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Chemiekreis

Aktion: Schweinerei: Geplante Bayer-Monsanto-Fusion

13.10.2016
Mit 40 Schweinen, einem Traktor und einem Spruchband, auf dem "Bayer & Monsanto = Schweinerei - Gentechnik, Patente & Pestizide hoch 2" zu lesen war, demonstrierten heute Bauern vor der Bayer-Zentrale in Leverkusen gegen die geplante Monsanto-Übernahme. Die Polizei verhinderte, dass der Großteil der Schweine an der Kundgebung teilnehmen konnte. Dennoch überwand ein Hällisches Landschwein die Absperrungen und lief vor der Konzernzentrale umher.
 

Der Kritikpunkt der Bauern: Bei einer erfolgreichen Fusion würdeder Megakonzern Bayer-Monsanto auf einen Schlag zum Marktführer in denBereichen Pestizide (27 Prozent) und Saatgut (30 Prozent) und könnte sofast im Alleingang entscheiden, was Bauern pflanzen und Verbraucheressen. Die Demonstranten kritisierten weiterhin den Einsatz vonGentechnik und die Patentierung von Lebensmitteln.

EU-Wettbewerbskommissa­rin Margrethe Vestager forderten sie auf, die geplante Fusion zu verhindern, da diese fatal für die bäuerliche Landwirtschaft in Deutschland und weltweit wäre. Die Aktion fand wenige Tage vor Beginn des internationalen Monsanto-Tribunals in Den Haag statt, bei dem die zerstörerischen Geschäftspraktiken des Konzernsthematisiert werden.

*Rudolf Bühler von der Bäuerlichen ErzeugergemeinschaftSchwäbisch-Hall*, der mit mehreren Kollegen und einer Herde von 40 Landschweinen an den Niederrhein reiste, sagte: "Vor einigen Jahren wollte Monsanto ein Patent für unsere Hällischen Landschweine anmelden, aber das wussten wir zu verhindern. Jetzt stehen wir vor noch größeren Herausforderungen: Bayer und Monsanto würden gemeinsam ein Drittel des globalen Saatgutmarktes kontrollieren. Doch Saatgut ist neben Tierzucht die Grundlage für die bäuerliche Landwirtschaft. Um diese zu schützen, rufen wir zum zivilen Ungehorsam auf: Die Fusion von Bayer und Monsanto  bedroht die Existenz von Bauern auf der ganzen Welt! Wir Bauern werden nicht tatenlos zusehen, wie wir immer mehr von Chemiemultis und Saatgutkonzernen abhängig werden!"

*Georg Janssen von der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL)*, der mit Kollegen aus der Region im Traktor vorfuhr, ergänzte: "Wir lehnen Bayers Übernahmepläne ab und fordern: "Bayer und Monsanto, bleibt uns vom Acker". Die Bayer AG ist nicht der feine Konzern, der den bösen Buben schluckt. Bayer Crop Science macht schon heute weltweit Geschäfte mit Pestiziden und dem passenden, gentechnisch manipulierten Saatgut. Der Bayer-Konzern hält viele Patente, er ist für Höfesterben und gravierende Umweltfolgen weltweit verantwortlich. Warum sollten wir als Bäuerinnen und Bauern multinationale Konzerne über unsere Lebensgrundlagen und unsere Lebensmittelerzeu­gung entscheiden lassen?"

*Jutta Sundermann von Aktion Agrar*, die eine Kampagne gegen die Fusion von Bayer und Monsanto koordiniert und das anstehende Tribunal unterstützt, sagte: "Beim Monsanto-Tribunal berichten Zeuginnen und Zeugen aus der ganzen Welt, wie der Konzern auf Kosten von Menschen, Tieren und Umwelt wirtschaftet. Monsanto begeht schwere Verstöße gegen die Menschenrechte, weltweit stellt das Unternehmen das Recht auf Nahrung und Wasser von Millionen Menschen infrage. Ungeachtet dessen will sich Bayer Monsanto einverleiben, um so seine Machtstellung auszubauen. Wir fordern die EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager auf, ihre rechtlichen Möglichkeiten zu nutzen und die geplante Fusionvon Bayer und Monsanto zu verhindern! Sonst muss sich Bayer auch weiterhin auf unseren Protest einstellen"

*Weitere Informationen zum Monsanto-Tribunal*: www.monsanto-tribunald.org <http://www.monsanto-tribunald.org>
*Fotos von der Aktion *zur kostenfreien Verwendung finden Sie unter www.meine-landwirtschaft.de/presse
 
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