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Stahlkocher protestieren für besseres Arbeitgeberangebot

09.03.2017

Die Stahkwerker sind im Warnstreikmodus: Mehr als 3000 Beschäftigte der nordwestdeutschen Stahlindustrie haben am 7.3.2017 die Arbeit niedergelegt und für ein besseres Angebot der Arbeitgeber demonstriert. Bis zur nächsten Verhandlung am 16. März wollen die Stahl-Beschäftigten den Druck erhöhen.

Den Startschuss zu den Warnstreiks gaben die Stahl-Arbeitgeber am 6. März in Essen: Mit ihrem mickrigen Angebot von nur 1,3 Prozent mehr Geld sind die Beschäftigten nicht mehr in den Betrieben zu halten.

"Die Arbeitgeber sagen mehr als 1,3 Prozent für 15 Monate seien aufgrund der Zukunftsrisiken nicht drin. Diese Risiken sind uns bewusst und wir kümmern uns darum. Aber in der Tarifrunde geht es ums das hier und jetzt. Die Stahlindustrie ist jetzt in einer stabilen Lage. Die Inflationsrate steigt jetzt deutlich. Darum haben die Beschäftigten jetzt mehr verdient", sagte IG Metall-Verhandlungsführer Knut Giesler beim Warnstreikauftakt in Duisburg.

 
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