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Fluggesellschaft Ryanair knickt vor Gewerkschaften ein

15.12.2017

Ryanair hat heute (Freitag, 15. Dezember), nach 32 Jahre Nichtanerkennung, bekannt gegeben, dass sie sich schriftlich an die Pilotgewerkschaften in Irland, Großbritannien, Deutschland, Italien, Spanien und Portugal gewandt hat und sie zu Gesprächen eingeladen hat, um diese Gewerkschaften als das repräsentative Gremium für die Piloten von Ryanair in jedem dieser Länder anzuerkennen, solange sie Ausschüsse von Ryanair-Piloten einrichten, die sich mit Ryanair-Fragen befassen, da Ryanair nicht mit Piloten zusammenarbeiten wird, die für konkurrierende Fluggesellschaften in Irland oder in Irland fliegen.

Ryanair wird nun seine seit langem bestehende Politik der Nichtanerkennung von Gewerkschaften ändern, um zu verhindern, dass während der Weihnachtswoche Störungen für seine Kunden und seine Flüge von Pilotengewerkschaften drohen.
Diese Ankündigung kommt einer  Kapitulation gleich. Vor 1 Woche hatte die Gewerkschaft Cockpit angekündigt bei Ryanair zu streiken.
Die Ryanair-Piloten wollen höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen durchsetzen. Ihre Bezahlung gilt im Branchenvergleich als unterdurchschnittlich.

 
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