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Das düstere Leben der Kinderarbeiter

13.06.2017


Am gestrigen Welttag gegen Kinderarbeit blickt die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) besonders auf die Notlage der Kinder, die in Konfliktgebieten leben und unter Katastrophen leiden. Gerade sie seien einem hohen Risiko für Kinderarbeit ausgesetzt. Durch Katastrophen und Konflikte würden Existenzgrundlagen vernichtet, das Zuhause von Kindern und Schulen zerstört und Familien und soziale Sicherungssysteme zusammenbrechen. Die Folge: Das Risiko für Kinderarbeit und Menschenhandel steige. Geflüchtete Kinder und Migranten – vor allem wenn sie auf der Flucht von ihren Familien getrennt werden – seien extrem gefährdet, sagt der Generaldirektor der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO),

Guy Ryder, Generaldirektor der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO)

Gefährdet seien aber auch Kinder, die zurückbleiben und im Kampf um ihr Überleben in Minen arbeiten, nach Metallen und Mineralien im Schutt in vom Krieg zerrütteten Gebieten suchen oder auf der Straße leben. Einige von ihnen würden als Kämpfer für die Kriege der Erwachsenen enden, als Spione, Helfer oder Gepäckträger missbraucht. Viele Kinder werden Opfer von Missbrauch und sexueller Ausbeutung. „Wir können uns von dieser düsteren Realität nicht abwenden. Alle Kinder haben das Recht, vor Kinderarbeit geschützt zu werden“, so Guy Ryder.

Dennoch gibt es weltweit noch immer 168 Millionen Kinderarbeiter, 85 Millionen von ihnen verrichten gefährliche Arbeit. Das Ziel der Vereinten Nationen (UNO) in der „Entwicklungsagenda 2030“ verpflichtet die Staatengemeinschaft, alle Formen der Kinderarbeit bis 2025 zu beseitigen. Das bedeute, kein Kind zurückzulassen – unabhängig davon wie schwierig und herausfordernd die Umstände auch sein mögen, sagt Ryder. Angesichts der größten, anhaltenden Flüchtlingskrise sei die gemeinsame Verantwortung und Solidarität zum Schutz der Kinder der Welt unabdingbar. Kinder bräuchten Bildung und Hoffnung, die Chance auf eine bessere Zukunft.
Die Menschenrechte von Kindern schützen

Derzeit haben 169 von 180 ILO-Mitgliedsstaaten die ILO-Übereinkommen zum Mindestalter zur Erwerbsarbeit von 1973 und zur Abschaffung der schlimmsten Formen von Kinderarbeit von 1999 ratifiziert.  In Indien, wo Kinderarbeit immer noch weit verbreitet ist, steht die Ratifizierung beider ILO-Übereinkommen an. „Gemeinsam mit der nahezu universalen Ratifikation des Kinderrechtsübereinkommens der UNO bilden diese Normen unüberhörbare Appelle für unsere gemeinsamen Verpflichtungen und Standards die Menschenrechte von Kindern zu schützen“, betont Guy Ryder.

 

Foto: Attribution-NonCommercial 2.0 Generic

 
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Chomsky, Pilger

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Termine für den Zeitraum März 2019 bis Oktober 2019

März 2019
Datum Uhrzeit Ort Thema Referent
08.03.2019 Zahlreiche Städte Frauenstreik am Frauentag
09.03.2019 14:00 Wuppertal, Gathe, Alte Feuerwache Demokratie mit Karl Marx, Workshop Andreas Fisahn
15.03.2019 10:00 Wuppertal u.v.a., Schauspielhaus, Kluse Global Friday for Future
23.03.2019 15:00 s. Info-Text Sternmarsch "Alle Dörfer bleiben" nach Keyenberg 15 Uhr starten Demonstrationszüge von verschiedenen Orten im Raum Garzweiler: Kaulhausen, Wanlo, Holzweiler, Berverath, Kuckum/Unterwestrich Immerath zu Fuß und Erkelenz mit dem Fahrrad.
April 2019
Datum Uhrzeit Ort Thema Referent
16.04.2019 9 30 Wuppertal Hauptbahnhofvorplatz Geschäftsbrücke Anti Primark Demo Musik, Mode, Verschiedenes
August 2019
Datum Uhrzeit Ort Thema Referent
19. bis 24.08.2019 Rheinland KlimaCamp Rheinland

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