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Chemiekreis

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Leitlinien für verantwortliches Handeln in der Sozialen Marktwirtschaft

26.07.2017

Die sozialen Standarts werden runtergeschraubt (Hartz 4 etc.), das Streikrecht wird eingeschränkt (Nahles Gesetz zur Tarifhoheit - Rechteeinschränkung kleiner Gewerkschaften), die Leiharbeit nimmt zu, ebenso die Scheinselbständigkeit!
Betreiber dieses Prozesses sind im grossen Maße die Arbeitgeber. Aber die IGBCE (Gewerkschaft) vereinbart mit dem Arbeitgeberverband (BAVC) gemeinsame Leitlienien.
Hier die Vereinbarung:

 

Europäische Chemikalienagentur kapituliert bei Glyphosat vor der Agrochemie-Lobby

28.03.2017

In Europa sind die Auseinandersetzung um Glyphosat und der allgemeinere Kampf zur Befreiung des Ernährungssystems von seinem Hang zu giftigen Pestiziden und zerstörerischen Produktionsmethoden wieder da angelangt, wo sie vor einem Jahr waren. Die Behörden haben einmal mehr das Ausmass ihrer Hörigkeit gegenüber der Branche, die sie regulieren sollen, unter Beweis gestellt, während sich mehr und mehr neue Beweise ergeben die für ein Verbot von Glyphosat sprechen.

Erklärung der Internationalen Gewerkschaft der Beschäftigten im Ernährungs- und Nahrungsmittelbereich IUL

Protestpetition

Sanofi vernichtet Arbeitsplätze

09.03.2017

Der Pharmakonzern Sanofi baut im Frankfurt Höchster Industriepark 480 Arbeitsplätze ab. Es trifft vor allem die Produktion.
Darunter sind 200 befristet Beschäftigte, deren Verträge auslaufen werden, sagte eine Sprecherin des französischen Unternehmens am Dienstag.

 

Gewerkschafter*innen für Klimaschutz, Treffen am 11. März in Düsseldorf

26.02.2017

Der Kampf gegen die Förderung und Verstromung der Braunkohle geht unvermindert weiter. Auch in diesem Jahr wird es wieder ein, oder besser gesagt, mehrere Klimacamps im rheinischen Revier geben. Für die Zeit vom 18.-29. August werden vielerlei Diskussionsrunden und Aktivitäten geplant. Im November wird in Bonn das von den Fidschi Inseln im Rahmen der UN zu organisierende globale Klimatreffen, COP 21 stattfinden. Zu diesem Anlass wird es sicherlich zu massiven Mobilisierungen der internationalen Klimabewegung kommen. Also genug Stoff, um darüber zu beraten, welchen Beitrag gewerkschaftliche Klimaschützer*innen leisten können.Deswegen laden wir zu einem Treffen der Unterstützer*innen unserer Initiative Gewerkschafter*innen für Klimaschutz am 

11. März 2017, von 11 - 16 Uhr ein. Wir treffen uns im Bürgerzentrum 40225 Düsseldorf-Bilk, Himmelgeister Straße 107.

Erneute Kündigungen von gewerkschaftlich aktiven Kollegen im Sprockhöveler Kunststoffwerk

25.01.2017

Die Belegschaft des Sprockhöveler Unternehmens Bossel ist einiges gewohnt. Seit die Beschäftigten mitbestimmen wollen und einen Betriebsrat wählten, hagelt es Abmahnungen, Hausverbote, Drohungen und Kündigungen. Zuerst traf es den Betriebsratsvorsitzenden Mustafa Aydogan, dann andere aktive Betriebsräte. Mit tatkräftiger Unterstützung der Gewerkschaft IGBCE und des Arbeitgeberverbandes Chemie versuchte der Eigentümer, Bernd Knäpper, die Belegschaftsvertretung zu zerschlagen. Doch der Betriebsrat gab nicht auf und bekam vor Gericht jedes Mal recht. Knäpper drohte immer wieder, den Betrieb zu schließen, sollte der Betriebsrat weiterhin im Amt bleiben.

BaSo berichte darüber im letzten Jahr: hier früherer Bericht

 

Konzern und Verbrechen gegen die Menschlichkeit

06.01.2017

Probe aufs Exempel

 

Kolon Saman war einer der ersten, der in den Zeugenstand trat. In einfachen Worten, aber bestimmtem Ton schilderte der Vorsteher eines Dorfes in Sri Lanka, dass die örtlichen Reisbauern 1984 begannen, das als ungefährliches Wundermittel angepriesene Herbizid RoundUp einzusetzen. Zehn Jahre später fing es an: Bei auffallend vielen Bauern und ihren Familien trat eine chronischen Nierenerkrankung auf. Das setzte Studien in Gang, die abermals zehn Jahre später den Zusammenhang zwischen dem Herbizd und den Erkrankungen nachwiesen. 2011 verbot Sri Lanka als drittes Land der Erde die Nutzung von RoundUp.

 

 

David gegen Goliath

11.12.2016
Eine kleine brasilianische Chemiegewerkschaft hat es geschafft, zwei transnationale Konzerne - Shell und BASF - zu einer beispiellosen Vereinbarung zu verpflichten. Mehr als zwanzig Jahre lang wurden im Werk Paulínia krebserregende Stoffe produziert. Das Ergebnis einer jahrelangen Auseinandersetzung der Arbeiterinnen und Arbeiter: Individuelle Entschädigung für alle Betroffenen und ihre Kinder sowie ein Fonds für Projekte zur Erforschung und Behandlung von Berufskrankheiten und Umweltschäden. Wie dieser Erfolg gelang, darüber berichten uns eine brasilianische Gewerkschafterin und ein ehemaliger Arbeiter, die im November in Berlin und anderen deutschen Städten zu Gast waren.
 
Radio onda - das Radioprojekt vom Nachrichtenpool Lateinamerika hat einen Beitrag zum Kampf brasilianischer Chemiearbeiter*innen gemacht.
 

Leben vor Profit

21.11.2016

Neuer Podcast bei BaSo -> BaSo hören

Gloria Nozella, eine brasilianische Gewerkschafterin der Quimicos Unificados gibt über die Absetzung der Präsidentin Roussef in Brasilien einen Bericht. Des weiteren wird die aktuelle Situation und der massive Abbau von Sozialstandards und Rechten der Bevölkerung unter dem Präsidenten Temer erläutert.

Am 17. November hatten Gloria Nozella und Francisco Tavares in Wuppertal von vergifteten Beschäftigten und verseuchter Umwelt in Paulinia, Brasilien durch die zwei multinationalen Chemiekonzernen (Shell, BASF) berichtet. 

Zwei Videos bei Labournet-TV dokumentieren die Auseinandersetzung von Gewerkschaft und Beschäftigten gegen Shell/BASF.

http://de.labournet.tv/der-fall-shell-erst-der-profit-dann-das-leben
http://de.labournet.tv/shellbasf-gerichtsurteil

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Beitrag von Radio Onda

Chemiekonzern BASF und die Steuermoral

10.11.2016

Eine gestern veröffentlichte Studie der Grünen/EFA-Fraktion im Europäischen Parlament belegt, wie der deutsche Chemiekonzern BASF seit Jahren in großem Stil Steuern in der Europäischen Union (EU) vermeidet. Das Unternehmen nutzt gezielt Steuervorteile in einzelnen Ländern und bedient sich dabei insbesondere der Steueroasen in Belgien, Malta und den Niederlanden.

Aktion: Schweinerei: Geplante Bayer-Monsanto-Fusion

13.10.2016
Mit 40 Schweinen, einem Traktor und einem Spruchband, auf dem "Bayer & Monsanto = Schweinerei - Gentechnik, Patente & Pestizide hoch 2" zu lesen war, demonstrierten heute Bauern vor der Bayer-Zentrale in Leverkusen gegen die geplante Monsanto-Übernahme. Die Polizei verhinderte, dass der Großteil der Schweine an der Kundgebung teilnehmen konnte. Dennoch überwand ein Hällisches Landschwein die Absperrungen und lief vor der Konzernzentrale umher.

weitere Fotos unter http://www.meine-landwirtschaft.de/presse

 
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