verantwortlich für die internationalen Beziehungen der Partei CUP (Candidaturas d’Unidat Popular), die in kommunalen Parlamenten und dem Regionalparlament Kataloniens vertreten ist.

Júlia Lleixà, Júlia Lleixà, Koordinatorin von ANC Deutschland. ANC (Katalanische Nationalversammlung) ist eine Bürgerinitiative mit insgesamt über 80.000 Mitgliedern, die sich für die Unabhängigkeit Kataloniens mit demokratischen und friedlichen Mitteln einsetzt. Die ANC ist international aktiv und hat in Deutschland 7 Gruppen. Am Tag des Referendums war Júlia bereits in den frühen Morgenstunden bei Ihrem Wahllokal in Barcelona vor Ort.

Wann und Wo?

Am Samstag, den 24. November 14-18 Uhr im Rahmen eines Workshops in der Börse, Wolkenburg 100, 42119 Wuppertal,

Am Dienstag, den 27. November 19 Uhr im ZAKK, Fichtenstr. 40 40233 Düsseldorf

Veranstalter: attac Düsseldorf, BaSo (Basisinitiative Solidarität), ISO (Internationale Sozialistische Organisation) u.a.

 
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