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Alle Räder stehen still?

09.05.2016

Ein Streik ist nicht Selbstzweck, sondern ein durch das Grundgesetz verbrieftes Recht der lohnabhängig Beschäftigten, ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen. Damit dieses Recht nicht in Vergessenheit gerät, muss hin und wieder davon Gebrauch gemacht werden.

Seit Ende der Friedenspflicht hat die IGMetall den Druck auf die Arbeitgeber erhöht. So gingen mehr als 360.000 Beschäftigte aus rund 1900 Betrieben auf die Straße, um mittels Kundgebungen und Warnstreiks ihrer Forderung nach 5 Prozent mehr Entgelt Nachdruck zu verleihen.

Proteste gegen Aufmarsch türkischer Ultranationalisten am 8. Mai in Düsseldorf

07.05.2016

Der DGB zeigt Flagge

Am Sonntag, 8. Mai, wollen so genannte 'Graue Wölfe' vor dem DGB-Haus aufmarschieren. Der Düsseldorfer Verein „Ülkü Ocaklari“ ist im Namen seines Dachverbandes „Türk-Federasyon“ (ADÜTDF) Anmelder. Hinter ADÜTDF steht die türkische ultranationalistische "Partei der nationalistischen Bewegung" (MHP); ihre Mitglieder nennen sich „Graue Wölfe“. In Deutschland gerieten die Grauen Wölfe 2008 und 2011 mit Unterwanderungsversuchen von CDU-Ortsverbänden und Integrationsräten in die Schlagzeilen. Sie streben ein 'pantürkisches' faschistoides Reich vom Balkan bis nach Xinjiang an.

Die Hölle von Marini

04.05.2016

«Ich schäme mich», sagte der Bischof. «Alle Priester schämen sich. Ich verstehe nicht, was in den Köpfen dieser Vergewaltiger, die so viel Leid verursacht haben, vorgegangen ist.» («Le Matin», 27. 1. 2016) Monseigneur Charles Morerod, der Bischof von Freiburg, Lausanne und Genf, ist ein ausserordentlich kluger und mutiger Mensch. Er ist nicht im Klerikalsumpf von Freiburg gross geworden. Als Jean-Louis Claude von der Ernennung Morerods erfuhr, reiste er nach Freiburg. Claude, heute 74 Jahre alt, wurde im offiziellen katholischen Waisenhaus, dem Institut Marini in Montet FR, während Jahren vom Direktor, seinen Adlaten, von Priestern vergewaltigt. Wehrte er sich, wurde er geschlagen, erhielt kein Essen. Das Institut beherbergte Hunderte von Jungen und Mädchen. Verdingkinder und Waisen. Die Kinder ärmster Freiburger und Greyerzer Bauern wurden dort zwangsweise von den Kantonsund Gemeindebehörden eingeliefert. Viele von ihnen erlebten die Hölle.

IGM heute: über 29 000 Beschäftigte beteiligen sich an Warnstreiks

02.05.2016

Die IG Metall hat die Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie unvermindert fortgesetzt. Über 29 000 Beschäftigte aus fast 200 Betrieben legten kurzzeitig die Arbeit am 2.5. (Stand 14:00 Uhr) nieder und demonstrierten für ihre Forderung nach fünf Prozent mehr Geld. Seit Ende der Friedenspflicht haben sich bundesweit über 139 000 Beschäftigte an Warnstreikaktionen beteiligt.
Am 1 Mai sagte IG-Metall-Chef Jörg Hofmann in Bochum: "Wir lassen uns mit dem provokanten Angebot der Arbeitgeber nicht abspeisen und antworten in den nächsten Tagen mit massiven Warnstreiks". Auch brachte er einen unbefristeten Arbeitskampf ins Spiel.

02.05.2016 u.a. Pressemitteilung IG Metall Vorstand

 

Tarifabschluss im öffentlichen Dienst

02.05.2016

Halb leer

Ist das Glas halb voll? Oder ist es halb leer? Diese Frage stellt sich bei Tarifkompromissen oft. So auch bei der am Freitag abend erzielten Vereinbarung für die rund 2,14 Millionen Beschäftigten von Bund und Kommunen. Die Lohnerhöhung von 2,4 Prozent, die rückwirkend ab dem 1. März bezahlt wird, und weiteren 2,35 Prozent ab Februar 2017 erscheint auf den ersten Blick ganz ordentlich. Sollte die Inflation so niedrig bleiben, ist dies tatsächlich die deutliche Verbesserung der Reallöhne, die ver.di-Chef Frank Bsirkse in seiner Bewertung hervorhob. Einerseits. Andererseits entspricht die Erhöhung von zusammen 4,75 Prozent in zwei Jahren weniger als der Hälfte dessen, was die Gewerkschaften ursprünglich gefordert haben – nämlich sechs Prozent mehr Geld bei einer Laufzeit von zwölf Monaten.

 

IGM in Warnstreikhaltung

29.04.2016

Zehntausende beteiligen sich bei den ersten Warnstreiks im Südwesten Deutschlands

14 200 Metallerinnen und Metaller an der Küste legen die Arbeit nieder

Über 5300 Warnstreikende in Berlin, Brandenburg und Sachsen

Rund 17 000 Beschäftigte streikten in NRW

Das neues Angebot der Unternehmerseite, das in der dritten Verhandlungsrunde vorgelegt wurde, hatte die Gewerkschaft als »Provokation« zurückgewiesen. »Die Arbeitgeber verharren nach wie vor im Angebotskeller«, erklärte dazu NRW-Bezirksleiter Knut Giesler.

Demnach sollen 2,1 Prozent mehr Lohn in zwei Stufen bei einer Laufzeit von zwei Jahren gezahlt werden. Es sind ca. 1 Prozent wenn man es auf ein Jahr umrechnet, bei Gewinn- und Umsatzhöchstständen bei den Metallunternehmen. Die IG Metall hingegen fordert für die bundesweit 3,8 Millionen Beschäftigten der Elektro- und Metallindustrie fünf Prozent mehr Lohn.

 

Neue rätedemokratische Initiative an der Uni Frankfurt

29.04.2016

In Frankfurt am Main trat vorige Woche die Gewerkschaftsinitiative »unter_bau« an die Öffentlichkeit. Dabei handelt es sich um einen Zusammenschluss Hochschulangehöriger, die den Aufbau einer alternativen Hochschulgewerkschaft für die Region vorbereiten.

 

Öffentlicher Dienst: Warnstreiks auch an Flughäfen

28.04.2016

ver.di hatte gestern die Beschäftigten an Flughäfen zu Streiks aufgerufen, um den Druck auf die Arbeitgeber in der laufenden Tarifrunde für den öffentlichen Dienst bei Bund und Kommunen zu erhöhen. An den Flughäfen Frankfurt/Main, München, Düsseldorf, Köln/Bonn, Dortmund und teilweise Hannover-Langenhagen wurde gestern gestreikt.

Allein die Lufthansa strich 60 Prozent ihrer Flüge.

 



Wirklichkeit auf den Kopf gestellt

28.04.2016

Von den griechischen »Hilfspaketen« profitiert vor allem das internationale Finanzkapital, meint Winfried Wolf
KOLUMNE
Drei aktuelle Meldungen aus Griechenland kommen einem bekannt vor. Athen solle demnächst »eine weitere Tranche aus dem gegenwärtig laufenden Kreditprogramm erhalten«. Es gebe sodann im Land einen »Rückstand bei der Umsetzung der vereinbarten Reformmaßnahmen«. Und: »Tausende deutsche, französische und andere Beamte« würden nach Athen entsandt, »um Teile der griechischen Verwaltung zu reformieren«. Guckt man sich diese Meldungen etwas genauer an, so stellt man fest: Mit ihnen wird gesellschaftliche Realität verborgen, teilweise geht es um das Gegenteil des Berichteten.

 

Streik erfolgreich

26.04.2016

Der erste von zwei Tagen Streik in NRW war für Verdi und die Beschäftigten sehr erfolgreich.
Heute haben sehr viele öffentliche Beschäftigte der Kitas, im öffentlichen Nahverkehr und in Rathausbüros gestreikt.
In über 50 NRW-Städten brach der öffentliche und in Folge dessen, der Individualverkehr weitgehend zusammen.

 

 

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"Keine AfD auf dem ev. Kirchentag"

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Unkontrollierbarer Untergrund

Auf der 350. Montagsdemo in Stuttgart hat Winfried Wolf den Zwischenstand zum Scheitern von Stuttgart 21 vorgetragen. Dabei geht er auch auf die Beurteilung des großen Risikos ein, das im Geheimgutachten der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG und der Schweizer Ernst Basler + Partner AG zwar im Hauptteil erörtert, aber in der Zusammenfassung nicht mehr zu finden ist: Wasser im Untergrund.

Die Existenzkrise der EU

Es sei dringend an der Zeit, offensiv „Gegen eine EU der Banken und Konzerne und für Solidarität und Demokratie“ einzutreten, meint Winfried Wolf, Herausgeber des Faktencheck Europa.

Termine für den Zeitraum Februar 2017 bis September 2017

März 2017
Datum Uhrzeit Ort Thema Referent
10. bis 11.03.2017 18:00 Fr - 16:30 Sa Ruhr-Universität Bochum, Universitätsstraße 150, 44801 Bochum Aufstehen gegen Rassismus! – Gemeinsam gegen die AfD
11.03.2017 Fukushima-Tag
11.03.2017 11:00 - 16:00 Bürgerzentrum 40225 Düsseldorf-Bilk, Himmelgeister Straße 107 Gewerkschafter*innen für Klimaschutz
14.03.2017 19:00 CityKirche Wuppertal-Elberfeld Aufstieg des Rechtspopulismus in Europa, Deutschland und NRW Andreas Kemper, Publizist und Soziologe
24. bis 25.03.2017 Uni Kassel Strategie- und Aktionskonferenz zu TTIP, CETA, TiSA & Co.
April 2017
Datum Uhrzeit Ort Thema Referent
14. bis 17.04.2017 Rheinland Ostermarsch
Juli 2017
Datum Uhrzeit Ort Thema Referent
05. bis 08.07.2017 Hamburg Alternativ-Gipfel der G20 und Demo Grenzenlose Solidarität statt G20!
August 2017
Datum Uhrzeit Ort Thema Referent
23. bis 27.08.2017 Toulouse Attac Sommeruni
24. bis 29.08.2017 Rheinisches Braunkohle Revier Ende Gelände! Kohle stoppen. Klima schützen!

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