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Chemiekreis

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Erneute Kündigungen von gewerkschaftlich aktiven Kollegen im Sprockhöveler Kunststoffwerk

25.01.2017

Die Belegschaft des Sprockhöveler Unternehmens Bossel ist einiges gewohnt. Seit die Beschäftigten mitbestimmen wollen und einen Betriebsrat wählten, hagelt es Abmahnungen, Hausverbote, Drohungen und Kündigungen. Zuerst traf es den Betriebsratsvorsitzenden Mustafa Aydogan, dann andere aktive Betriebsräte. Mit tatkräftiger Unterstützung der Gewerkschaft IGBCE und des Arbeitgeberverbandes Chemie versuchte der Eigentümer, Bernd Knäpper, die Belegschaftsvertretung zu zerschlagen. Doch der Betriebsrat gab nicht auf und bekam vor Gericht jedes Mal recht. Knäpper drohte immer wieder, den Betrieb zu schließen, sollte der Betriebsrat weiterhin im Amt bleiben.

BaSo berichte darüber im letzten Jahr: hier früherer Bericht

 

Konzern und Verbrechen gegen die Menschlichkeit

06.01.2017

Probe aufs Exempel

 

Kolon Saman war einer der ersten, der in den Zeugenstand trat. In einfachen Worten, aber bestimmtem Ton schilderte der Vorsteher eines Dorfes in Sri Lanka, dass die örtlichen Reisbauern 1984 begannen, das als ungefährliches Wundermittel angepriesene Herbizid RoundUp einzusetzen. Zehn Jahre später fing es an: Bei auffallend vielen Bauern und ihren Familien trat eine chronischen Nierenerkrankung auf. Das setzte Studien in Gang, die abermals zehn Jahre später den Zusammenhang zwischen dem Herbizd und den Erkrankungen nachwiesen. 2011 verbot Sri Lanka als drittes Land der Erde die Nutzung von RoundUp.

 

 

David gegen Goliath

11.12.2016
Eine kleine brasilianische Chemiegewerkschaft hat es geschafft, zwei transnationale Konzerne - Shell und BASF - zu einer beispiellosen Vereinbarung zu verpflichten. Mehr als zwanzig Jahre lang wurden im Werk Paulínia krebserregende Stoffe produziert. Das Ergebnis einer jahrelangen Auseinandersetzung der Arbeiterinnen und Arbeiter: Individuelle Entschädigung für alle Betroffenen und ihre Kinder sowie ein Fonds für Projekte zur Erforschung und Behandlung von Berufskrankheiten und Umweltschäden. Wie dieser Erfolg gelang, darüber berichten uns eine brasilianische Gewerkschafterin und ein ehemaliger Arbeiter, die im November in Berlin und anderen deutschen Städten zu Gast waren.
 
Radio onda - das Radioprojekt vom Nachrichtenpool Lateinamerika hat einen Beitrag zum Kampf brasilianischer Chemiearbeiter*innen gemacht.
 

Leben vor Profit

21.11.2016

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Gloria Nozella, eine brasilianische Gewerkschafterin der Quimicos Unificados gibt über die Absetzung der Präsidentin Roussef in Brasilien einen Bericht. Des weiteren wird die aktuelle Situation und der massive Abbau von Sozialstandards und Rechten der Bevölkerung unter dem Präsidenten Temer erläutert.

Am 17. November hatten Gloria Nozella und Francisco Tavares in Wuppertal von vergifteten Beschäftigten und verseuchter Umwelt in Paulinia, Brasilien durch die zwei multinationalen Chemiekonzernen (Shell, BASF) berichtet. 

Zwei Videos bei Labournet-TV dokumentieren die Auseinandersetzung von Gewerkschaft und Beschäftigten gegen Shell/BASF.

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Beitrag von Radio Onda

Chemiekonzern BASF und die Steuermoral

10.11.2016

Eine gestern veröffentlichte Studie der Grünen/EFA-Fraktion im Europäischen Parlament belegt, wie der deutsche Chemiekonzern BASF seit Jahren in großem Stil Steuern in der Europäischen Union (EU) vermeidet. Das Unternehmen nutzt gezielt Steuervorteile in einzelnen Ländern und bedient sich dabei insbesondere der Steueroasen in Belgien, Malta und den Niederlanden.

Aktion: Schweinerei: Geplante Bayer-Monsanto-Fusion

13.10.2016
Mit 40 Schweinen, einem Traktor und einem Spruchband, auf dem "Bayer & Monsanto = Schweinerei - Gentechnik, Patente & Pestizide hoch 2" zu lesen war, demonstrierten heute Bauern vor der Bayer-Zentrale in Leverkusen gegen die geplante Monsanto-Übernahme. Die Polizei verhinderte, dass der Großteil der Schweine an der Kundgebung teilnehmen konnte. Dennoch überwand ein Hällisches Landschwein die Absperrungen und lief vor der Konzernzentrale umher.

weitere Fotos unter http://www.meine-landwirtschaft.de/presse

 

IG BCE im rheinischen Braunkohlerevier – auf Konfliktkurs zum Klimacamp

01.09.2016

Unter dem Titel „Schnauze Voll – Gegen Gewalt durch Öko Aktivisten“ hatten „Vertrauensleute“ der Gewerkschaften IG BCE und ver.di, in den Wochen vor dem im Rheinland geplanten Klimacamp vom 19. bis 29. August, angedroht, das Camp massiv zu stören.

Aufruf: Gewerkschafter*innen für Klimaschutz

07.08.2016

Trauriger Anlass für den Aufruf ist eine Aktion von Mitgliedern der Gewerkschaften IG BCE und ver.di aus dem Braunkohlerevier in NRW. Der ursprüngliche Auftritt - siehe Fotos - zielt(e) u.a. auf das Klimacamp im Rheinland, das vom 19. - 29. 8. im Raum Erkelenz geplant ist, mit einer Auftaktdemonstration und einem Straßenfest am Sa., 20.8. ab Borschemich bzw. in Keyenberg. 

Unsere Antwort als klimaaktive GewerkschafterInnen finden Sie im Anhang. Wir rufen unsere GewerkschaftskollegInnen zur Teilnahme und zur Verteidigung des Klimacamps auf, verbunden mit dem Wunsch nach konstruktivem Dialog über einen sozialverträglichen Ausstieg aus der Braunkohle. Der aggressive Facebooks-Auftritt wurde mittlerweile entschärft. 

Hierzu auch die Informationen im Artikel des Kollegen vom Kölner Stadtanzeigeer vom 2.8.16 und Kommentar zur Aktion: Wortwahl spaltet | Kölner Stadt-Anzeiger

Aufruf als PDF-Datei

Beschluss GEW: "Heimische Braunkohle" ist keine Zukunftstechnologie

Foto1  Foto2, Aufruf zur Demo und Straßenfest Seite 1, Seite 2

"There are no Jobs on a dead Planet!"

Sharan Burrow Generalsekretärin des Internationalen Gewerkschaftsbunds: Auf einem toten Planeten gibt es keine Arbeitsplätze

 

Bayer will Größter werden

01.07.2016

Kampf um Glyphosat-Anwendung

Die Bayer AG-Zentrale in Leverkusen will den in der Öffentlichkeit verrufenen US-Konzern Monsanto übernehmen. Am 23.Mai 2016 legte der Konzern ein offizielles Kaufangebot in Höhe von 62 Mrd. US-Dollar vor, das entspricht einem Barangebot von 122 USD pro Aktie. Es wäre der mit Abstand größte Zukauf in der Bayer-Geschichte. Das Management von Monsanto lehnte das Angebot als "zu niedrig" ab, für konstruktive Gespräche sei man aber offen.
Mit der Übernahme würde Bayer zum größten Agro-Saatgut- (siehe Kasten unten). Die Kombination von (Gen)Saatgut, Pflanzenschutz, Biologika (eine neue Klasse von Medikamenten, die in das Immunsystem eingreifen) und Digital Farming (IT-Lösungen für den Agrarsektor) würde die Abhängigkeit der Bauern und Farmer von einem Bayer-Monsanto-Konzern größer denn je machen.

 

Streit zwischen Novartis und Kolumbien über Zwangslizenz für Krebsmedikament eskaliert

01.06.2016

Seit eineinhalb Jahren schwelt ein Konflikt zwischen kolumbianischen Gesundheitsorganisationen, dem kolumbianischen Staat und dem schweizerischen Arzneimittelkonzern Novartis, rund um die Frage einer Zwangslizenz für das Krebsmedikament Glivec. In den vergangenen zwei Monaten ist nun Bewegung in die Geschichte gekommen, nachdem der kolumbianische Gesundheitsminister Gaviria angekündigt hatte, den Wirkstoff Imatinib als von öffentlichem Interesse zu erklären. Diese Massnahme ist aber auch in Kolumbien nicht unumstritten und hat v.a. massive Drohungen aus den USA zur Folge.

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In Bayern kein Volksbegehren gegen CETA

Die gesetzlichen Voraussetzungen für die Zulassung einer solchen Bürgerbefragung seien nicht gegeben, entschied der bayerische Verfassungsgerichtshof.

Senat in Brasilien für Deckelung der Staatsausgaben

Der brasilianische Senat hat am Dienstag der Verfassungsänderung PEC 55 (zuvor PEC 241) zugestimmt. Damit werden die Staatsausgaben für höchstens 20, mindestens aber für die kommenden neun Jahre eingefroren.

Kindersterben in Kohleregion verdoppelt

Für die humanitäre Krise machen Menschenrechts- und Umweltorganisationen seit langem die Regierung und die Kohlekonzerne verantwortlich. Das Konsortium El Cerrejón verbraucht täglich mehr als 17 Millionen Liter Wasser, während jeder Einwohner durchschnittlich über 0,7 Liter von nicht trinkbarem Wasser pro Tag verfügt.

Unkontrollierbarer Untergrund

Auf der 350. Montagsdemo in Stuttgart hat Winfried Wolf den Zwischenstand zum Scheitern von Stuttgart 21 vorgetragen. Dabei geht er auch auf die Beurteilung des großen Risikos ein, das im Geheimgutachten der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG und der Schweizer Ernst Basler + Partner AG zwar im Hauptteil erörtert, aber in der Zusammenfassung nicht mehr zu finden ist: Wasser im Untergrund.

DGB-Bewertung CETA und Zusatzerklärung

Der DGB kommt zu dem Schluss, dass die vorliegenden Dokumente unzureichend sind, die gewerkschaftlichen Bedenken auszuräumen. Einer Ratifizierung ist nur unter der Bedingung zuzustimmen, dass die Kernkritik an Investitionsschutz, öffentlicher Daseinsvorsorge und den Regeln zu ArbeitnehmerInnen- und Umweltrechten wirksam adressiert wird.

Die Existenzkrise der EU

Es sei dringend an der Zeit, offensiv „Gegen eine EU der Banken und Konzerne und für Solidarität und Demokratie“ einzutreten, meint Winfried Wolf, Herausgeber des Faktencheck Europa.

Termine für den Zeitraum Januar 2017 bis August 2017

Januar 2017
Datum Uhrzeit Ort Thema Referent
13. bis 14.01.2017 14:00 Fr - 17:00 Sa 10117 Berlin, Luisenstr. 58-59 Deutsche Unternehmen im Globalen Süden
27. bis 29.01.2017 Hessen Perspektivenwechsel - Jugend im Dialog
Juli 2017
Datum Uhrzeit Ort Thema Referent
07. bis 08.07.2017 Hamburg Gipfel der G20

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