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Erneute Kündigungen von gewerkschaftlich aktiven Kollegen im Sprockhöveler Kunststoffwerk

25.01.2017

Die Belegschaft des Sprockhöveler Unternehmens ist einiges gewohnt. Seit die Beschäftigten mitbestimmen wollen und einen Betriebsrat wählten, hagelt es Abmahnungen, Hausverbote, Drohungen und Kündigungen. Zuerst traf es den Betriebsratsvorsitzenden Mustafa Aydogan, dann andere aktive Betriebsräte. Mit tatkräftiger Unterstützung der Gewerkschaft IGBCE und des Arbeitgeberverbandes Chemie versuchte der Eigentümer, Bernd Knäpper, die Belegschaftsvertretung zu zerschlagen. Doch der Betriebsrat gab nicht auf und bekam vor Gericht jedes Mal recht. Knäpper drohte immer wieder, den Betrieb zu schließen, sollte der Betriebsrat weiterhin im Amt bleiben.
 
Nun informierte das Unternehmen die Belegschaft per Aushang, dass der Betrieb „mit sofortiger Wirkung“ an zwei „neue Eigentümer“ übergeben worden sei. Bereits am ersten Arbeitstag der neuen Geschäftsführer Stephan Lauer und Alexander Wagner kam es zu einem Eklat. Weil die Druckmaschine mal wieder nicht funktionierte, redeten sie von Sabotage und setzten drei Arbeiter der Nachtschicht vor die Tür, zwei davon Mitglieder des Betriebsrats. Ein Schelm, der Böses dabei denkt. Die Gewerkschaft verdi fordert, die freigestellten Kollegen unverzüglich weiter zu beschäftigen und gewährt ihnen Rechtsschutz.

Mit ihrem Paukenschlag stellen die neuen Eigentümer unmissverständlich klar, dass sie den Betriebsrat wohl so schnell wie möglich loswerden wollen. Die neuen Gesellschafter Stephan Lauer und Alexander Wagner sind erfahrene Unternehmensberater. Mit seiner Firma verdiente Lauer 2012 über 1 Million Euro. Ende Dezember gründete er mit Wagner zwei neue Unternehmen, die Firma lauerwagner eins GmbH und lauerwagner zwei GmbH, Unterföhring. Die beiden sind Private Equity-Experten. Diese Branche ist wegen ihrer skrupellosen Unternehmenspolitik berüchtigt. Die „Heuschrecken“ versuchen mit der Übernahme von Unternehmen in kurzer Zeit möglichst viel Geld für die Eigentümer und Investoren aus dem Betrieb herauszuholen, stets zu Lasten der Beschäftigten. Die Freistellung der drei aktiven Kollegen ist eine klare Kampfansage an die Belegschaft und vermittelt eine eindeutige Botschaft: Bei Bossel stehen harte Zeiten bevor.

Ergänzung: Neue (Schein)Wendung
Die Freistellungen der BR wurden zurückgenommen. Der BR hatte gleich ein Eilverfahren eingeleitet und die Kollegen haben ihre Arbeitskraft angeboten.
Plötzlich macht die neue Geschäftsführung auf konziliant und hat drei Vertreter des BR zu einem Kennenlerngespräch mit Besprechung über Regelungsbedarf zu einem Gespräch eingeladen. Der BR-Vorsitzende Mustafa, Regina (Stellvertr.) und Erguen waren allerdings nicht bei den Eingeladenen dabei, dafür der abtrünniger BR.

 

Bericht tw aus aus http://www.work-watch.de

 
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Alles, nur nicht Merz

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Angela Merkel wird den Parteivorsitz abgeben. Via BILD brachte sich bereits wenige Sekunden nach dieser Meldung Friedrich Merz als möglichen Nachfolger ins Spiel. Merz wäre der wohl größte anzunehmende politische Unfall, der Deutschland passieren könnte. Er sei das personifizierte trojanische Pferd der Wall Street und der transatlantischen Netzwerke. Der Deutschland-Repräsentant von BlackRock und Vorstandsvorsitzende der Atlantik Brücke. Von Jens Berger.

Buchempfehlung

Der soziale Staat von Renate Dillmann und Arian Schiffer-Nasserie: Über nützliche Armut und ihre Verwaltung, Ökonomische Grundlagen, Politische Maßnahmen und Historische Etappen; erschienen im VSA-Verlag.

 

Anhörung im Prozess gegen KiK

Überlebenden und Betroffenen des Fabrikbrands bei Ali Enterprises in Pakistan fordern Gerechtigkeit, auch in Deutschland, denn Ali Enterprises produzierte vorwiegend für das deutsche Textilunternehmen KiK. Am 28. November 2018 sprechen die Betroffenen: 10.00 Uhr: Pressekonferenz, Theater Dortmund, 12.30 Uhr: Symposium, Ruhr-Universität Bochum, 20.00 Uhr: Abendveranstaltung, Schauspiel Dortmund

Instrumentalisierung der Verunsicherung

Mit Sicherheit in den Abgrund: Kaum eine Frage bewegt heute die Öffentlichkeit mehr als die Frage der Sicherheit. Schon jetzt sind die Folgen unübersehbar. Ein Kommentar von Thomas Gebauer im Medico-Rundschreiben 03/18

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Termine für den Zeitraum Oktober 2018 bis Mai 2019

November 2018
Datum Uhrzeit Ort Thema Referent
06.11.2018 19:00 Alte reformierte Kirche Elberfeld, Wuppertal 1918 Aufstand der Matrosen
Matrosen Knüffken...
Lesung
Rolf Becker
06.11.2018 19:30 Börse Wuppertal, Wolkenburg 100 „Black Rock – wie sich das Finanzkapital die Welt zu eigen macht.“ Jens Berger, Nachdenkseiten
10.11.2018 13:00 Bahnhofsvorplatz Wuppertal Hbf Demo: Für ein solidarisches Miteinander – Gemeinsam gegen rechte Hetze
24.11.2018 14 - 18 Börse Wuppertal, Wolkenburg 100 Katalonien von unten zwischen Unabhängigkeit und Basisorganisation Ana Lopez, CDR
Aina Talle, CUP
28.11.2018 13:30 - 17:30 Bochum, BlueSquare der Uni, Kortumstr. 90 Bochum Symposium über KIK Prozess (siehe 29.11.): 258 Tote Arbeiter in Pakistan ECCHR, Clean Cloth Campain, medico u.a.
28.11.2018 20:00 Studio Schauspielhaus Dortmund, Theaterkarree 1-3, (ehemals Kuhstr. 12) 20 min Video Brand in Textilfabrik Pakistan mit 258 Toten. Forensic Architects
29.11.2018 12:00 Dortmund, Kaiserstr. 34, Landgericht Klage gegen KiK wegen 258 Toten einer Textilfabrik
Dezember 2018
Datum Uhrzeit Ort Thema Referent
01.12.2018 12 Köln: Deutzer Werft Berlin: Kanzleramt Demo Kohle stoppen - Klimaschutz jetzt
Januar 2019
Datum Uhrzeit Ort Thema Referent
11.01.2019 18:00 Deutsche Jugendherberge Köln Riehl, An der Schanz 14, Köln Gegen die Zerstörung von Herz und Hirn Wolfgang Hien
Februar 2019
Datum Uhrzeit Ort Thema Referent
03.02.2019 11:00 - 15:00 Wuppertal, Rudolfstr.125, Seminarraum Tacheles Krieg und Frieden
Workshop
Willy van Oyen
März 2019
Datum Uhrzeit Ort Thema Referent
09.03.2019 14:00 Wuppertal, Gathe, Alte Feuerwache Demokratie mit Karl Marx, Workshop Andreas Fisahn

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