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Zwischenbilanz: Menschenrechtssituation nach fünf Tagen Generalstreik

07.06.2016
 

Vorläufige Auswertung zu den Verletzungen der Menschenrechte während der “Minga Nacional Agraria, Campesina, Étnica y Popular” (Generalstreik in Kolumbien)


Bogota, Kolumbien 5. Juni 2016

Nach drei Jahren ergebnislosen Dialogen zwischen Regierung und den
Delegierten des Bündnisses verschiedenster sozialen Bewegungen, die sich
im “Cumbre Agraria, Campesina, Étnica y Popular” zusammengeschlossen
haben, finden nun seitdem 30. Mai 2016 in 27 der 32 Departements
Kolumbiens, mit einer Beteiligung von über 80.000 Personen (Indigene,
landwirtschaftliche Kleinproduzenten, Afrokolumbianern), massive nationale
Protest auf dem Land so wie in der Stadt statt. Über die Forderung der
Einhaltung und Umsetzung der Abkommen aus dem Jahr 2013 [Agrarstreik]
hinaus, fordern die Protestierenden mit dem Streik ein Frieden mit
sozialer Gerechtigkeit und Umweltschutz. Darüber hinaus sind die
Demonstrierenden gegen das ökonomische Entwicklungsmodell
[Extraktivismus], welches Hunger, Gewalt und Vertreibung [Enteignung
inklusive] produziert.
 

 

Italienische Gewerkschaft solidarisch mit französischen Kollegen

01.06.2016

Die italienische Gewerkschaft Si-Cobas hat zu Solidaritätsaktionen mit den streikenden französischen Kolleginnen und Kollegen am 4. Mai in Mailand aufgerufen: "Internationale Solidarität mit dem Kampf der Arbeiter in Frankreich". Auf beiden Seiten der Alpen der gleiche Kampf.

italieFra

Kleinbauern in Kolumbien in unbefristetem Streik

01.06.2016

Generalstreik in Kolumbien. Soli-Aktion in Berlin

Seit Montag befinden sich tausende Bäuerinnen und Bauern, Indigene und Angehörige afrokolumbianischer Gemeinden in einem unbefristeten Streik gegen die Politik der kolumbianischen Regierung. Im ganzen Land versammelten sich Protestierende an strategischen Punkten um die Hauptverkehrsstraßen des Landes zu blockieren.

Bildquelle: http://www.colectivodeabogados.org

Der „Fall Volkswagen“ in Brasilien

04.04.2016

Fast zeitgleich mit dem Abgasskandal geriet VW im September 2015 wegen anderer Delikte kurzfristig in die Schlagzeilen. In Sao Paulo, Brasilien, wurde beim Ministerium für Öffentliche Angelegenheiten (Ministerio Público) öffentlich ein Dossier von mehreren hundert Seiten eingereicht, in dem VW vorgeworfen wird, „in der brasilianischen Militärdiktatur (1964-1985) schwere Menschenrechtsverletzungen begangen zu haben“.

VW erstellte schwarze Listen mit "gefährlichen" Arbeitern und gab sie an die Geheimpolizei der Diktatur weiter.

 

T-Mobile in den USA: Unternehmenswillkür geht weiter

04.03.2016

In dem Artikel vom 23. Februar 2016 in der Huffington Post geht es um die Probleme, die sich dem deutschen Unternehmen T-Mobile stellen bei dem Weg „nach Oben“, den es auf dem US-Markt nimmt. Es wird eine ganze Liste von Problemen mit der Belegschaft berichtet – neue und ältere – die auch bereits zu eindeutigen Urteilen der Arbeitsgerichtsbarkeit in den USA geführt haben.
http://www.huffingtonpost.com/entry/t-mobile-workers-treatment_us_56ccb3c8e4b0ec6725e42a0f

Der Überwachungskatalog der NSA

05.01.2014
Seit dem Vortrag “To Protect and Infect” von Jacob Applebaum auf dem Chaos Computer Club-Kongress und der Veröffentlichung des Katalogs der NSA durch den Spiegel sind wir mit einer neuen Stufe der Überwachung konfrontiert. Wenn wir früher gesagt haben, die NSA liest jeden Brief mit, muss es nun lauten: Die NSA legt in jeden Brief (mindestens) eine Wanze. Der Katalog der bis dato nicht bekannten NSA-Abteilung ANT ließt sich wie ein Wunschzettel für Geheimagenten:

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"Keine AfD auf dem ev. Kirchentag"

Mit Fassungslosigkeit haben wir aus der Presse erfahren, dass mit der Vorsitzenden der Bundesvereinigung „Christen in der AfD“ eine Vertreterin der AfD zu einer Podiumsdiskussion im Rahmen des Kirchentags eingeladen wurde...

In Bayern kein Volksbegehren gegen CETA

Die gesetzlichen Voraussetzungen für die Zulassung einer solchen Bürgerbefragung seien nicht gegeben, entschied der bayerische Verfassungsgerichtshof.

Ehrendoktorwürde an Ernesto Cardenal

Der Dichter und ehemalige Kulturminister von Nicaragua, Ernesto Cardenal, erhielt am 4. März die Ehrendoktorwürde der Fakultät für Geistes- und Kulturwissenschaften der Bergischen Universität Wuppertal. Laudatio, Video

Unkontrollierbarer Untergrund

Auf der 350. Montagsdemo in Stuttgart hat Winfried Wolf den Zwischenstand zum Scheitern von Stuttgart 21 vorgetragen. Dabei geht er auch auf die Beurteilung des großen Risikos ein, das im Geheimgutachten der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG und der Schweizer Ernst Basler + Partner AG zwar im Hauptteil erörtert, aber in der Zusammenfassung nicht mehr zu finden ist: Wasser im Untergrund.

Die Existenzkrise der EU

Es sei dringend an der Zeit, offensiv „Gegen eine EU der Banken und Konzerne und für Solidarität und Demokratie“ einzutreten, meint Winfried Wolf, Herausgeber des Faktencheck Europa.

Termine für den Zeitraum Mai 2017 bis Dezember 2017

Juni 2017
Datum Uhrzeit Ort Thema Referent
08.06.2017 18:00 - 19:30 Geschäftsstelle der GEPA | GEPA-Weg 1 | 42327 Wuppertal Climate First: Wie gelingt die öko-faire Wende bis 2030?
Juli 2017
Datum Uhrzeit Ort Thema Referent
05. bis 08.07.2017 Hamburg Alternativ-Gipfel der G20 und Demo Grenzenlose Solidarität statt G20!
August 2017
Datum Uhrzeit Ort Thema Referent
23. bis 27.08.2017 Toulouse Attac Sommeruni
24. bis 29.08.2017 Rheinisches Braunkohle Revier Ende Gelände! Kohle stoppen. Klima schützen!

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