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Mut zur Wahrheit

25.10.2016

Wer das AfD-Programm liest, erfährt: Statt sich mit der Elite anzulegen, bekämpft die AfD lieber die muslimische Minderheit in Deutschland. Wem nutzt das?

Unbezahlt arbeitende Flüchtlingshelfer und besitzlose Geflüchtete beschimpft die AfD gerne, aber es lässt sie kalt, dass es zigtausenden Menschen schlecht geht weil Manager Löhne drücken und Unternehmensteile und -anteile verkaufen, um davon Gewinne für Aktionäre ausschütten zu können. Statt zu fordern, dass Unternehmen sich endlich wieder zur Hälfte an der Alters- und Gesundheitsvorsorge und an der sozialen Sicherung ihrer Beschäftigten beteiligen, fordert die AfD die Abschaffung der Gewerbesteuer für Unternehmen und verlangt die Einführung von Zwangsarbeit für Hartz-IV-Beziehende. Es ist klar: Die AfD steht auf Seiten der Unternehmer, nicht auf der Seite der Lohnarbeiter und schon gar nicht auf der Seite der sozial Benachteiligten.

1 Prozent der Deutschen gehört mittlerweile 1 Drittel allen Geldes und sorgt damit für eine Verarmung der Gesellschaft. Die Kosten für die Aufnahme von Geflüchteten könnte diese Elite aus der Portokasse bezahlen. Ihr zusammengerafftes Geld fehlt aber bei uns allen im Geldbeutel - es müsste endlich umverteilt werden. Aber die AfD will für die Reichen keine Vermögenssteuer und keine Erbschaftssteuer. Sie  steht auf der Seite der reichen Elite. Die AfD fordert die Vermögenssteuer und die Erbschaftssteuer abzuschaffen (Geld was dringend benötigt wird um den Steuerzahler zu entlasten). Somit stellt sie sich auf die Seite der reichen Elite und nicht auf die Seite derer die das Geld dringend benötigen.

Auch der Rest des AfD-Programms richtet sich gegen die meisten Menschen (gegen die Bevölkerung):

Die AfD pfeift auf 'Bürgerwillen'

Die AfD tritt für Atomkraft und Fracking ein, obwohl die Bevölkerung  klar dagegen ist.  

Die AfD möchte mehr Militär, mehr Waffen, mehr Geheimdienste und Überwachung. Dazu passt, dass die AfD die Wehrpflicht wieder einführen will.

Mit ihrem Familienbild will die AfD zurück ins Deutschland der Urgroßväter - als Frauen nur am Herd standen, Schwulsein mit Gefängnis bestraft wurde und außerehelicher Sex oft mit illegaler Abtreibung und dem Tod der Frau endete.

 

Petry und Mittstreiter wollen zurück in alte Zeiten, siehe: 5.AfD Parteitag, Jörg Meuthen: "Wir wollen weg vom links rot grün versifften 68er Deutschland"

Alexander Gauland AfD-Vize ist somit mit seiner Bemerkung in der FAZ „Die Leute finden ihn als Fußballspieler gut. Aber sie wollen einen Boateng nicht als Nachbarn haben.“ auf einem guten Weg ins Jahr 1935.

In einer Asyl-Debatte des Landtags von Sachsen-Anhalt um Gefängnisstrafen für Homosexuelle in den Maghreb-Staaten hatte Gehlmann (AfD) dazwischengerufen: "Das sollten wir in Deutschland auch machen."

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