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Chemiekreis

Europäische Chemikalienagentur kapituliert bei Glyphosat vor der Agrochemie-Lobby

28.03.2017

In einer Entscheidung vom 15. März, die gegen das Vorsorgeprinzip, wissenschaftliche Erkenntnisse und das mutmassliche Bekenntnis der Europäischen Union zur öffentlichen Gesundheit, zum Arbeitnehmerschutz und zum Umweltschutz verstösst, stellte der Ausschuss für Risikobeurteilung der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) fest, dass das giftige Herbizid Glyphosat, der Wirkstoff in Monsantos Roundup, nicht krebserregend ist. Der ECHA bleiben 6 Monate für die Erstellung eines Berichts auf Basis dieser Entscheidung, die den Bemühungen, den Einsatz von Glyphosat in der Europäischen Union für einen längeren Zeitraum wieder zuzulassen, wieder Auftrieb geben wird.

In Europa sind die Auseinandersetzung um Glyphosat und der allgemeinere Kampf zur Befreiung des Ernährungssystems von seinem Hang zu giftigen Pestiziden und zerstörerischen Produktionsmethoden wieder da angelangt, wo sie vor einem Jahr waren. Die Behörden haben einmal mehr das Ausmass ihrer Hörigkeit gegenüber der Branche, die sie regulieren sollen, unter Beweis gestellt, während sich mehr und mehr neue Beweise ergeben die für ein Verbot von Glyphosat sprechen. Es bedarf mehr denn je öffentlichen Drucks, um unser Ernährungssystem aus der Pestizid-Tretmühle herauszuholen.
 
HIER WEITERLESEN. EU-BürgerInnen können HIER KLICKEN um die Petition der Europäischen Bürgerinitiative zu unterzeichnen, in der die Europäische Kommission aufgefordert wird, den Mitgliedstaaten ein Verbot von Glyphosat vorzuschlagen, das Genehmigungsverfahren für Pestizide zu reformieren und EU-weit verbindliche Reduktionsziele für den Einsatz von Pestiziden festzulegen.
 
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